Tempolimit auf der A4 ausgeweitet

Wegen der Staus soll auch mehr kontrolliert werden

Tempolimit auf der A4 ausgeweitet

Das sächsische Verkehrsministerium reagiert auf den Stau, der sich beinahe täglich auf der Autobahn 4 in Richtung Dresden bildet. An den Baustellen zwischen dem Dreieck Nossen und der Abfahrt Dresden-Nord kommt es oft zu Unfällen. Bis Ende dieser Woche soll deswegen ein bestehendes Tempolimit ausgeweitet werden, kündigte das Ministerium am Donnerstag an.

Bereits ab dem Dreieck Nossen wird demnach die Geschwindigkeit auf 120 km/h, später dann auf 100 km/h gedrosselt. In der Baustelle wird die Geschwindigkeit weiter reduziert. In Abstimmung mit dem Innenministerium sollen die Geschwindigkeitsbeschränkungen zusätzlich verstärkt durch die Polizei kontrolliert werden. "Ich hoffe, dass diese zusätzlichen Maßnahmen entsprechend Wirkung entfalten, die Kraftfahrer noch besser sensibilisiert werden und ihr Fahrverhalten auch entsprechend anpassen", sagte Verkehrsminister Martin Dulig (SPD). In der vergangenen Woche hatte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) betont, dass sich eine Situation "mit diesen vielen Baustellen an der Autobahn" künftig nicht wiederholen dürfe.

In Richtung Eisenach werden auf der A4 dagegen keine Maßnahme ergriffen. Das Ministerium sieht dazu keine Veranlassung. Am Donnerstag kam es bei Limbach-Oberfrohna allerdings zu einer Vollsperrung. Ein Lkw geriet offenbar aufgrund eines technischen Defektes gegen 14.45 Uhr auf dem rechten Seitenstreifen in Brand. Die Feuerwehr war im Einsatz. Verletzt wurde niemand. (kok)

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