Zahl der Grippetoten auf 60 gestiegen

Dresden (dpa/sn) - Die Zahl der Grippeerkrankungen und -toten in Sachsen ist weiter gestiegen. Laut dem jüngsten Wochenbericht der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) vom Donnerstag starben seit Oktober 2016 nunmehr 60 Menschen im Zuge einer Influenza-Infektion, acht mehr als vor einer Woche. Die Zahl der gemeldeten Erkrankungen erhöhte sich um rund 500 auf knapp 15 200. Nach Einschätzung der LUA-Experten klingt die Grippewelle inzwischen ab.

Das Virus hatte diesmal vor allem Ältere befallen. So war ein Drittel der Erkrankten zwischen 45 und 65 Jahren alt, ein Fünftel 65 und älter. Die meisten der Todesfälle wurden in den Landkreisen Zwickau und Görlitz, dem Vogtlandkreis sowie Dresden registriert.

2015/2016 waren knapp 11 000 Infektionen, 2014/2015 fast 12 600 Erkrankungen registriert worden. Im Winter 2013/2014 hatte es mit 375 nur einen Bruchteil der üblichen Menge an Infektionen gegeben, in der Saison davor waren es mehr als 10 000.

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