Urkunde zur Bistums-Wiedererrichtung frisch restauriert

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Dresden/Leipzig (dpa/sn) - Im 100. Jahr der Wiedergründung des Bistums Dresden-Meißen ist die päpstliche Urkunde darüber frisch restauriert. Das historische Dokument wurde in der Buchrestaurierung Leipzig GmbH geglättet, gereinigt, in einem Schutzkarton verpackt und digitalisiert, wie das Bischöfliche Ordinariat in Dresden am Mittwoch mitteilte. Zwar waren Schrift und Ränder in relativ gutem Zustand, das wertvolle römische Schreiben aber fast ein Jahrhundert gerollt aufbewahrt worden. «Da sich das Pergament als tierischer Grundstoff zusammenzieht, wurde es immer mühsamer, sie zu entrollen», erklärte Diözesanarchivarin Birgit Mitzscherlich.

Das Bistum Meißen wurde ursprünglich 968 gegründet, bestand aber nur bis 1581. Infolge der Reformation wurde es unter die Administratur von Kursachsen gestellt, Klöster und Stifte säkularisiert. 340 Jahre später, am 24. Juni 1921, erhob Papst Benedikt XV. die Apostolische Präfektur Meißen wieder zum Bistum Meißen, der heutigen Diözese Dresden-Meißen. Der 100. Jahrestag dieses für das katholische Leben in Sachsen und Ostthüringen historischen Ereignisses soll im Juni gefeiert werden. Dann soll auch die in der Domschatzkammer Bautzen bewahrte Wiedererichtungsurkunde ausgestellt werden - wenn die Umstände im Zusammenhang mit Corona es zulassen.

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