Steinbach: «Wasserstoffregion» Lausitz ist wichtiger Schritt

Die langfristige Nutzung von «grünem» Wasserstoff - das soll künftig an neun Orten in Deutschland besonders gefördert werden. Auch die vom Kohleausstieg betroffene Lausitz ist darunter.

Berlin/Potsdam (dpa/bb) - Die Lausitz soll eine von neun «Wasserstoffregionen» in Deutschland werden. Das gab das Bundesverkehrsministerium am Dienstag bekannt. Damit will das Ministerium die Entwicklung der Wasserstofftechnologie voranbringen. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sieht in der Förderung einen wichtigen Schritt für eine ökologisch-wirtschaftlich Neuaufstellung der Region. «Brandenburg ist Spitze beim Ausbau der erneuerbaren Energien», so Steinbach. Außerdem trage das Konzept dazu bei, die Wasserstoffindustrie in der Region zu verankern.

Im Zentrum des Konzeptes soll laut Bundesverkehrsministerium die regionale Wasserstoff-Produktion mit Strom aus Erneuerbaren Energien stehen. Es gehe um die langfristige Nutzung von «grünem» Wasserstoff in den Regionen.

Auf die Fördermaßnahme «HyLand - Wasserstoffregionen in Deutschland» hatten sich 85 Kommunen und Regionen beworben. Auswahlkriterium seien die Motivation vor Ort, die Umsetzbarkeit konkreter Konzepte und die Eignung als Vorbildregion gewesen. Neben der Lausitz wurden unter anderem Kiel und Region, Rügen-Stralsund und Weimar und Weimarer Land ausgewählt. Die Orte sollen «Vorbildregionen» sein.

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