Totes Baby in Leipzig: Verfahren eingestellt

Leipzig (dpa/sn) - Nach dem Tod eines Babys in Leipzig im Februar 2018 hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt. Nach umfangreichen Ermittlungen sei die Todesursache weiterhin unklar gewesen, sagte Andreas Ricken von der Staatsanwaltschaft Leipzig am Freitag. Demnach konnte nicht geklärt werden, ob das Baby getötet wurde oder selbst erstickt ist. Das Verfahren sei bereits Mitte Januar eingestellt worden, so Ricken. Zuvor hatte die «Leipziger Volkszeitung» berichtet.

Nach dem Fund des toten Babys in einem Leipziger Hinterhof stand die heute 29 Jahre alte Mutter des Säuglings im Verdacht, das Kind getötet zu haben. Sie saß knapp einen Monat lang in Untersuchungshaft.

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