Urteil wegen Brandstiftung in Leipzig: Revision eingelegt

Leipzig (dpa/sn) - Nach dem Urteil wegen Brandstiftung in einem Leipziger Mehrfamilienhaus geht die Angeklagte gegen die Entscheidung vor. Die 31-Jährige habe Revision eingelegt, sagte ein Sprecher des Landgerichts am Dienstag. Das Gericht hatte die Frau in der vergangenen Woche wegen versuchten Mordes in 21 Fällen sowie besonders schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung zu 13 Jahren Haft verurteilt. Nun muss den Beteiligten zunächst das Urteil schriftlich vorgelegt werden. Anschließend bleibe der Angeklagten ein Monat, um die Revision zu begründen.

Die 31-Jährige hatte während der Verhandlung gestanden, das Feuer in einer Novembernacht im vergangenen Jahr gelegt zu haben. Sie hatte damals selbst als Mieterin in dem Wohnhaus in der Eisenbahnstraße gelebt.

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