Wöller nennt Fahrrad-Affäre der Leipziger Polizei unentschuldbar

Das Ausmaß des Skandals um den Weiterverkauf sichergestellter Fahrräder unter Polizeibeamten ist unklar. Das bringt auch Sachsens Innenminister gehörig in die Bredouille.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    MuellerF
    20.06.2020

    Es bleiben viele Fragen offen, zB: warum konnten keine rechtmäßigen Besitzer der Räder ermittelt & denen Ihr Eigentum zurückgegeben werden? Die Bikes waren ja von diesen als gestohlen gemeldet worden.

    Wussten die Ankäufer jeweils, woher die Fahrräder stammten?
    Dann wäre es Hehlerei.

  • 12
    9
    FromtheWastelands
    20.06.2020

    Ungeheuerlich, sowohl der Korruptionsskandal in seiner Tragweite und seinen Ausmaßen, als auch der Umgang damit.
    Ich empfehle jedem sich dazu die entsprechenden Artikel in der LVZ durchzulesen, sowohl zu der Affäre im Allgemeinen als auch zu dieser Pressekonferenz im Besonderen. Das Fazit ist durchweg verhehrend, nicht nur das die Pressekonferenz erst 2 Stnd. vor Beginn angekündigt wurde und manche Pressevertreter nur gerade so noch rechtzeitig ankamen, wurde nur das bestätigt was bereits bekannt war, dazu kamen patzige Antworten und ein derber Spruch gegen die Medien.
    Nach wie vor blieben, wie im Artikel erwähnt, diverse Fragen offen. Warum wurde das Ganze solange verschwiegen? Man könnte spekulieren inwiefern es vielleicht mit der Oberbürgermeisterwahl zu tun hat, ob es vielleicht der Kandidatur von Wöllers Parteifreund Gemkow mit ihrer Law´n´Order-Thematik geschadet hätte wenn so etwas ans Licht gekommen wäre.

  • 8
    10
    KTreppil
    19.06.2020

    Ja, die Vorgänge in Leipzig sind ungeheuerlich und unentschuldbar. Aber bitte keinen Generalverdacht für alle Polizisten ausrufen! Auch was die Ermittlungsarbeit betrifft, sollte man in den Schuhen bleiben. Es wurde ermittelt, es wurde veröffentlicht. Überall, wo Menschen beschäftigt werden, gibt es auch immer wieder leider Kriminalität in Zusammenhang mit der Tätigkeit. Ob nun in großen oder kleinen Betrieben oder Krankenhäusern oder oder usw., nirgends werden dann aber gleich alle Beschäftigten unter Generalverdacht gestellt.
    Nur hier passt es wieder so manchem ins Weltbild. Die Frage, wo sind unsere Räder verwechselt auch mal wieder Ursache und Wirkung, gestohlen wurden sie ja nun nicht ursprünglich von der Polizei. Es scheint in Leipzig schon mal einiges im Argen zu sein, wenn soviel Räder (in welchem Zeitraum?) weg kommen konnten.
    Alles in allem, dumm und dümmer, einen Bärendienst für die Kollegen geleistet. Wie auch immer die Bezahlung der Polizei sein wird, ein Fahrrad kann man sich sicher auch auf legalem Weg leisten.