Warum Sachsen die Mathe-Abiturnote anhebt

Nach der Entscheidung des CDU-Kultusministers fordert Koalitionspartner SPD eine flächendeckende Veränderung der Unterrichtskultur.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

14Kommentare
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  • 0
    0
    klapa
    30.06.2020

    Herr Piwarz sollte noch einen Punkt drauflegen, damit die sächsischen Abturienten nicht dauernd benachteiligt sind.

    Keine Satire.

    Es gibt einen Run um Zusatzpunkte im Abi in Deutschland. Wie jammervoll!!

  • 1
    2
    mops0106
    30.06.2020

    Dieser Wissensverlust wird sich für alle derzeitigen Schuljahrgänge bis zum Abschluss durchziehen und vergrößern, da ja Aufbauwissen fehlt. Und wer weiß, was im nächsten Schuljahr kommt.

  • 3
    1
    osgar
    30.06.2020

    Sachsens Abiturienten sollten sich überlegen, das Abitur zukünftig in Bremen abzulegen.

    https://www.n-tv.de/panorama/Bremen-hebt-Abitur-Noten-an-article21880074.html

    Es ist schlichtweg eine Schande, dass das Bundesland mit einem der schlechtesten Schulsysteme Deutschlands zu solchen Mitteln greift.

  • 3
    0
    mops0106
    28.06.2020

    Man würde sich höchstens auf das niedrigste Niveau wie z. B. in NRW einigen. Aber ich glaube, das schaffen wir noch von alleine.

    Bundesbildungsministerin Anja Karliczek rechnet mit Beschränkungen bis weit ins nächste Schuljahr hinein.

  • 2
    1
    klapa
    28.06.2020

    Das (deutsche) Abitur ist niveaulos und ungerecht - der reine Betrug – Professorin Koch, Focus

    Von Gleichwertigkeit kann keine Rede sein.

    Bayern und Sachsen stellen die höchsten Anforderungen und ihre Abiturienten verlieren nach wie vor beim Run auf die begehrten Studienplätze gegenüber Ländern, in denen die Noten unberechtigterweise besser ausfallen.

    Als klare Verlierer sind die Schülerinnen und Schüler, die im nächsten Jahr ihr Abitur ablegen wollen, weil der verlorene Stoff kaum aufgeholt werden kann.

    Würde man sich auf das höchste Niveau (also etwa das bayerische oder sächsische) einigen, gäbe es massiven Unmut in den Ländern, die ihr Niveau heben müssten.

    Fazit, aber nicht zu ersten Mal festgestellt – der Föderalismus hemmt die Entwicklung eines fortgeschrittenen deutschen Bildungssystems, weil Länderinteressen schwerer wiegen.

  • 5
    1
    klapa
    27.06.2020

    Dritter Versuch

    Die Lernstoffvermittlung war für die Zwölfer in Sachsen vor Corona abgeschlossen. Was gefehlt hat, waren ein paar Wiederholungs- und Konsultationsstunden.

    Und das können Abiturienten mit den vielfältig zur Verfügung stehenden Mitteln nicht selbst zu Hause im Kontakt mit den Lehrern bewältigen?

    Kaum zu glauben, wenn sie studieren wollen.

    Das lässt sich dann mit einem Punkt mehr auch nicht bewältigen, weil die Fähigkeiten trotzdem fehlen.

  • 4
    2
    Lesemuffel
    26.06.2020

    Was in anderen Bundesländern hin und wieder Praxis ist, ist für Frau Friedel und den sächsischen Philologenverband Anlass, sich auch Mal "kritisch zu Wort" zu melden. Warum haben sie vorher nicht mit Minister Piwarz kommuniziert und ihre gescheiten Ideen vorgebracht?

  • 5
    1
    Bär53
    26.06.2020

    @mops0106: Das Niveau der Untertanen soll vielleicht so an das der Obertanen angepasst werden.

    Aber ich setze Vertrauen in die Jugend, die meisten werden trotzdem ihren erfolgreichen Weg gehen.

  • 8
    1
    mops0106
    26.06.2020

    Das Wissensniveau wird gesenkt. Fragen wir uns bitte alle: Wem nützt das?

  • 8
    2
    Bär53
    26.06.2020

    Ein Armutszeugnis der sächsischen Bildungspolitik! Nach zwölf bzw. dreizehn Jahren Schulbesuch müssen die Noten der Abiturienten im Nachhinein angehoben werden.
    Mein Vorschlag: Rückwirkende Gehaltskürzungen bei den Verantwortlichen.

  • 8
    3
    klapa
    25.06.2020

    Gegenüber den 15-Punkte-Schülern, die mit Verlaub gesagt auch keine Genies sind, eine Ungerechtigkeit ohnegleichen.

  • 6
    4
    Schnorchel508
    25.06.2020

    Matheprüfung Abitur in 10 bis 15 Jahren: Malen Sie einen Sack Kartoffeln, singen Sie ein Lied dazu und diskutieren Sie den gesamten Event mit Ihren Mitschülern...

  • 10
    2
    fp112
    25.06.2020

    Da nimmt man Prüfungsaufgaben aus einem bundesweiten Pool, hat aber in jedem Land unterschiedliche Lehrpläne, verschiedenste Lehrbücher oder digitale Wege, den Stoff zu bearbeiten, und dann wundert man sich, dass da seltsame Ergebnisse herauskommen.
    Das wird dann einfach politisch korrigiert.
    Wo ist da der Fehler?
    Wie kommt man sich als Schüler dabei vor ?

  • 14
    2
    KTreppil
    25.06.2020

    Ich denke es wird in den kommenden Jahren noch interessanter. Je nachdem, wie und ob der Stoff wegen Corona-Pause und/oder Lehrermangel je aufgeholt werden kann und wie es überhaupt im nächsten Schuljahr weiter geht. Wenn schon dieses Mal eingelenkt werden musste, darf man auf die Prüfungen der Folgejahre gespannt sein. Es werden wohl weiterhin, ob berechtigt oder nicht, Forderungen nach Notenanhebung o.ä. laut werden. Da kann ich auch jeden Schüler verstehen, in unserem sächsischen Bildungssystem lief genug schief die letzten Jahre, auch ohne Corona. Wenn das hier dann Schule macht...