Steinzeit-Segelboot «Abora» will Anfang Juli Segel setzen

Stollberg (dpa/sn) - Die Schilfboot-Expedition «Abora IV» will Anfang Juli im Schwarzen Meer die Segel setzen. «In den kommenden zwei Wochen wird sich entscheiden, ob wir wie geplant in Sotschi starten können», sagte Experimental-Archäologe Dominique Görlitz am Montag in Stollberg. Derzeit telefoniere er fast täglich mit russischen Behörden, um eine Genehmigung für das Forschungsprojekt zu erhalten. Wenn daraus nichts werde, solle das nach prähistorischem Vorbild gebaute Boot im bulgarischen Varna in See stechen.

Rund 3000 Kilometer durch den Bosporus über das Mittelmeer bis nach Kreta liegen vor dem zwölfköpfigen Team. Mit der neuen Expedition will Görlitz alte Handelsrouten nachweisen. Diese seien ein Beleg dafür, dass die Menschheit sich schon immer über Grenzen hinweg ausgetauscht habe.

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