Stickstoffdioxid sorgt für dicke Luft

Leipzig/Dessau-Roßlau (dpa/sn) - Gesundheitsschädliches Stickstoffdioxid ist 2016 in Sachsen vor allem in Leipzig und Dresden ein Problem gewesen. An Messstationen in beiden Großstädten wurde der erlaubte Grenzwert 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft überschritten, wie aus am Dienstag veröffentlichten Daten des Umweltbundesamts (UBA) hervorging. In der Bergstraße in Dresden lag der Wert bei 45 Mikrogramm pro Kubikmeter, in der Lützner Straße in Leipzig sowie an der Station Leipzig-Mitte waren es jeweils 42 Mikrogramm.

Das Umweltbundesamt macht vor allem alte Diesel-Autos für die hohe Stickstoffdioxid-Belastung verantwortlich. Bundesweit sei der Grenzwert an mehr als der Hälfte der verkehrsnahen Messstationen überschritten worden.

Die Feinstaubwerte in Sachsen blieben dagegen 2016 unter den von der EU vorgegebenen Grenzwerten. Spitzenreiter war hier Leipzig, wo in der Lützner Straße an 21 Tagen eine starke Belastung von mehr als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen wurden. Zulässig sind laut EU-Vorschrift bis zu 35 solcher Tage im Jahr.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...