Tatort Straßenbahn

Es saßen nicht viele Leute in der ersten Bahn der Linie 4, die sich an diesem Samstagmorgen in aller Frühe auf den Weg nach Kappel machte. Am Ende waren sie wohl ganz allein im Wagen: Nadine P.*, eine 20-jährige Studentin, und jener Fremde, der ihr in seiner Aufdringlichkeit beinahe zum Verhängnis geworden wäre.

Von wildfremden Männern angesprochen oder mit dummen Sprüchen angemacht zu werden, diese Erfahrung hatte Nadine P. schon des Öfteren machen müssen. Auch ihre jüngere Schwester und viele ihrer Freundinnen könnten ein Lied davon singen, schildert die zierliche junge Frau mit den langen dunkeln Haaren. "Vor allem in der Innenstadt passiert so etwas immer wieder mal. Ich versuche, das zu ignorieren, dann hören sie meist von alleine auf." So schlimm wie an jenem Morgen, auf der Heimfahrt von der Diskothek, sei es noch nie gewesen.

Nadine P. schaltete auch diesmal auf "Einfach nicht beachten", als der ihr unbekannte Typ ihr gegenüber Platz nahm - trotz etlicher freier Plätze in der Bahn. Seine Worte, gesprochen in einer fremden Sprache, verstand sie nicht; die Musik aus den Kopfhörern in ihren Ohren half beim Ablenken. Doch der Mann - ihrem Eindruck nach Mitte 20, südländischer Typ, offenbar nicht ganz nüchtern - zeigte sich unbeeindruckt. Erst habe er seine Hand auf ihr Bein gelegt, sich dann über sie gebeugt und sei immer zudringlicher geworden. "Ich habe ihn weggestoßen, geschlagen und geschrien", erinnert sich die junge Frau. Bis er von ihr abließ.

Doch was nun? Einfach wie geplant an einer der nächsten Haltestellen aussteigen und nach Hause laufen? Mit dem Risiko, dass er folgen würde? Oder weiterfahren, in der Hoffnung, der Fremde verlässt die Bahn vielleicht eher?

Nadine P. blieb bis zur letzten Station in der Straßenbahn sitzen - der Mann auch. Sie stieg aus - er folgte und wurde draußen wieder zudringlich. Nadine P. gelingt es, sich loszureißen. Sie will zurück zur Bahn, die mit geschlossenen Türen noch immer an der Haltestelle steht. Was sich dann zugetragen haben soll, kann sie bis heute nicht fassen. "Ich habe an eine Scheibe der Bahn geklopft, aber der Fahrer drinnen hat nicht reagiert", schildert die 20-Jährige. Seine einzige Regung sei eine Geste gewesen, die in ihren Augen nur eins bedeuten konnte: "Hau ab!"

Ein Missverständnis? Nadine P., die sich schließlich einem wildfremden jungen Mann anvertraut und sich von ihm auf Umwegen sicher nach Hause bringen lässt, mag daran nicht glauben. Stunden später geht sie zur Polizei und erstattet Anzeige gegen den Fremden, der sie bedrängt hat. Gegen ihn wird nun wegen sexueller Nötigung ermittelt - gegen den Bahnfahrer wegen des Verdachts unterlassener Hilfeleistung.

Der Nahverkehrsbetrieb CVAG mag sich angesichts dessen zu dem Vorfall noch nicht näher äußern. Dem Vernehmen nach wird unter anderem geprüft, ob der Bahnfahrer den Ernst der Situation möglicherweise nicht erkannt hat. Grundsätzlich, so ein Sprecher, gebe es für derlei Vorfälle Regularien für das Personal. Sie sehen vor, "dass bei Notwendigkeit die Verkehrsleitstelle zu informieren ist, die dann nach Schilderung des Vorfalls durch den Fahrbediensteten alle weiteren notwendigen Schritte einleitet". Zugleich habe der Fahrer in dem ihm möglichen Maße selbst Hilfe zu leisten oder zu organisieren - wie erst vergangene Woche geschehen, als an einer Straßenbahn-Haltestelle in Markersdorf ein 17-Jähriger attackiert wurde und eine Straßenbahnfahrerin die Leitstelle informierte. "Prinzipiell gehen wir davon aus, dass Hilfeleistung für Menschen, denen eine Gefährdung oder Ähnliches droht, ein allgemein geltender Grundsatz ist", so der CVAG-Sprecher. "Egal, ob man sich im Dienst befindet oder nicht."

Nadine P. ist seit dem Vorfall nicht wieder allein mit der Bahn von der Disko nach Hause gefahren. Sie nehme jetzt sicherheitshalber das Taxi, sagt sie. Die Polizei habe ihr gesagt, man werde sich bei ihr melden. Sie glaubt, sie würde ihren Angreifer wiedererkennen. Ihr Vater meint, der Vorfall habe ihm mindestens genauso zugesetzt wie seiner Tochter, vielleicht sogar noch ärger. Und er sorge sich mehr und mehr um die Sicherheit im Stadtteil allgemein.

* Name von der Redaktion  geändert.


Nach einem Übergriff möglichst umgehend die Polizei rufen

Jana Kindt ist Sprecherin der Polizeidirektion Chemnitz. Michael Müller befragte sie zu Möglichkeiten und Grenzen in der Ermittlungsarbeit.

Frau Kindt, wie sollten sich betroffene Frauen bei offensichtlich sexuell motivierten Übergriffen wie im vorliegenden Fall verhalten?
Sie sollten nach Möglichkeit versuchen, auf ihre Situation aufmerksam zu machen, andere Personen laut und konkret anzusprechen, etwa "Sie da mit der blauen Jacke", und ausdrücklich um Hilfe bitten. Und sie sollten möglichst schnell die Polizei rufen. Deshalb heißt es "Notruf" - wenn man in Not ist, kann man kostenlos die "110" wählen. Schnelles Handeln erhöht die Chance, den Täter rasch zu ermitteln. Oft hält er sich noch in der Nähe auf und kann durch eine sogenannte Tatortbereichsfahndung ausfindig gemacht werden.
Welche Möglichkeiten haben Sie, wenn das Opfer sich erst später
bei der Polizei meldet?
Wird die Tat erst im Nachgang angezeigt, etwa weil das Opfer zunächst unter Schock steht, wird es für uns leider oft deutlich schwieriger, Tatverdächtige zu ermitteln. Wir nehmen die Aussage der Geschädigten auf, versuchen weitere Zeugen zu befragen. Hat sich die Tat, wie im vorliegenden Fall, im Bus oder in der Straßenbahn ereignet, können Aufnahmen der Überwachungskameras in den Fahrzeugen ausgewertet werden.
Warum werden Fahndungsfotos
oft erst Wochen nach der Tat veröffentlicht?
Eine solche Veröffentlichung stellt immer einen Eingriff in Persönlichkeitsrechte dar, die unter besonderem Schutz stehen. Aus rechtlichen Gründen kann eine solche Veröffentlichung oft erst dann erfolgen, wenn andere Ermittlungsansätze keinen
Erfolg gebracht haben.

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20Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    1953866
    11.05.2015

    Kalifornien schrieb am,10.05. 8:45 Uhr: "Der jungen Frau wird empfohlen, mal an einem Kurs über kluges Verhalten bei der Volkshochschule oder Universität teilzunehmen." Werte(r) Kalifornien, ich würde Ihnen auch einen Kurs empfehlen, einen Kurs im Zeitung lesen. Da steht nämlich: "Ich habe ihn weggestoßen, geschlagen und geschrien", erinnert sich die junge Frau.
    Das ist natürlich ein eindeutiges Zeichen, dass die junge Frau von der Anwesenheit des Mannes ganz angetan war. Aber Sie haben schon recht. Was treibt sich eine Frau auch nachts in einer Straßenbahn herum! Noch dazu nach einem Diskobesuch! Frauen gehören hinter den Herd und dürfen das Haus nur mit männlicher Begleitung verlassen! Selber schuld, richtig Herr/Frau Kalifornien? [Ironie aus]

  • 1
    1
    florry
    11.05.2015

    @Kalifornien: ich vermute mal, sie sind so ein Typ der der Meinung ist, dass alle Frauen, die einen perfekten BMI haben und sich schick anziehen (sprich, enge Hose, kurzer Rock, hohe Schuhe,...), selbst Schuld sind wenn so was passiert. :-( .Würden alle Frauen in „Schmuddel-Klamotten“ und 20Kg Übergewicht haben, würde dann wahrscheinlich die Menschheit aussterben weil solche Typen wie du dann nicht mehr hinschauen, geschweige „so eine Frau“ zu ehelichen und sich mit ihr fortpflanzen. Aber zum Glück gibt es ja doch mehr anständige Männer mit Moral als solche Typen.

  • 2
    8
    Hankman
    11.05.2015

    @voigtsberger: Sie schreiben: "Es kann doch nicht sein, wenn eine Studentin, ihre Schwester und deren Freundinnen die selben Erfahrungen mit Belästigung, ausgehend von wahrscheinlich Ausländern/Asylanten immer häufiger erleben".

    Woher wissen Sie das? Im Text steht davon nur etwas in Bezug auf die Studentin selbst - im Fall der Schwester und der Freundinnen waren es dem Text zufolge "wildfremde Männer". Das bedeutet übersetzt: Männer, die den jungen Frauen nicht bekannt waren. Mehr nicht. Dort ist keine Rede von Ausländern oder Inländern. Aber Sie lesen wieder nur "fremd" und kriegen gleich wieder Schnappatmung.

  • 4
    0
    Pixelghost
    10.05.2015

    Ich bin ein Mann und ich wir klarstellen: die Frau hat nicht Schuld!!!

  • 0
    12
    10.05.2015

    Ich würde nicht bestreiten wollen, daß durch die vielen männlichen sogenannten Asylanten in Chemnitz ein zusätzliches Problem vorhanden ist bedingt dadurch, daß niemand von ihnen einfordert, sich an hiesige Regeln und Gesetze zu halten.

    Davon abgesehen muß man - überall auf der Welt - damit rechnen, daß man als Frau belästigt wird, wenn man mitten in der Nacht alleine unterwegs ist. Da hat man auf der Hut zu sein und Abstand zu wahren. Wenn sich jemand mir in der Strassenbahn direkt gegenübersetzt und seine Hand auf mein Bein legt, muß ich auf der Stelle reagieren und mich nicht durch Musikhören ablenken. Juristisch ist die beschriebene Berührung bereits Körperverletzung. Wenn ich das toleriere und dem Typen bis zur letzten Strassenbahnhaltestelle gegenüber sitzen bleibe, dann signalisiere ich doch, daß mir das nichts ausmacht.
    Der jungen Frau wird empfohlen, mal an einem Kurs über kluges Verhalten bei der Volkshochschule oder Universitä teilzunehmen.

  • 0
    1
    aussaugerges
    10.05.2015

    Ja das mit dem """einbringen"""so wird die kostbare Zeit verschwendet.
    Wenn wenigstens ein freundschaftlicher Hinweis kommt.
    Das mann Bescheid weiß.
    Deswegen nur kurze Kommis.

  • 12
    3
    voigtsberger
    09.05.2015

    Jetzt versuche ich es zum dritten mal einen Kommentar einzubringen. Es kann doch nicht sein, wenn eine Studentin, ihre Schwester und deren Freundinnen die selben Erfahrungen mit Belästigung, ausgehend von wahrscheinlich Ausländern/Asylanten immer häufiger erleben und einige Gutmenschen auch bei diesen Kommentaren der Auffassung sind, es gibt auch Deutsche mit diesen Verhalten, was genau so unverzeihlich ist, doch die Zunahme von solchen Straftaten liegt eindeutig, in der ungeregelten Zuwanderung in unsere Gesellschaft von
    vor allem jungen männlicher Asylanten und ihren sexuellen Bedürfnissen.

  • 2
    10
    Hankman
    09.05.2015

    @pixelghost: Jaja, diese Argumentation kenne ich. Ich bestreite nicht, dass die Kriminalität unter Ausländern etwas höher ist als unter den Deutschen. Das geht auch aus der von Ihnen bemühten Statistik hervor. Aber wenn Sie zu den Altersgruppen kommen, verschwurbeln Sie die Statistik dann doch ein wenig.

    Die Menschen, die zu uns als Asylbewerber kommen, stellen nicht den repräsentativen Querschnitt ihrer heimischen Bevölkerung dar. Erst recht nicht der hiesigen. Der Anteil Jüngerer ist z. B. deutlich höher als in der hiesigen Bevölkerung. Und Jüngere begehen nun mal mehr Straftaten als Ältere. (Aber auch bei Rentnern gibt es eine gewisse Delinquenz!!)

    Wenn Sie realistische Zahlen wollen, müssen Sie tatsächlich die Delinquenz für eine bestimmte Altersgruppe darstellen, jene Delikte herausrechnen, die sich auf Ausländergesetze beziehen (was Sie ja auch versucht haben), ebenso Delikte, die Täter mit Wohnsitz im Ausland hier begangen haben, und dann können Sie zwischen deutschen und nichtdeutschen Straffälligen unterscheiden. Sie werden bei den jugendlichen Ausländern eine etwas höhere Delinquenz feststellen - aber nicht so signifikant, wie Sie das für Ihre Argumentation gern hätten. Dazu gibt es inzwischen auch diverse Studien. Wenn Sie mögen, suchen Sie mal online nach der Doktorarbeit von Christian Walburg aus Münster, der den Zusammenhang von Migration und Jugenddelinquenz untersucht hat; es gibt auch Zusammenfassungen dazu.

    Sie müssen auch bedenken, dass Asylbewerber bei uns erst einmal meist kaserniert untergebracht sind, in der Regel viele - zum Teil verfeindete - Nationalitäten auf engstem Raum beieinander, dass diese Menschen in Unsicherheit leben, weil sie nicht wissen, ob sie ein Bleiberecht bekommen, und vor allem haben sie nichts zu tun, weil sie als Asylbewerber nicht arbeiten dürfen.

    Ich gehöre nicht zu den "Gutmenschen", für die jeder ausländische Mitbürger per se ein edles, reines Wesen ist. Unter denen gibt es Kriminelle und Idioten ebenso wie unter uns. Mir geht es aber auf den Zeiger, wie einige Hass und Ängste schüren. Die Welt ist nicht schwarzweiß.

  • 1
    0
    Pixelghost
    09.05.2015

    @Rasumichin, wo habe ich Sie angesprochen? Da steht @Hankman. Ich beziehe mich in meinem Beitrag deutlich auf dessen Nennung der Kriminalstatistik.

  • 0
    0
    gelöschter Nutzer
    09.05.2015

    Ich muss mich korrigieren. Ich meinte in meinem vorigem Post @Plauereinwohner und nicht @pixelghost. Entschuldigung!

  • 0
    0
    gelöschter Nutzer
    09.05.2015

    @pixelghost: Wo habe ich die Straftat entschuldigt? Bin verwundert.

  • 6
    1
    Pixelghost
    09.05.2015

    Ach und dann fällt mir noch was ein: zieht man jetzt noch alle in Chemnitz wohnenden Rentner ab - denn die kommen in der Kriminalstatistik überhaupt nicht vor weil die nämlich nicht straffällig werden und teilt die Straftaten unter den 15 bis 50jährigen auf, erhöht sich der Anteil der Nichtdeutschen nochmal.
    Die meisten nichtdeutschen Straffälligen sind ja zwischen 20 und 30.

    Bricht man das auf die Altersgruppe herunter kommt man auf Zahlen, die Sie nicht mehr kleinschreiben können.

  • 5
    1
    Pixelghost
    09.05.2015

    @Hankman, Sie berufen sich auf die Kriminalstatistik? Schlechtes Beispiel. Bei der Anzahl der hier wohnenden bzw. untergebrachten Nichtdeutschen müsste deren Anteil an der Begehung von Straftaten bei 0,5 % liegen. Er liegt aber wesentlich höher.

    Ich zitiere die Kriminalstatistik für Chemnitz 2014:
    Tatverda?chtige wurden 10.262 erfasst. Das sind 727 mehr als im Jahr 2013.
    Von 31,6 % auf 42,8 % angewachsen ist der Anteil nichtdeutscher Tatverda?chtiger. 2014 waren es 4 396, im Jahr zuvor waren es 3 011 nichtdeutsche Tatverda?chtige. Zuru?ckzufu?hren ist dieser Anstieg u?berwiegend auf ausla?nderrechtliche Versto?ße. U?ber die Ha?lfte (56,1 % = 2 466 Personen) verstieß gegen Bestimmungen von Aufenthaltsgesetz/Asylverfahrensgesetz bzw. Freizu?gigkeitsgesetz

    42, 8 % Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger. Zieht man die Hälfte der Leute ab (Verstöße gegen Asylvefahren) sind es immer noch 20 % an allen anderen Deliktbereichen.

    So, das war jetzt ein ernsthafter Blick in die Kriminalstatistik.

  • 4
    5
    Hankman
    09.05.2015

    Ich bin auch der Meinung: Eine Straftat ist eine Straftat. Und jede Straftat sollte konsequent angezeigt und verfolgt werden. Aber mir ist es in aller Regel egal, ob der Straftäter Deutscher oder Nichtdeutscher ist. Es ist eine Legende aus der rechtsextremen Ecke, dass "die Ausländer" krimineller als "die Deutschen" sind und alle Deutschen edel und gut seien. So homogen sind Menschengruppen einfach nicht: Es gibt nicht "die Deutschen" oder "die Ausländer". Man schaue sich auch mal ernsthaft Kriminalstatistiken an.

    Was sexuelle Nötigung und sexuelle Belästigung betrifft: Es gibt leider auch viele Deutsche, die das als Bagatelldelikt oder gar nicht als Delikt sehen. Und die sind bestimmt nicht vom Islam beeinflusst, sondern haben einfach ein ganz übles Frauenbild.

    Und @hübnererich: Sie zitieren Nicolaus Fest. Er ist ein ausgewiesener Islamkritiker. Kann er von mir aus sein, das ist ein freies Land, jeder darf denken und sagen, was er will. Aber für mich taugt er nicht als Autoritätsbeweis für irgendwas.

  • 4
    2
    PlauerEinwohner
    09.05.2015

    @Rasumichin: Es interessiert aber niemanden wie diese Ideologie/Erziehung zustande gekommen ist, ebenso wie der Koran da keine Rolle spielt.
    Entscheidend ist, es ist passiert und dem muss entgegengewirkt werden, egal welcher Glaubensrichtung oder Herkunft der Belästigende war, denn das interessiert das Opfer denke ich mal, ebensowenig. Es ist ein Verstoß gegen das Gesetz, der auch nicht besser wird wenn man diesen erklärt oder gar noch nach einer Entschuldigung sucht!

  • 10
    1
    gelöschter Nutzer
    09.05.2015

    "countrymanne:...Multikulti, NEIN Danke..."

    Ich denke mit Multikulti hat das wenig zu tun. Ich hatte und habe berufsmäßig, und somit auch teilweise im Freizeitbereich, mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zu tun. Zum Beispiel Amerikanern, Franzosen, frankophilen Schweizern, früher Vietnamesen, aktuell russischstämmiger Ukrainer, Polen... alles verschiedene Kulturen, da gibt es keine oder kaum solche Probleme bzw. nicht mehr, als bei Deutschen. Denn ein paar Dumpfbacken gibt es überall.
    Das Problem ist also nicht ein Zusammenleben von Menschen mit vielfältigen kulturellen Hintergründen (In NY oder San Fransico klappt das z.B. ganz gut.).
    Die oben beschriebenen südländischen Typen, vor allem wenn ihr Migrationshindergrund türkisch/arabisch ist, sind allzu oft von einem vormodernen, machohaften vom Islam geprägten Weltbild sozialisiert worden, in welches ein inhumanes Frauenbild inkludiert ist, und welches per Definition (Koran) andere freiheitliche Weltbilder ablehnt und bekämpft.
    Das Problem ist, dass die europäischen Eliten das nicht erkennen oder erkennen wollen. Es ist zurzeit eine Umkehr des Säkularisationsprozesses und eine Rückentwicklung zu voraufklärerischen Verhältnissen in Europa zu konstatieren. Kritische Stimmen wie Mina Ahadi, Ralph Giordano oder Hartmut Krauss (Stichwort Kritische Islamkonferenz) wurden und werden nicht gehört bzw. nicht öffentlich diskutiert.
    Unabhängig davon wenn dem Typen aus dem Artikel oben die Schuld nachgewiesen wird, wird seine dann folgende Bestrafung nichts an den sich etablierenden Zuständen ändern. Dafür wäre nötig, dass unsere Eliten die Werte der Aufklärung, den säkularen Staat und unserer freiheitlichen Grundordnung konsequent verteidigen und atheistische/agnostische Sichtweisen in die öffentlichen Diskussion einbeziehen. Aktuell scheint das aber ganz anders herum zu laufen, jüngstes für mich unbegreifliches Beispiel dafür ist die Aufhebung des Kopftuchverbotes durch das BVG.

  • 6
    5
    gelöschter Nutzer
    09.05.2015

    Gleichgültig welcher Nationalität der Täter war, warum reagiert der Straßenbahnfahrer derart verantwortungslos? Er hat jederzeit die Möglichkeit über Funk polizeiliche Hilfe anzufordern. Zum anderen wäre es womöglich der Geschädigten auch zuzumuten gewesen sich früher, noch in der Bahn, direkt an den Fahrer zu wenden oder selbst per Handy aktiv zu werden. Das alles soll die Tat nicht relativieren. Diese Täter müssen nach unseren Recht zur Verantwortung gezogen werden. Auch der Strafrechtsrahmen sollte ausgeschöpft werden. Auch der Straßenbahnfahrer wird sich erklären müssen.

  • 9
    5
    Hübnererich
    09.05.2015

    Der Publizist Nicolaus Fest schrieb vor kurzem, dass wir es in der Regel nicht mit Flüchtlingen sondern mit Eindringlingen zu tun haben.

  • 11
    6
    countrymanne
    09.05.2015

    Na, da haben wir es wieder, was muß noch alles erst passieren.
    Man ist sich hier in der Stadt nicht mehr sicher, auch als Mann.
    Multikulti, NEIN Danke

  • 12
    5
    PlauerEinwohner
    09.05.2015

    Bin mal gespannt was die ganzen Gutmenschen und verfechter der jetztigen Asylpolitik dazu schreiben. Benehmen sich so Gäste nie und nimmer. Genau dafür stehen die Menschen ein die von den ganzen LinksGrünen gern in die Rechte Ecke gestellt werden und die nichts weiter wollen, dass solche Zustände nicht noch mehr werden und unsere Kinder in unserem Land sich nicht belästigen lassen müssen, von den so genannten Gästen. Eine Schande ist auch die Reaktion des Straßenbahnfahrers hoffe er kann das mit seinem Gewissen vereinbaren und der Arbeitgeber zieht die richtigen Konsequenzen.



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