Zu viel gearbeitet: Ärztin soll 300.000 Euro zahlen

Kyra Ludwig wird von der Kassenärztlichen Vereinigung bestraft, weil sie zu viele Patienten behandelte. Der Hartmannbund in Sachsen beklagt eine industrialisierte Medizin.

13Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 14
    5
    Einspruch
    01.04.2019

    Die haben den Duchblick verloren. Man muss ja schon froh sein, wenn man überhaupt mal einen neuen Arzt findet, wenn der alte aufgehört hat. Und dann darf der einen nicht behandeln, weil der Spahn möglichst viele Spender braucht und auf natürliche Prozesse zur Lösung seines Problemes hofft.

  • 13
    2
    cn3boj00
    01.04.2019

    Heckemann hat neulich schon in der FP ein Interview gegeben, wo man gemerkt hat dass er entweder keine Ahnung hat was sein Verein tut oder ein etwas vorspielt. Ich persönlich glaube, dass die KVS es sich zum Ziel gesetzt hat, künstlich den Ärzteengpass aufrechtzuerhalten. Damit kann man dann die Krankenkassen erpressen. Patienten sind denen egal.

  • 12
    0
    1491637
    01.04.2019

    Ist doch hoffentlich ein Aprilscherz !!!!!!!!!

  • 20
    0
    Lesemuffel
    01.04.2019

    Die Kassenärztliche Vereinigung scheint eines der größten Bürokratiemonster in dieser total bürokratisierten Republik zu sein. Bestrafung für zuviel gearbeitet - das gehört ins Guiness-Buch der absoluten Negativrekorde. Ich könnte weitere Bürokratieepisoden beifügen. Das würde aber der Platz sprengen.

  • 25
    0
    CPärchen
    01.04.2019

    Das darf doch nicht wahr sein! Da behandelt der Arzt schneller oder mehr Patienten, als eine Tabelle vorgibt und *Schwupps* Regressanforderungen.
    Dass Frau Klepsch diesen Vorwurf so abbügelt, verwundert mich und verstehe ich auch nicht.

  • 19
    3
    Interessierte
    01.04.2019

    In diesem hanebüchenen Staat mit diesen ´für das jeweilige Fachgebiet` unkompetenten Politikern wird es einem ganz schlecht ….

  • 28
    1
    Dorpat
    01.04.2019

    Da nennt sich ein Verein “Kassenärztliche Vereinigung” und hat nur den einen Zweck, den Ärzten und Patienten das Leben so schwer wie möglich zu machen. Und jetzt fordert dieser “Gesundheitsminister” Spahn auch noch härteren Wettbewerb unter den Krankenkassen! Wer wird das wohl auszubaden haben, wenn sich die Kassen noch mehr untereinander unterbieten sollen? Ärzte, Krankenhäuser und Patienten natürlich!
    Man sollte es lieber fördern von den 150 Kassen welche zu fusionieren!

  • 30
    1
    Hankman
    01.04.2019

    Das System der Honorarverteilung über die Kassenärztlichen Vereinigungen funktioniert offenbar nicht, wie es soll. Auch die von den KVs festgelegten Richtwerte, wie viele Ärzte für wie viele Bürger zuständig sein sollen, sind offenbar vielfach unsinnig. Wenn zum Beispiel eine Großstadt angeblich mit Augenärzten überversorgt ist, der Patient aber trotzdem in keiner Praxis unterkommt, läuft etwas gründlich schief.

    Hinzu kommt auch: Arzt ist nicht gleich Arzt. Wie in anderen Professionen gibt es gute und weniger gute. Es kann also sein, dass bei einem Arzt mehr Andrang herrscht, weil er seine Arbeit hervorragend macht und immer wieder weiterempfohlen wird. Er darf dann nicht dafür bestraft werden.

    Ich wünsche mir für das Gesundheitssystem tiefgreifende Reformen und einen grundlegend neuen Ansatz. Aber ich habe keine Hoffnung, dass das passiert, denn zu viele Interessengruppen sind involviert und mischen mit. Durch die Reformen der Vergangenheit hat man eine Industrialisierung und Monetarisierung des Gesundheitssystems erreicht, von den Krankenkassen bis hin zum einzelnen Arzt und Apotheker. Es geht anscheinend nur noch darum, dass möglichst viele Leistungserbinger möglichst viel Geld aus diesem System abschöpfen. Der Patient ist zur Nebensache geworden. Und wenn es nicht so viele Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte gäbe, die mit ihrem Berufsethos und ihrem Engagement die Schwächen des Systems ausbügeln, sähe es sehr, sehr düster aus.

  • 7
    11
    Zeitungss
    01.04.2019

    Die beste Medizin in diesem Land, 24 h man ist unter Drogen.

  • 30
    2
    Hinterfragt
    01.04.2019

    Und dann wundert man sich, dass die Patienten die Notaufnahmen der Krankenhäuser "strapazieren" ...

    z.B.:
    https://www.freiepresse.de/nachrichten/deutschland/notaufnahme-nur-jeder-sechste-ist-wirklich-ein-notfall-artikel10119440
    https://www.freiepresse.de/nachrichten/deutschland/vorschlag-einer-notaufnahmen-gebuehr-sorgt-fuer-unmut-artikel10261538

  • 38
    2
    Steuerzahler
    01.04.2019

    Da verlangt ein Gesundheitsminister, das Wort an sich ist schon zweifelhaft, dass die Ärzte längere Sprechzeiten anbieten. Und dann so etwas! Man fragt sich, ob diese Leute überhaupt noch einen Durchblick haben oder ob das gemeine Volk nur noch für dumm verkauft wird. Welcher Berufsstand erklärt sich bereit, ohne entsprechende Entlohnung zu arbeiten? Einfach weltfremd. Wer denkt, dass den Ärzten das Geld nachgeschmissen wird, der sollte sich einmal die Ausbildung und die Dauer dieser ansehen und die Kosten für Personal und Praxis. Sicher gäbe es genug Ärzte, würde nicht über den NC die Ausbildung massiv eingeschränkt und genügend Hochschulkapazität vorgehalten. Aber das ist halt politisch so gewollt, da das Geld für andere zweifelhafte Sachen verschleudert wird.

  • 24
    4
    Gerhard56
    01.04.2019

    Eine Riesensauerei von den „Göttern in Weiß“. Jetzt wollen die für ihre Arbeit auch noch bezahlt werden.

  • 32
    1
    gelöschter Nutzer
    01.04.2019

    Das versteht der Patient nicht. Er ist ja froh, wenn der Arzt ihm zuhört, sich Zeit nimmt,
    überhaupt einen Termin bekommt.
    Kopfschütteln.



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