Umfrage: Viele Ostdeutsche für Tag der Einheit im November

Berlin (dpa) - Mehr als die Hälfte aller Ostdeutschen hält den 9. November als deutschen Nationalfeiertag für besser geeignet als den 3. Oktober. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der Zeitschrift «Super Illu» hervor. Demnach sprachen sich über 54 Prozent der Befragten für eine Verlegung des Tags der Deutschen Einheit auf den Jahrestag des Mauerfalls aus.

Am höchsten war die Zustimmung den Angaben zufolge in Mecklenburg-Vorpommern mit mehr als 70 Prozent. Deutschlandweit lag der Wert bei knapp 50 Prozent. Unter Parteianhängern der AfD und der Linken ist die Idee besonders beliebt. 60 Prozent der AfD-Wähler in Deutschland stimmten für die Verlegung. Von den Linke-Wählern waren es rund 57 Prozent.

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Echo1
    31.10.2019

    @Interessierter "Drham" = zu Hause, daheim
    Es steht schon in der Bibel, der Mensch der ist ein Griebel. Denkt nur an sich. Aber auch
    Spassvogel. Der Begriff ist aber geläufig.
    Im Erzgebirge/ Vogtland.

  • 1
    2
    Interessierte
    31.10.2019

    Ich frage mich immer und immer wieder , warum die die Westberliner zeigen , wo doch die Ost-Deutschen demonstriert hatten .. ...

    Das Thema hatten wir doch letztes Jahr schon mit dem 9. November , das war doch sicherlich vom Kohl so gewollt ….
    https://www.lpb-bw.de/9_november.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/9._November_%28Deutschland%29

    Was heißt denn ´Drham`, ich komme nicht dahinter ;-) dorham ?

  • 8
    0
    Nixnuzz
    31.10.2019

    Ich bin wahrscheinlich nur einer - von den wenigen Wessies - der den 9.November als Staatsfeiertag und ganz spezifisch als "Deutschland-Tag" haben will. Vielleicht sollte man den Oktobertag dann als "Helmut-Kohl-Gedächtnis-Tag" hinterlegen...

  • 8
    0
    Freigeist14
    31.10.2019

    Echo1@ vor allem war der 3.Oktober ein Datum ,was Kohl persönlich angeordnet hatte : Es war das Wochenende vor dem 7.Oktober ,das unter keinen Umständen einen 41. Tag der Republik ermöglichen sollte . Der 9 .November hat mit seinen Ereignissen und deren unmittelbaren Zusammenhängen seit 1918 die Symbolik schlechthin .

  • 4
    1
    Echo1
    31.10.2019

    Noch mal zu den gesetzlichen Feiertagen.
    Und der Bedeutung dieser für viele Menschen. Wir in Sachsen haben ja einen
    umstrittenen Feiertag, den keiner hat in Deutschland. Den könnte man ersetzen
    durch einen Tag der Familie. Denn die
    die Folgen der "Wiedereinigung" sehen wir
    noch jetzt am Frust vieler Menschen und
    der Zerstörung vieler Familien.
    Hier ein Zitat einer fast 90jährigen:

    "Als der Honecker noch an der Macht war, da konnten die alle von "Drham die Griebel" net fort. Das war derweng a ä Vorteil für de Familien."

    Es ist nicht böse gemeint, das ist deftig vogtländisch, fast liebevoll. Aber irgendwie hat sie recht.

  • 6
    1
    Echo1
    31.10.2019

    Bin auch für den 09.11. als Feiertag.
    Der 03.10.90 war das endliche Aus von Basisdemokratie bzgl. der Wiedervereinigung. Die Politprofis waren am Werk. Der Osten wurde untergebuttert.
    Tag des Anschlusses. Krause und Co.
    konnte abtreten. Die Treuhand begann zu wüten.
    Der 09.11.1989 war noch das Volk im Spiel.
    Mit Träumen, die dann oft zerstört worden.
    Das war die Mehrheit. Aber es gab auch Albträume und Skepsis. Trotzdem, wenn
    schon Feiertag. Hier gehört er hin.



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