Die Kompromiss-Maschine

Das Europaparlament, das am 26. Mai neu gewählt wird, ist anders als andere Volksvertretungen. Und es hat ein Wahrnehmungsproblem. Ein Besuch am elsässischen Schauplatz europäischer Debatten.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Nixnuzz
    30.03.2019

    "..Aber keine Vereinigten Staaten von Europa, wo nationale Souveränität untergraben wird...." Und wo beginnt die jeweilige Souveränität? Allein die Vermarktung von Produkten mit zu schützenden Benamsungen ist schon kompliziert genug. Oder: welches Land würde seinen Verwaltungs-Amtsschimmel in Grenznähe Anwohnerfreundlich vereinfachen - statt aufzublasen?? Arbeitserlaubnisse , persönlich mitgeführte Werkzeuge - ein Papierwust. In wieviel Amtsstuben wird ein "Bürokratie-Nationalismus" gepflegt, der zwar zu einer Überbelastung des dortigen Personals führt - aber den Frust auf die EU der grenzüberschreitenden Menschen weiter aufrüstet. Wer entscheidet EU-Bürgernah, was regional sein kann - was aber nicht sein darf?? Keine Schlagbäume mehr - aber pinselige Formulare je nach Herkunftsland. Irgendwie passt hier der Satz: Auch Kleinvieh macht viel Mist...aber verantwortlich für Entscheidungen für weniger ist keiner..laut Vorschrift Art. Seite xy ...siehe Beschaffung Bw...

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    saxon1965
    29.03.2019

    Abgesehen, dass ich dann kein EU-Abgeordneter... man sollte meinen, dass heut zu Tage Englisch gesprochen werden kann?
    "Demokratie sei Volkssouveränität, sagte Nolte." Ist es nicht oftmals diese Souveränität die den einzelnen Mitgliedstaaten fehlt? Ich denke, dass die Akzeptanz für ein geeintes Europa größer wäre, wenn man uns z. Bsp. nicht vorschreiben würde von wem wir unser Erdgas beziehen oder wer für lau unsere Autobahnen benutzen darf.
    Frauenquote - auch so ein Thema, mit dem man viel Zeit verplempern kann. Bringt eine Frauenquote mehr Qualität in die Politik? Geht es ums Geschlecht oder um die bestmöglichsten Köpfe? Wie bringt man es zu Stande, dass mehr Frauen in der Politik vertreten sind, ohne einer Quote um jeden Preis?
    Meine Meinung: Vertrauen und Frieden in Europa sichern, durch eine Wirtschafts,- Steuer- und Handelsunion. Aber keine Vereinigten Staaten von Europa, wo nationale Souveränität untergraben wird. Es wird nicht gelingen fair, solche unterschiedlichen nationalen, kulturellen und weltanschaulichen Differenzen dauerhaft zu verschmelzen. Das hat nichts mit Nationalismus zu tun oder möchten sie mit allen Menschen ihrer Straße in einem Haus wohnen?



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