Weniger Streitfälle vor kommunalen Schiedsstellen

Dresden (dpa/sn) - Streitfälle unter Nachbarn müssen die Friedensrichter in Sachsen immer seltener schlichten. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, ist die Zahl der Fälle vor den gut 300 gemeindlichen Schiedsstellen von 2007 bis 2017 von 412 auf 365 zurückgegangen. Die Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, Carola Leistner, glaubt jedoch nicht, dass die Streitigkeiten abgenommen haben. Viele Menschen gingen jedoch sofort zu den Gerichten und wollten ein Urteil. Es könne die Gerichte entlasten, wenn bei solchen Fällen verpflichtend zunächst vor Schiedsstellen nach einvernehmlichen Lösungen gesucht werden müsse.

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