Störmthaler See bei Leipzig wird mit Kalk neutralisiert

Leipzig (dpa/sn) - Der Störmthaler See bei Leipzig wird gegen die Rückversäuerung gekalkt. Das Gewässerbehandlungsschiff hat am Dienstag mit der Arbeit begonnen, wie die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) in Leipzig mitteilte. Der Einsatz werde zwischen vier und sechs Wochen dauern. Nach derzeitigem Stand werden bis zu 2250 Tonnen Kalksteinmehl für die Neutralisierung in den Störmthaler See eingebracht. Das dabei eingesetzte Material ist laut LMBV für den Menschen und für die Umwelt unbedenklich.

Einige Seen im Süden Leipzigs, die nach dem Ende des Bergbaus entstanden sind, drohen zu versäuern. Nach dem Störmthaler See werden in diesem Jahr noch der Hainer See und der Zwenkauer See mit Kalk behandelt. Der Zielwert für die Bergbaufolgeseen liegt zwischen einem pH-Wert von 6 und 8. Im Störmthaler See wurde Ende 2018 ein pH-Wert von 6,1, im Hainer See von 6,5 und im Zwenkauer See von 7,0 gemessen.

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