Wissenschaftler vermitteln im Rotwildstreit im Erzgebirge

Laut einer Studie der TU Dresden gibt es nicht zu viele Tiere. Schäden an Bäumen gibt es oft aus anderen Gründen.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    0
    saxon1965
    21.07.2020

    @FromtheWastelands: "Da muss erst jemand von der Uni kommen..."
    Nun dies ist ja Gang und Gäbe, auch in der Politik engagiert man gerne mal Beraterfirmen und versenkt so die eine oder andere Million.
    Die "Abholzaktionen" sind wohl dem Borkenkäfer & Co. geschuldet bzw. dem angestrebten Waldumbau. Fichten-Altholzbestände sind eh unattraktiv fürs Wild.
    Dennoch ist es in diesem Fall ganz gut, dass der TU-Professor die Argumente des Rotwildhegeringes bestätigt hat. Hoffentlich wird man nun im Sachsenforst (vielleicht auch anderswo) umdenken und Wald mit Wild akzeptieren.
    Den Wald nur als Wirtschaftsfaktor zu sehen und nun auch noch mit dem Klimawandel das nächste Totschlaginstrument zu haben, greift eben viel zu kurz. Auch unsere einheimischen Wildtiere haben ihre Daseinsberechtigung und letztlich ist auch der Sachsenforst dem Gesetz verpflichtet die Biodiversität zu schützen. Das Rotwild im ERZ stellt für mich noch dazu ein Kulturgut dar, wie der Schwibbogen oder die Pyramide.

  • 8
    1
    FromtheWastelands
    20.07.2020

    Da muss erst jemand von der Uni kommen und Sachsenforst das erklären was Jäger, Förster, Umweltschützer, Naturfreunde, etc... durch ihre Beobachtungen ohnehin festgestellt haben.
    Ich frage mich, nicht zuletzt durch die irrwitzigen Abholzungsaktionen der letzten Monate, ob bei Sachsenforst überhaupt noch irgendjemand in verantwortlicher Position sitzt, der noch ein Mindestmaß an Verständnis von Forstwirtschaft, Wildökologie, Naturschutz, Biologie, etc hat.