Wölfe: 60 Rudel und 18 Paare in Deutschland nachgewiesen

Rietschen (dpa/sn) - Wölfe breiten sich in Deutschland weiter aus. Dem jüngsten bundesweiten Wolfsmonitoring zufolge wurden von Mai 2017 bis April 2018 insgesamt 60 Rudel, 18 Paare und zwei territoriale Einzeltiere nachgewiesen. «Die Entwicklung hat in Sachsen begonnen, inzwischen leben die meisten Wölfe aber außerhalb des Freistaats. Wir gehen aber davon aus, dass wir auch in Sachsen weitere Zuwächse haben werden», berichtete Ilka Reinhardt vom Lupus Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland am Dienstag in Rietschen (Kreis Görlitz).

Das Institut liefert der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) Zahlen zu. In Sachsen, dem Wolfsland Nummer eins in Deutschland, lebten im Erhebungszeitraum demnach 17 Rudel und vier Paare. Wölfe tummeln sich seit 1996 wieder in Deutschland. Die ersten Tiere kamen aus Polen in die Lausitz. Eine Monitoringjahr dauert jeweils vom Mai des Vorjahres bis zum April des aktuellen Jahres.

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