Umweltministerium ruft zum Wassersparen auf

Dresden (dpa/sn) - Das sächsische Umweltministerium ruft zum sorgsamen Umgang mit Wasser auf. Der bevorstehende Sommer könne erneut an den Wasservorräten zehren, warnte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) am Sonntag in Dresden.

Nach Angabe des Ministeriums fehlt trotz der Niederschläge der vergangenen Wochen Wasser: In Nordwestsachsen habe es von November 2018 bis April 2019 etwa 25 Prozent weniger geregnet als im langjährigen Durchschnitt. Der Großteil von Sachsens Flüssen führe weniger Wasser als im langjährigen Vergleich. Die meisten Grundwasserstände lägen bereits seit mehreren Jahren unter den Durchschnittswerten.

Noch gebe es aber ausreichend Trinkwasser: Derzeit seien in Sachsen laut Umweltministerium mehr als 181 Millionen Kubikmeter Trinkwasservorräte in den Talsperren gespeichert, der Wert liegt nur knapp unter dem sogenannten Stauziel. Zum Vergleich: Im Sommer vergangenen Jahres war der Stand auf 101 Millionen Kubikmeter Trinkwasser gesunken.

Damit das Wasser nicht knapp wird, empfiehlt das Umweltministerium unter anderem, das Wasser beim Zähneputzen oder Abwaschen abzudrehen. Außerdem sei es sinnvoll, Regenwasser zum Pflanzengießen aufzufangen.

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