Sturm lässt allmählich nach in Sachsen: Tauwetter in Sicht

Die Fichtelbergschwebebahn nimmt nach Orkantief «Sabine» den Betrieb wieder auf. Der Andrang ist groß. Bis zum Wochenende herrschen dort recht gute Bedingungen für den Wintersport.

Oberwiesenthal/Leipzig (dpa/sn) - Freunde des Wintersports in Sachsen sollten die kommenden Tage noch nutzen. Bis in die höheren Lagen der Mittelgebirge wird sich am Wochenende Tauwetter einstellen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Mittwoch in Leipzig sagte. Selbst die Nächte werden dort frostfrei sei. Für das Tiefland sagte der DWD Tagestemperaturen von zehn bis zwölf Grad voraus.

Zum ersten Mal seit dem Abzug von Sturmtief «Sabine» nahm am Mittwochmorgen die Schwebebahn am Fichtelberg den Betrieb wieder auf. «Seit Sonntagnachmittag war er wegen der Böen eingestellt», sagte Geschäftsführer René Lötzsch. Der Andrang sei am Mittwoch groß gewesen. 20 bis 25 Minuten mussten die Gäste an der Station des Berges - die mit knapp 1215 Metern höchste Erhebung im Freistaat - warten. Die Bedingungen seien recht gut, wenngleich es etwas windig ist, so Lötzsch.

Nach Angaben des DWD war die Schneeschicht in den Mittelgebirgen in den zurückliegenden Tagen um etwa fünf Zentimeter gewachsen. Auf dem Fichtelberg lagen am Mittwoch 26 Zentimeter und in Zinnwald 38 Zentimeter.

Nach Orkantief «Sabine» bleibt es laut DWD am Mittwoch windig, am Donnerstag flaut der Wind dann etwas ab.

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