Zoo Hoyerswerda zählt seine Bewohner

Hoyerswerda (dpa/sn) - Der Zoo Hoyerswerda hat Inventur gemacht und dabei 792 Tiere in 123 Arten gezählt. Im Vergleich zum Vorjahr seien das 6 Arten und 146 Individuen weniger, gab der Zoo am Donnerstag bekannt. Das hänge vor allem mit dem Amazonasbecken des Zoos zusammen: Die Anzahl der Fischarten und Individuen dort schwanke immer wieder. Als neue Art habe man das Baumstachlerpaar Monty und Mandy aufgenommen - eine von mehreren geglückten Partnervermittlungen im Zoo Hoyerswerda, hieß es. Baumstachler gehören zu den Stachelschweinen.

Nachzuchten gab es bei insgesamt dreizehn Arten: «Sehr erfolgreich war die Zucht bei den Bennett-Kängurus. Gleich fünf kleine Hüpfer hatten die Kängurudamen des Zoos im Beutel», hieß es. Viele Nachzuchten würden inzwischen andere Zoos bereichern. So leben zum Beispiel fünf im Jahr 2018 geborene Kubakrokodile nun in Zoos in Großbritannien und in den Niederlanden.

Zugleich betrauerte der Zoo Hoyerswerda mehrere Todesfälle, darunter den Verlust eines Nandus und eines Lamas. «Auch die Königin der zwölfköpfigen Erdmännchengruppe ist altersbedingt verstorben. Die Gruppe wurde aufgelöst und die Tiere an andere Zoos abgegeben», teilte der Zoo mit. Da Erdmännchen im Familienverband lebten, hätte kein fremdes Weibchen die Position übernehmen können, hieß es. Alle anderen Erdmännchen waren miteinander verwandt.


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