Terror-Prozess mit Zeugenvernehmung fortgesetzt

Dresden (dpa/sn) - Der Terrorprozess gegen die rechtsextreme «Gruppe Freital» ist am Dienstag in Dresden mit der Zeugenvernehmung von Polizisten fortgesetzt worden. Zunächst schilderte ein Beamter die Durchsuchung der Wohnung des mutmaßlichen Rädelsführers Timo S. Anfang November 2015. Dabei hatte die Polizei auch Handys und einen Computer beschlagnahmt. Der Zeuge gab an, S. sei auch durch Aussagen einer Person in den Fokus der Ermittlungen geraten. Dazu verlangten mehrere Verteidiger Auskunft. Der Beamte lehnte das mit Verweis auf seine nur allgemeine Aussagegenehmigung ab.

Die Bundesanwaltschaft wirft den acht Angeklagten die Bildung einer terroristischen Vereinigung sowie versuchten Mord vor. Sie sollen 2015 Sprengstoffanschläge in Freital und dem nahen Dresden verübt und für ein Klima der Angst und Repression gesorgt haben.

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