Britisches Parlament stimmt wieder gegen Brexit-Vertrag

Neue Schlappe für Regierungschefin May: Nach der dritten Niederlage für ihr Brexit-Abkommen droht ein chaotischer Bruch am 12. April oder eine lange Verschiebung des EU-Austritts. Kann sich May noch halten?

6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Nixnuzz
    30.03.2019

    "..wenn sie nicht zu Mehrheiten und Entscheidungen führt?.. " Sorry - aber das Prozedere ist doch noch nicht durch?!? Der Terminkalender in dem Prozess ist doch noch nicht abgearbeitet. Erst wenn am Ende ALLE "Zahnschmerzen" haben, dürfte ein Deal auf größten kleinsten gemeinsamen Nenner inklusive der 27 anderen EU-Staaten zustandekommen. Es geht wohl um Great Britain doch nur am Rande - es geht um Geld und Macht. Mancher Brexitier mag vielleicht noch von der Welt zu Zeiten der Niederschlagung des Osmanischen Reiches und deren Länderaufteilung etc. zugunsten der eigenen Schatulle träumen. Versuche, dies der EU anzutun sind wohl auch gescheitert. Vielen dämmert wohl langsam, das dies Bürokratie - Monster mit all seinen Konstruktionsfehlern wohl noch immer der bessere Mittagstisch ist als von den dann herunterfallenden "Wirtschaftskrümmeln" zu leben. Und: Queen Lieschen mit all ihrer europäischen Verwandschaft wird einen Teufel tun, sich in die aktuelle Politik einzumischen. Sie darf es nicht! Es geht sie offiziell garnichts an - obwohl sie stinksauer über dieses Prozedere sein dürfte. Erstaunlich ist allerdings die gesamte mediale Ruhe aus der blaublütigen Sippe der Biesterfeld - von Sayn-Wittgenstein - zu Hohenlohe - Hanover und was weiß ich noch alles.

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    Blackadder
    29.03.2019

    @Nixnuzz: Was nützt die streithafteste Demokratie, wenn sie nicht zu Mehrheiten und Entscheidungen führt? Alle 8 Vorschläge zur Lösung des Brexit-Problems wurden am Mittwoch im Unterhaus abgelehnt, weil jeder nur auf seine Lieblingslösung besteht und nicht kompromiss-fähig ist.

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    Rossauer
    29.03.2019

    Langsam wird es nervig. Breit ja, Nein. Was denn nun? Ich frage mich ernsthaft wo die vielen Leute sind, die dafür gestimmt haben.

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    Nixnuzz
    28.03.2019

    Eigentlich ist doch dieser Parlaments-Zirkus genau das, was alle Welt von einer Demokratie fordert: Streit um die reelste Lösung. Das erste Volksbegehren wurde wohl unter "gezinkten" Bedingungen durchgeführt aber mittlerweile bilden sich immermehr Meinungen und Positionen heraus. Und eine Ergebnisüberprüfung nach wohl jetzt erweitertem Wissen zum Für und Wieder wäre auch noch drin. Wort und Widerwort in einer offenen Unterhaus-"Schlacht" - im Bundestag wäre sowas wohl nicht mehr drin?...

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    Gerhard56
    28.03.2019

    Wo bleibt das Machtwort der Queen?

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    DTRFC2005
    28.03.2019

    Das wird immer unglaubwürdiger. Man stimmt so lange ab bis es passt.



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