Verdächtiges Gerät am Hauptbahnhof Dresden zerstört

Eine herrenlose Gürteltasche sorgt am Dresdner Hauptbahnhof für Aufregung. Noch ist unklar, ob es sich um einen Sprengsatz oder eine Attrappe handelte.

Dresden (dpa/sn) - Experten der Bundespolizei haben am Dresdner Hauptbahnhof einen verdächtigen Apparat zerstört, der wie eine Sprengvorrichtung aussah. «Mit einem Wassergewehr wurde die Gerätschaft zerschossen», sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag. Es habe sich um ein elektrisches, selbstgebautes Gerät gehandelt, das in einer größeren Gürteltasche versteckt war. Derzeit werde ermittelt, ob es ein Sprengsatz oder eine Attrappe war, so der Sprecher.

Die Bundespolizei hatte den Hauptbahnhof nach dem Fund am Donnerstagmorgen evakuiert. Die Tasche war in einem Zug liegengelassen und später bei der Deutschen Bahn abgegeben worden.

Aufgrund der Sperrung war der komplette Zugverkehr von 08.00 bis 10.30 Uhr am Hauptbahnhof eingestellt. Nach Angaben der Bahn gab es in dieser Zeit zahlreiche Zugausfälle und Verspätungen. Der Tram-Verkehr vor dem Gebäude war nicht betroffen, wie ein Sprecher des Verkehrsverbundes Oberelbe mitteilte.

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