Webel: Grünes Licht für A143 ist ein «Meilenstein»

Leipzig/Halle (dpa) - Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel hat das Ende des jahrelangen Rechtsstreits um den Weiterbau der Autobahn 143 als «einen der größten Meilensteine» für die Infrastruktur im Land bezeichnet. Es sei ein guter Tag für die Region rund um Halle und für das ganze Land, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch. Zuvor hatte das Leipziger Bundesverwaltungsgericht die letzte Klage gegen die Westumfahrung von Halle abgewiesen.

Damit endet ein mehr als zehn Jahre lange währendes juristisches Tauziehen. Im Jahr 2007 hatten die Leipziger Richter den Einwänden von Naturschützern Recht gegeben. Die Trasse musste aufwendig umgeplant werden. Jetzt hielten die Pläne der höchstrichterlichen Überprüfung stand. Das Teilstück der A143 soll westlich von Halle die Lücke zwischen A14 und A38 schließen und die Stadt von Staus, schlechter Luft und Durchgangsverkehr mit Lastwagen entlasten.

Da der Bau trotz der Klage vorbereitet werden konnte, sei keine weitere Verzögerung eingetreten, sagte Verkehrsminister Webel. Noch im Herbst soll Spatenstich für die Trasse sein. Im Jahr 2025 soll dem Minister zufolge der Verkehr fließen. Das Großprojekt mit einer gut ein Kilometer langen Brücke und zwei gut 300 Meter sowie 200 Meter langen Tunneln soll nach jetzigem Stand 350 Millionen Euro kosten.

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