Studie: Sachsen ist bundesweit Schlusslicht bei Tarifbindung

Gerade einmal 39 Prozent der Beschäftigten werden im Freistaat nach Tarif bezahlt. Welche Ursachen hat diese Sonderstellung?

4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Zeitungss
    12.05.2019

    @jever..: Ein Antwort mit ähnlichen Inhalt hat das Licht der Welt leider nicht erblickt, das Soll der Zensur war noch nicht erfüllt, der Inhalt zu den Ursachen lief mit der Realität synchron, passte aber nicht ins CDU-Sachsen.

  • 1
    0
    Zeitungss
    12.05.2019

    Dieser Punkt geht klar an Sachsen. Demnächst fährt wieder einmal ein Sonderzug auf "Einkaufstour" , einmal Ordnung schaffen fällt hier niemanden ein. Sonntagsreden helfen dabei recht wenig, es sollten schon Taten sein, was man in der Dresdener Hofburg zwar weiß, aber nichts dagegen unternehmen möchte, so mancher Bürger wird auch den Grund dafür kennen. In der Hofburg selbst ist die Bezahlung bekanntlich zukunftsweisend organisiert, Leistungen fürs Volk sollten aus dieser Gegebenheit nicht abgeleitet werden.

  • 6
    1
    jeverfanchemnitz
    11.05.2019

    Weiß nun jeder warum unsere jungen Leute das ach so schöne Sachsen verlassen und warum uns Fachkräfte in fast allen Branchen fehlen? Danke CDU. Billiglohnwerbung seit der Wende. Tolle Leistung.

  • 5
    3
    cn3boj00
    11.05.2019

    Sachsen ist bei Tarifbindung Schlusslicht, und beim Bruttoeinkommen vorletzter.
    Bei den Diäten im Landtag, die demnächst auf fast 6000 Euro angehoben werden, rangiert Sachsen dank der großzügigsten Aufwandspauschalen aller Landtage auf Platz 2 knapp hinter Bayern. Da die Diäten versteuert, die Aufwandspauschale dagegen steuerfrei ist, dürften die Netto-Bezüge der Ageordneten die von Bayern sogar übertreffen. Bei der Werbung als Billiglohnland, wo Tarife ein Fremdwort sind, haben Sachsens Politiker sich selber natürlich ausgenommen.



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