Trotz hoher Corona-Impfquote bleiben Senioren im Betreuten Wohnen allein

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Trotz einer Impfquote von 95 Prozent müssen Bewohner wegen der Schutzverordnung auf viele Gemeinsamkeiten verzichten.

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44 Kommentare
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  • 6
    0
    Dickkopf100
    04.05.2021

    Mein Lieblingsthema "Bürokratendiktatur". Oder anders: Bürokratie besiegt Logik. Aber dass die Bürokratie indirekt auch töten kann, daran wird nicht gedacht. Wenn schon alle geimpft sind, warum dann nicht die Schranken fallen lassen? Nein, geht nicht, da ja wieder irgendjemand Verantwortung übernehmen müsste. Und Eigenverantwortung ist bei uns sowieso schon fast zum Gift mutiert, weil im überregulierten System eigenes Handeln und Entscheidungen treffen unmöglich ist. Ärgerlich nur, wenn Menschen darunter leiden müssen. Grade für die alten Menschen, bei denen jeder Tag sowieso der letzte sein könnte...Ich finde es nur noch traurig und armselig. Sollte ich es schaffen einmal so alt zu werden und unter diesen Bedingungen leben zu müssen, dann erschießt mich bitte gleich.

  • 7
    2
    Stefan1
    04.05.2021

    Kann ich nicht nachvollziehen, bei uns ist das nicht so. Da kann man sich als Besucher anmelden, dieser wird dann von uns getestet, so das er zu seiner Angehörigen bzw. zu seinem Angehörigen auf das Zimmer gehen kann. Natürlich muss er eine FFB2 Maske aufsetzen, auf den Weg ins Zimmer. Was dort dann passiert, ist Privatsache, da stehe ich nicht daneben. Da werden sich Angehörige schon in den Armen liegen, warum auch nicht. Bei Sterbenden Bewohnern dürfen die Angehörigen bei uns rund um die Uhr am Bett sitzen. Deshalb werde ich auch nicht Müde, immer wieder zu betonen, das die Schnelltests ein Segen sind und ausserdem sind wir im Heim schon fast alle im Februar 2 x geimpft worden.

  • 8
    24
    Lisa13
    04.05.2021

    Ich finde es gut , das noch Abstand gehalten wird ..was bringt es wenn der Virus wieder zuschlägt...täglich negativ in der Tagespflege getestet und dann plötzlich positiv nach einem Tag in der KZP ...woher , ja das frage ich mich seit drei Wochen ...da werden doch die Testungen nicht zu 100% stimmen ...so wurde es mir auch vom Gesundheitsamt bestätigt .... das Heim ...Ich möchte den Namen nicht öffentlich machen hüllt sich in Schweigen....ein Zustand den ich so gar nicht akzeptieren kann....

  • 55
    0
    paral
    04.05.2021

    Da ist die Frau Hillinger in Gesellschaft, andere Heimleitungen beklagen ebenfalls die fehlende Entschlußlosigkeit von Ämtern und Entscheidern, das verstecken hinter bürokratischen Regelungen. Was am Ende rauskommt, ist ein unmenschliches, menschenverachtendes Handeln an unseren Alten. Man darf gar nicht drüber nachdenken, wie es so einem Bewohner geht, Essen an die Tür, sonst keine sozialen Kontakte. Wenn man zu Besuch geht, geht es einem auch nicht viel besser, Vollschutz, Testung, keine Umarmungen. Es ist so, wir "besiegen" weder Krankheit noch Tod, weil sie zum Leben gehören. Wir können jedoch egoistisches und unmenschliches Handeln nicht zulassen, wenn wir denn wollen.