Wissenschaftsministerin will EU-Förderung erhalten

Dresden (dpa/sn) - Angesichts drohender Kürzungen fordert Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) EU-Mittel für die Wissenschaft auf hohem Niveau zu erhalten. «Die Fördermillionen der EU für den Wissenschaftsbereich sind in Sachsen sehr gut angelegtes Geld», teilte Stange am Donnerstag mit. Durch sie könnten etwa Gebäude und Infrastruktur stetig erneuert werden.

In der aktuellen Förderperiode von 2014 bis 2020 bekommt Deutschland laut Wissenschaftsministerium rund 19,5 Milliarden Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie vom Europäischen Sozialfonds (ESF). Davon profitiert auch die sächsische Forschungslandschaft. So erhalten Nachwuchswissenschaftler im Freistaat vom ESF 82 Millionen Euro.

Für die kommende Förderperiode (2021-2027) sind laut Ministerium Deutschland aber nur 15,7 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Ein Grund für die Reduzierung ist der Brexit und der Wegfall der Zahlungen Großbritanniens an die Europäische Union. Derzeit ist aber noch offen, welchen Anteil Sachsen von diesen Mitteln erhält und welcher Anteil auf die Forschung entfällt.

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