Vorzeitiges Urteil im Mordprozess gegen Asylbewerber

Görlitz/Hoyerswerda (dpa/sn) - Im Mordprozess um den Tod einer Afghanin in Hoyerswerda soll bereits am (heutigen) Freitag vor der Strafkammer des Landgerichts Görlitz das Urteil gesprochen werden. Wie Sprecher Jörg Küsgen sagte, sei die Beweisaufnahme schneller abgeschlossen worden. Am Vormittag sollen die Plädoyers gehalten werden. Dem 33-jährigen Flüchtling aus Afghanistan wird vorgeworfen, dass er im August 2016 seine Frau in der Asylunterkunft in Hoyerswerda getötet haben soll. Laut Anklage hat er nach einem Streit das Gesicht der 25-Jährigen in Tötungsabsicht in ein Kissen gedrückt. Ursprünglich sollte der Prozess erst am 3. April zu Ende gehen. Bei einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine lebenslange Freiheitsstrafe.

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