Erleichterung: Malta nimmt Migranten der «Alan Kurdi» auf

Tagelang suchte die «Alan Kurdi» nach einem sicheren Hafen für 65 Migranten. Am Sonntag dann die erlösende Nachricht: Malta lässt die Menschen an Land. Sie sollen auf europäische Länder verteilt werden - auch nach Deutschland. Die Integration begann schon an Bord.

Rom/Berlin/Valletta (dpa) - Jubel auf dem deutschen Rettungsschiff «Alan Kurdi»: Malta hat sich bereiterklärt, die 65 Migranten von dort an Land zu lassen.

Sie würden umgehend auf andere europäische Länder verteilt, gab die Regierung in Valletta nach Gesprächen mit der EU-Kommission und Deutschland bekannt. «Wir sind freudig überrascht», sagte Sea-Eye-Einsatzleiter Gorden Isler in einem Telefonat mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Besatzung habe die erlösende Nachricht erst über Anrufe von Journalisten erhalten.

Die maltesischen Behörden teilten mit, außerdem sei eine Vereinbarung erzielt worden, dass EU-Länder die Hälfte von weiteren 58 Migranten aufnehmen werden, die von der maltesischen Marine aus dem Mittelmeer gerettet worden seien.

Bundesinnenminister Horst Seehofer begrüßte, dass Malta den insgesamt 123 Migranten erlaubt hat, an Land zu gehen. «Auf Bitten von Malta sollen hiervon 94 Personen in andere Mitgliedstaaten verteilt werden. Im Geiste der europäischen Solidarität habe ich angeboten, dass wir uns hieran mit bis zu 40 Personen beteiligen», teilte er am Abend über sein Ministerium mit. «Ich bin zufrieden, dass es gelungen ist, zügig eine Ausschiffung zu ermöglichen. Allerdings brauchen wir für diese Fälle jetzt schnell einen tragfähigen und funktionierenden Mechanismus. Daran müssen die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten mit Hochdruck arbeiten.»

Sea-Eye-Einsatzleiter Isler sagte, die Behörden Maltas hätten die Schiffsführung der «Alan Kurdi» angewiesen, nach Gozo, der Nachbarinsel Maltas, zu fahren. «Das ist 50 Seemeilen entfernt und dauert etwa sieben Stunden.» Dort würden die Menschen vermutlich auf See vom maltesischen Militär übernommen und an Land gebracht.

Die «Alan Kurdi» war tagelang auf Irrfahrt auf dem Mittelmeer gewesen. Italien wollte die 65 von einem überfüllten Schlauchboot vor der libyschen Küste geretteten Menschen nicht an Land lassen. Auch Malta hatte sich zunächst gesperrt. An Bord spitzte sich die Lage zu.

«Drei der Geretteten sind in sehr schlechtem Zustand. Sie sind stark abgemagert und geschwächt und müssen dringend zur medizinischen Behandlung an Land gebracht werden», sagte Isler. Zwei davon seien Minderjährige. Malta sagte zu, die drei an Land zu lassen.

Die Helfer an Bord von der Organisation Sea-Eye aus Regensburg hatten sich von den zwischenzeitlichen Schwierigkeiten nicht unterkriegen lassen. «Wenn sich europäische Länder zur Aufnahme der Menschen bereiterklären, werden die Behörden in Malta sie auch an Land lassen», hatte Isler vorausgesagt. Er sollte recht behalten. An Bord fingen die Helfer schon mal mit die Integration der Migranten an: «Für die Geretteten gibt es erste Deutschstunden», sagte Isler. Die Verständigung laufe überwiegend auf Englisch. Wer das noch nicht könne, für den würden ältere Migranten übersetzen.

Isler hatte Deutschland als Flaggenstaat der «Alan Kurdi» gebeten, wie schon bei früheren ähnlichen Fällen Verhandlungen mit den beteiligten Staaten aufnehmen. Das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt hätten das bisher immer professionell und effektiv geregelt. Sea-Eye-Sprecherin Carlotta Weibl sagte dpa: «Wenn die Todesfälle im Mittelmeer aufhören sollen, dann dürften Rettungsschiffe nicht wochenlang vor den Inseln liegenbleiben».

Die «Alan Kurdi» - benannt nach dem dreijährigen syrischen Flüchtlingsjungen, dessen Leiche im Spätsommer 2015 an einem Strand in der Türkei angespült wurde - ist ein 38 Meter langes früheres DDR-Forschungsschiff. Am Samstag hatte es vergeblich vor Lampedusa auf die Erlaubnis gewartet, in den Hafen der italienischen Mittelmeerinsel einlaufen zu dürfen. «Auf keinen Fall», hatte Italiens rechtspopulistischer Innenminister Matteo Salvini dekretiert und harte Strafen angedroht. Daraufhin drehte das Schiff am späten Abend notgedrungen Richtung Malta ab.

«Dass sich nun wieder Staatschefs mit der Verteilung einzelner Migranten befassen müssen, ist wirklich peinlich», sagte Isler. Es müsse endlich ein Verteilungsmechanismus für Flüchtlinge und Migranten in Europa gefunden werden. «Dann würden auch keine Häfen mehr für Rettungsschiffe geschlossen», sagte er. Der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, forderte, Deutschland solle alle 65 Migranten von der «Alan Kurdi» aufnehmen.

Der Fall hatte auch für Streit zwischen Seehofer und Salvini gesorgt. Seehofer hatte seinen italienischen Kollegen am Samstag aufgefordert, die Dauerkrise der Rettungsschiffe im Mittelmeer zu beenden. «Wir können es nicht verantworten, dass Schiffe mit geretteten Menschen an Bord wochenlang im Mittelmeer treiben, weil sie keinen Hafen finden», schrieb er am Samstag an Salvini. Der wies das prompt zurück. Eher würde er die Migranten per Bus direkt in die deutsche Botschaft in Rom fahren lassen, sagte er in einem im Internet verbreiteten Video.

Beifall bekam Salvini vom Thüringer AfD-Fraktionschef Björn Höcke. Er sagte am Samstag bei einem Treffen des rechtsnationalen «Flügels» der AfD, Salvini tue das, «was meinem Herzen entspricht und was nach meinem Willen hoffentlich auch irgendwann mal die Mehrheit der Partei als Grundlage ihrer Programmatik formulieren wird, nämlich die Kombination aus Identität und Solidarität».

Auch Österreichs Ex-Kanzler Sebastian Kurz kritisierte die privaten Retter. «Sie wecken damit nur falsche Hoffnungen und locken damit womöglich unabsichtlich noch mehr Menschen in Gefahr», sagte der Politiker der Österreichischen Volkspartei der «Welt am Sonntag».

Die Menschen an Bord des italienischen Rettungsschiffes «Alex» durften in Lampedusa an Land. Das Schiff mit 41 aus dem Mittelmeer geretteten Migranten war am Samstag trotz eines Verbots Salvinis in den Hafen der Insel eingelaufen. Damit folgte die «Alex» dem Beispiel des deutschen Rettungsschiffes «Sea-Watch 3», das vor einer Woche trotz Verbots unter dem Kommando der Kapitänin Carola Rackete mit 40 Migranten nach Lampedusa gefahren war. Die «Alex» wurde beschlagnahmt; zudem wurde ein Bußgeld in zunächst unbekannter Höhe festgesetzt. Auch die «Sea-Watch 3» ist weiter beschlagnahmt.

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
57Kommentare
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  • 3
    0
    Nixnuzz
    12.07.2019

    @Malleo: Kluger Satz. Bei der derzeitigen EU-Verteilungssituation wäre das eher den 4 Affen zuzuordnen: Nix sehen, nix hören, nix sagen, nix tun...Warten wir's ab!

  • 4
    0
    Malleo
    12.07.2019

    Kleine Ansage an die Seenotretter
    "Qvidqvid agis, prudenter agas et respice finem"
    -Was immer du tuest, tue es klug und bedenke das Ende-

  • 6
    0
    Nixnuzz
    11.07.2019

    @Zeitungss: Solange ein Für und Wider auf dem "freien Markt" möglich ist, ist das ja OK. Und wenn ich hier meine Daumen oder Gegenargumente erhalte gleichfalls. Nur stehe ich wohl mit meiner Meinung der Redaktionsphilosophie entgegen - welche das manchmal auch sein darf?

  • 5
    0
    Zeitungss
    11.07.2019

    @Nixnuzz: Eine eigene Meinung zu haben ist noch nicht steuerbar. eine Veröffentlichung dagegen schon, wenn diese nicht der gewollten Meinung entspricht, womit man in der "Demokratie" leben muss und viele es auch recht angenehm finden.

  • 4
    2
    ralf66
    11.07.2019

    @Nixnuzz, wissen sie, bei mit brauchen gar keine Kommas in den Sätzen zu sein, ich verstehe den Inhalt und Sinn trotzdem. Kommas in Sätzen machen noch lange keinen Inhalt oder gar Sinn in Beiträgen aus. Aber wenn die Argumente fehlen, dann kann man es eben mal auf die andere Tour versuchen!

  • 3
    3
    Nixnuzz
    11.07.2019

    Hmmmppfff: "setzt man zuviel Kommas wird man von Nixnuzz mit Herbert Wehner verglichen, !" Nö - andersrum! Bei zuwenig muss ich ihre Sätze laut vorlesen, um Inhaltstrennungen zu bemerken. Hach - ist das kompliziert...

  • 5
    1
    ralf66
    11.07.2019

    @Distelblüte, wenn die Argumente fehlen liegt es an der Rechtschreibung, setzt man zuviel Kommas wird man von Nixnuzz mit Herbert Wehner verglichen, setzt man zu wenig Kommas wird man von Distelblüte verurteilt, sie würde nicht den Sinn meiner Sätze verstehen, weil es Bandwurmsätze wären. Dann lesen sie eben langsam und setzten sich selber paar Kommas dann wird's schon klappen.

  • 5
    0
    Nixnuzz
    11.07.2019

    @Zeitungss: vom 10.07.2019 morgens: Sooft wie ähnliche persönliche Meinungen meinerseits unter den Redaktionsentsorgungsblick gefallen sind, habe ich mich auch gewundert. Selbst @malleo fand das akzeptabel...

  • 3
    4
    Distelblüte
    10.07.2019

    Bitte, Ralf, versuchen Sie es mal mit ein paar Satzzeichen. Ihre endlos langen Bandwurmsätze sind kaum zu verstehen.

  • 4
    2
    ralf66
    10.07.2019

    @Distelblüte, also was soll denn das heißen, müssen denn Berichte um wahr zu sein aus einem deutschen Pressemedium kommen und andere Zeitungen sind Lügner nur die deutschen Medien berichten die Wahrheit, dass ist ja eine Argumentation von ihnen die ist ja völlig von der Realität entfernt, es geht nicht darum woher eine Zeitung kommt sondern was drin steht und Professor Werner Sinn bringt genau die selben Zahlen der lügt wohl auch, Professor Bernd Raffelhüschen das gleiche Zahlenspiel, der erzählt ihnen mal die Rente oder andere deutsche Sozialsysteme wenn sie das interessieren sollte, die erst einmal verdient werden müssen um ausgegeben zu werden, der kann auch gut erklären wer was verdient und wer was nur verbraucht in diesem Land der tausend Wohltätigkeiten.
    Diese Zahlen im Artikel stammen von dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsförderung im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung und von Prof. Sinn sind die wenigstens sauber in ihren Augen? Das Problem Flüchtlinge ist nicht mit anderen Themen zu verwechseln, wo man vielleicht etwas glaubt das es so ist oder so sein könnte, was mit Flüchtlingen zusammenhängt und die damit verbundenen Finanzen kann man vollständig errechnen, alles nachprüfbar und erwiesen.

  • 1
    6
    Distelblüte
    10.07.2019

    @ralf: Zweiter Versuch. Die Berliner Tageszeitung, die Sie als Quelle anführen, ist kein deutsches Pressemedium. Ein Blick ins Impressum, also wo die Angaben zum Herausgeber stehen, offenbart folgendes:
    BERLINER TAGESZEITUNG / Berliner Tageblatt
    OOO BTZ-BTB Sewodnja (Publisher in License)
    Karl Liebknecht Street 402, Quartier 22
    3300 Tiraspol - Transnistrien (PMR)
    Transnistrien ist eine international nicht anerkannte Region in der ehemaligen Sowjetrepublik Moldawien.
    Ich würde an Ihrer Stelle skeptisch bleiben, wenn ausländische Medien vorgeben, deutsche Zeitungen zu sein.

  • 1
    5
    Distelblüte
    10.07.2019

    @ralf: Und was die "Berliner Tageszeitung" betrifft - ich habe mir das Impressum angeschaut, also wo die Angaben zum Herausgeber der Zeitung stehen: Überraschung, es ist eine Adresse in Transnistrien, einer international nicht anerkannten Abspaltung in Moldawien. Ehemals russische Teilrepublik.
    Ich wäre skeptisch, was von dort an Informationen über Deutschland kommt, ebenso wie bei Russia today (RT). Freie Medien sind das nicht.

  • 1
    6
    Distelblüte
    10.07.2019

    @ralf: Sie wollten konkrete Zahlen und ich habe Ihnen konkrete Zahlen genannt. Was ist Ihr Problem? Suchen Sie sich das beim nächsten Mal einfach selbst heraus.
    Übrigens sind 85.000 Asylanträge nicht gerade viel. Die Zahlen gelten für ganz Deutschland. Wir werden also nicht gerade überrannt.

  • 5
    2
    ralf66
    10.07.2019

    @Distelblüte, ich habe auch mal einen Link:www.berlinertageszeitung.de/politik/3839-flüchtlinge-kosten-bis-zu-450-milliarden-euro-warum-also-familiennachzug.html

    Jetzt ist das zwar kein brandneuer Artikel vom Jahr 2017 aber die Zahlen und Finanzen, wer das alles bezahlt sind sehr interessant.

  • 5
    2
    ralf66
    10.07.2019

    @Distelblüte, sie erwähnen eine Quelle wenn man sie dann darauf hinweist, dass die Quelle nichts taugt kommen sie mit einer anderen Quelle und beantworten die Frage.
    Ganz schön viel 85000 Flüchtlinge im Jahr, wenn die Mehrheit der Flüchtlinge aus Kindern besteht warum sind dann auf Bildern in den Medien zum großen Teil nur junge Männer zu sehen?

  • 3
    8
    Distelblüte
    10.07.2019

    @ralf: Gut, ich mache es mundgerecht.
    Im laufenden Jahr 2019 kamen insgesamt knapp 85.000 Asylanträge in Deutschland gestellt, davon ca 23.00. in Sachsen.
    Die Mehrheit von ihnen ist jünger als 30 Jahre, der größte Teil sind Kinder unter 16 Jahre.
    Wenn mann die Herkunft betrachtet, kommen von von den gesamt 85.000 ca. 6300 aus Nigeria und zusammen 3.500 aus Eritrea und Somalia.
    Der überwiegende Anteil der Flüchtenden kommt noch immer aus Syrien. Weitere Herkunftsländer sind Irak, Türkei, Iran, Afghanistan.
    Quelle: https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/flucht/265710/demografie

  • 5
    3
    ralf66
    10.07.2019

    @Distelblüte, und wieder nur junge Männer? Statt dort mal zu schreiben wie viele Flüchtlinge im Jahr von Afrika nach Europa kommen, wird dort mit Zahlen und Prozenten agiert wo man sich nicht einmal ausrechnen kann, wie viele nun wirklich kommen, völlig unbrauchbar solche Artikel.

  • 2
    7
    Distelblüte
    10.07.2019

    @ralf: Die meisten Flüchtenden in Afrika bleiben in ihrem Kontinent. Nur ein Bruchteil wagt den Weg nach Europa.
    Lesen Sie dazu bei der nachrichtenagentur Reuters nach:
    https://de.reuters.com/article/afrika-flucht-migration-transit-idDEKCN1LF0IM

  • 6
    3
    ralf66
    10.07.2019

    @Distelblüte, warum flüchten Afrikaner nicht in die Staaten in Afrika wo es keine Verfolgung und Bürgerkrieg gibt, mal zum Beispiel nach Süden nach Südafrika.
    Immer nur der sichere Kontinent Europa mit dem gut sorgenden Deutschland in der Mitte ist das Lieblingsziel von Flüchtlingen.

  • 3
    5
    SimpleMan
    10.07.2019

    @Malleo " ...Wir(?) müssen uns Gedanken machen über die Bildung in Afrika? ..." Müssen nicht. Ich halte es für sinnvoll und nützlich. Denn wie man sieht, sind die Probleme Afrikas auch unsere Probleme.

  • 6
    1
    OlafF
    10.07.2019

    Distelblüte@: Nordafrika besteht noch aus Marokko, Ägypten, Algerien u.a. Inwiefern sich die Zustände in den Flüchtlingslagern in Libyen verbessern lassen, kann ich nicht beurteilen. Hier gibt es jedenfalls,weder die politischen noch die strukturellen Voraussetzungen noch mehr Flüchtlinge zu verkraften. Libyen ist mit den 1,5 Millionen Flüchtlingen hoffnungslos überfordert, aber mit jedem Schlauchboot, welches von der Küste ablegt, strömen die vielfache Menge neuer Flüchtlinge nach.
    Ich sehe keine andere Lösung als Anreize zu schaffen in Afrika zu bleiben. Mit anderen Worten Beim Kampf gegen Push-Faktoren helfen und auf begrenzte Pull-Faktoren hinweisen...Im Interesse Afrikas und Europas.

  • 7
    3
    Malleo
    10.07.2019

    Nixx..GUT
    Das wird den Seenotrettern und Sprungtuchhaltern aber nicht so richtig gefallen!
    Die erste ausführliche Kommentierung wurde geschluckt.
    Maaßen hat dazu ganz aktuell seine Sicht auf die deutschen Medien geäußert.
    Empfehlenswert!
    Passt zur einstigen Kommentierung von Alt-BK Schmidt:
    Er liest die NZZ lieber als einen Verfassungsschutzbericht, weil er neben besseren Infos auch noch einen Kulturteil lesen kann.
    Dem stimme ich voll zu!!
    Simple …
    Wir(?) müssen uns Gedanken machen über die Bildung in Afrika?

  • 5
    0
    OlafF
    10.07.2019

    Nixnuzz: Ich muss Ihnen recht geben und Ihr Sarkasmus hat mich sehr beeindruckt, aber er allein löst leider auch nicht die Probleme

    60 Jahre nach Beendigung der Kolonialzeit muss Afrika genug Selbstbewusstsein haben, seine eigenen Probleme zu lösen. Afrika ist ein Kontinent von stolzen Menschen, welche zwar Hilfe , jedoch keine Bevormundung brauchen. Ein Land mit riesigen Ressourcen, mit Menschen voller Hoffnung, aber ein Kontinent am Tropf der „Entwicklungshilfe“, die mehr lähmt als das sie hilft. Kluge Köpfe in Afrika behaupten schon seit Jahren, dass den Regierungen der Hahn zudreht werden muss, damit sie gezwungen werden, für ihre Bevölkerung wirklich etwas zu tun.

    Wenn durch Beschränkungen der afrikanischen Länder untereinander Produkte aus China und Europa billiger sind, als afrikanische Waren, kann es nicht verwundern, dass es nicht vorwärts geht. Hände aufhalten und gleichzeitig an traditionellen Methoden in der Landwirtschaft festhalten, funktioniert ebenfalls nicht. Das Recht auf eine flächendeckende kostenlose Schulbildung und Berufsausbildung ist wichtiger als ein Grundrecht auf Migration!

    Die Wasserknappheit ist ein riesiges Problem. Aber auch dieses ist lösbar. Da die riesigen Mengen fossilen Wassers unter der Oberfläche und von Brunnen, das ökologische Gleichgewicht zerstören könnten, braucht es anderer Quellen.
    Wasser befindet sich in schier unendlicher Menge im Meer. Die Technologie, für Erschließung, Nutzung und für die dafür benötigte Solarenergie gibt es bereits. Umsetzen müssen es die Afrikaner selbst, nicht durch internationale Arbeitskräfte, sondern mit Unterstützung durch internationale Hilfe. Das schafft Arbeitsplätze bis ins nächste Jahrhundert, beim Bau der Infrastruktur und in der Landwirtschaft, in Afrika.

    https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/technik/salzwasser-trinkbar-machen-durch-entsalzungsanlagen-15669505.html

  • 4
    3
    SimpleMan
    10.07.2019

    @OlafF Ich freue mich, dass wir zumindestens beide die Seenotrettung für zwingend erforderlich halten. Aber das Libyen kein sicherer Ort ist, sehe ich kurzfristig zumindestens, keine andere Alternative, als die Geretteten nach Europa zu bringen. Mittelfristig, sollten wir über die Verteilung von Bildung, Wohlstand und Lebensumstände uns Gedanken machen.

  • 5
    0
    Zeitungss
    10.07.2019

    @Nixnuzz: Volltreffer !!! Ich wundere mich nur, dass Ihr Beitrag hier das Licht der Welt erblickt hat, Realität ist hier nicht immer gefragt.

  • 2
    8
    Distelblüte
    10.07.2019

    @Olaf: Es gibt keine sicheren 'Hotspots' an der nordafrikanischen Küste. Die Lager in Libyen sind der Fluchtgrund. Tunesien nimmt keine Flüchtenden auf, sie werden eher in die Wüste gefahren und dort zurück gelassen. Es bleibt nur Europa.

  • 8
    0
    Nixnuzz
    10.07.2019

    Also wenn ich nicht ganz - mal wieder - total daneben liege, kommen doch diese "Menschen" aus den Staaten, in denen das Volkswohl-Prinzip: "Privat vor Staat" und "Bildung nur an Priviligierten" erfolgt. Es ausreichenden Nahrungsmittelanbau und hervorragende Wasserversorgung bis zur letzten Michkanne gibt. Wo Glaubens- und Clanfreiheit unbeeindruckt nebeneinander existiert. Arbeitslosigkeit unterhalb unserer vorherrscht. Die Dieselproblematik eher an der Einspritzpumpe vorliegt. Eine AK47 oder ähnliches Handwerkszeug zum täglichen Gebrauch angeboten werden. Sand zum Betonburgenbau ausreichend vorhanden - aber nicht verwendbar ist. Wo das Handwasch-Prinzip dafür sorgt, das Gelder des goldenen Westens ordentlich nur an die richtigen Stellen gelangt. Wo Investitionen aus China gleich vor Ort mit mitgereisten Facharbeitern das Bruttosozialprodukt steigert. Einheimische hauptsächlich als Zuschauer verpflichtet werden, um den Regierenden deren Entscheidungswirksamkeit zu bestätigen..Ansonsten ballern dann nur noch Soldaten versch. Staaten mit besonderen Hoheitsabzeichen auf wildgewordene Horden von Mädchen- und Frauenentführern rum. Oder fahren diesen "Einheimischen" in soliden Autos hinterher, um Schulen wieder zum Laufen zu bringen oder Mädchen ins Frauenzeitalter zu beschnippeln lassen. Also alles in bester demokratischer und bürokratisch sauberer Ordnung - wie bei uns - nur ohne Autofabriken, Krankenkassen und deren Häusern.. Also : WAS wollen die HIER??.. Sarkasmus (oder Realität) Ende ! Liebe Redaktion: Falls das mal wieder zu aufrührend ist - worüber berichten die Medien dann real?? Würden derartige Berichte in der Redaktion nicht den Kriterien der Leserbriefe entsprechen?? Daumen frei oder eben nicht... Wird bei mir abgespeichert...!

  • 2
    2
    OlafF
    10.07.2019

    Simple Man@: Ja, das ist sinnvoll, für diejenigen, die sich nicht auf dem Meer befinden. Ja, für die Bootsflüchtlinge kommt aber dieser Rat zu spät. Nicht der Wunsch der Geretteten, sondern der nächste sichere Häfen ist relevant. Nach einem Unfall werden Verletzte auch nicht zu ihrem Reiseziel gebracht, Die Sanitäter bringen sie in die nächste geeignete Notaufnahme. Ob Lybien derzeit dafür geeignet ist, wage ich nicht zu beurteilen. Aber sichere Hotspots in Nordafrikas sollten das Ziel sein.

  • 4
    3
    Malleo
    09.07.2019

    Simple.
    Ihre Schlussfolgerungen zu Sozialleistungen für Deutsche erschließen sich für mich nicht.
    Sie haben sicher das q.e.d., oder?

    Ihre Rechtfertigung der "Seenotrettung" kann wohl nur mit bündnisgrünen Weltretter Attitüden zur Deckung gebracht werden, um sich danach mit Scheinmoral über geltendes Recht hinwegsetzen zu dürfen, mit dem Ziel, die Bürger zu verunsichern, hinters Licht zu führen und so deren Solidaritätsgefühl schamlos auszunutzen.

  • 4
    7
    SimpleMan
    09.07.2019

    @OlafF "Bleibt dort, wir helfen Euch für eure Familien ein eigenes Haus zu bauen." Das ist sinnvoll, für diejenigen, die sich nicht auf dem Meer befinden. Für die Bootsflüchtlinge kommt aber dieser Rat zu spät.

  • 5
    1
    OlafF
    09.07.2019

    Nein Simple man@, sondern man sollte Ihnen helfen ein eigenes Hochhaus zu bauen und zurufen: Bleibt dort, wir helfen Euch für eure Familien ein eigenes Haus zu bauen.

  • 2
    5
    SimpleMan
    09.07.2019

    OlafF " ...Man zeige Ihnen den Weg durchs Hochhaus in die vorletzte Etage, trage die jungen kräftigen Männer die letzte Treppe zum Dachaustieg und rette die Personen nach dem Sprung von unten mit Sprungtuch ..." Es sollte selbstverständlich sein, dass man nicht unten steht und ruft "Spring". Wenn Sie das anders sehen, tuen Sie mir leid.

  • 2
    2
    OlafF
    09.07.2019

    Man zeige Ihnen den Weg durchs Hochhaus in die vorletzte Etage, trage die jungen kräftigen Männer die letzte Treppe zum Dachaustieg und rette die Personen nach dem Sprung von unten mit Spruntuch...und am Ende fühlen wir uns als Helden. Recht simpel man @ ?Die Schwachen bleiben entkräftet im Treppenhaus ...

  • 1
    9
    Distelblüte
    09.07.2019

    @Steuerzahler: Auch bei mir geht nicht jeder Kommentar durch, was ich vollkommen akzeptabel finde. Im Gegensatz zu vielen anderen lese ich die allermeisten verlinkten Beiträge und bilde mir dann ein Urteil.
    Übrigens: eine Distelblüte kommt ohne ein 'ie' aus.

  • 9
    3
    Steuerzahler
    09.07.2019

    @Diestelblüte: An welcher Stelle denn wird Maleo denn fuchsig? Diese Feststellung entspringt nur Ihrem eigenen Ermessen und der Überzeugung, dass auf Grund Ihrer Kommentierung der Administrator mehr als großzügig ist. Ja und wenn das Interview mit Bonin so aufschlussreich war, dann haben Sie hoffentlich die Fakten auch verinnerlicht. Oder kann wie immer nicht dein, was nicht sein darf?

  • 8
    3
    ralf66
    09.07.2019

    Wenn man uns schon Notlagen schmackhaft machen will, dann sollte das wenigstens ohne Bebilderung stattfinden, sonst fliegt wohlmöglich das Vorhaben auf.

  • 3
    8
    SimpleMan
    09.07.2019

    @Malleo Nach Ihren Vorgaben, dürfte sich jede Sozialleistung verbieten, auch für Deutsche. Des Weiteren ist die extreme Notlage schon dadurch gegeben, dass die Menschen auf den Booten ohne Hilfe wahrscheinlich ertrinken würden. Es ist egal, ob sie sich selbst in diese begeben haben. Wenn jemand vom Hochhaus springen will, versuchen wir ihn doch am springen zu hindern.

  • 6
    3
    Malleo
    09.07.2019

    distel…
    Nicht fuchsiger, mehr Fakten, die aber einigen nicht gefallen haben.
    Zukünftig werde ich meine Einträge speichern.
    Islamische Zeitung? Falsch
    Beiträge von M Schieritz in der Zeit (3/18 und 4/16)
    "Sagt endlich die Wahrheit"
    "Flüchtlingskosten bis zu 400 Mrd."
    War das alles zu Ihrer spärlichen Antwort?
    Verdrängen Sie weiter.

  • 2
    4
    Zeitungss
    09.07.2019

    @Malleo: Es ist keine Polemik sondern Realität. Aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel Abhängigkeiten, darf das nur nicht jeder verstehen, selbst wenn er es gerne möchte. Ich erinnere einmal wieder an das Lied mit dem Brot, es ist heute aktueller denn je.

  • 3
    11
    Distelblüte
    09.07.2019

    @Malleo: Wenn Sie in diesem Kommentar schon so fuchsig werden, wie waren dann erst die anderen?
    Und ja, Sie werden polemisch. Zu dem erwähnten Professor habe ich ein wenig gegoogelt.
    Sie meinen solche Interviews mit Herrn Bonin wie dieses?
    https://www.islamische-zeitung.de/interview-mit-prof-dr-holger-bonin-ueber-die-oekonomische-bilanz-von-zuwanderung/
    war sehr aufschlussreich.

  • 11
    4
    Malleo
    08.07.2019

    distel...
    Drei Versuche Ihnen eine passende Antwort zu geben, haben die Administratoren kassiert.
    Deshalb nur kurz.
    - extreme Notlage?.. in die sich diese wissentlich selbst gebracht haben!
    -keine Bürgen? ..geht bei Ihnen Solidarität auch einfach so und ohne Bürgen?
    -Ihre so genannten Fachkräfte leben in D überwiegend von Transferleistungen
    - Fachkräfte verlassen dagegen dieses Land in Richtung USA, Skandinavien, Schweiz, Australien.
    Ein Prozess, der weder von Spahn oder Kleber, Slomka und Co.thematisiert wird.
    Zwei Zahlen:Assistenzarzt in D 81.000€ im Jahr, in den USA weit über 400.000€.
    In der Schweiz verdient dieser Arzt immer noch doppelt so viel wie in D.
    Meine Einordnung:
    Wer arbeiten will und dieser Gesellschaft etwas gibt, kann seine Fähigkeiten gern einbringen.
    Fähigkeiten Hartz IV abzugreifen, zähle ich nicht dazu.
    Gehen Sie davon aus, dass ich einschätzen kann, wer zu einer
    "Bereichung" wird.
    Lesen Sie mal von Prof. Bonin dessen Prognosen zu den Geringqualifizierten,
    eben jenen auf den Schiffen.
    Ach so, fahren Sie in die Arktis in Badekleidung und lassen sich dort
    "retten"?
    Aber das ist schon wieder Polemik, oder?

  • 10
    3
    Einspruch
    08.07.2019

    Es wird Fehlentscheidung auf Fehlentscheidung getroffen. Das ist keine Rettung und keine Lösung, sich selbst zu gefährden und alleine an der Anzahl der Migranten und den unüberwindbaren Unterschieden zu verheben. Das ist einfach nur sträflich naiv. Wo wollen wir den aufwachen, bei 900 Millionen Einwanderern oder 1-2 Millionen vorher?

  • 13
    1
    Zeitungss
    08.07.2019

    Meine gestrige Anmerkung, dass ich nur junge Männer unter den Geflüchteten sehe, hat die Zensur nicht überstanden, ist das erklärbar ??? Ich nehme an, meine Feststellung rundet das erwartete Bild nicht gerade ab.

  • 2
    1
    Interessierte
    08.07.2019

    Hier ist gleich die Antwort ….
    Für diese habe Deutschland im Jahr 2016 mit rund 2,2 Mil­lio­nen US-Dollar rund 12 Prozent weniger Entwicklungshilfe ausgegeben.
    https://taz.de/Die-aermsten-Laender-Afrikas/!5443352/

    Im Jahr 2018 gab es in Afrika 12 Dispute - bei 55 Ländern
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2740/umfrage/entwicklung-der-anzahl-von-konflikten-in-afrika-nach-intensitaetsgrad/

  • 2
    10
    Distelblüte
    08.07.2019

    @ralf: Ich möchte einfach auf den Wikipediaartikel verweisen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderungsland
    Scrollen Sie runter bis zum Themenpunkt "Deutschland". Da finden Sie hoffentlich alle relevanten Informationen.
    Eine weitere Informationsquelle ist diese Seite:
    https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/demografischer-wandel/196652/einwanderungsland-deutschland

  • 8
    3
    Interessierte
    08.07.2019

    Der Herr Schmidt / Müller ? sprach heute davon , dass wir die Aufnahme erleichtern wollen ...
    Warum spricht er denn nicht davon , dass wir keine mehr nehmen , dass garniemand mehr kommen braucht und sich somit auch nicht mehr aufmachen braucht ?
    Was bezweckt man denn damit , dass man Jahr für Jahr Menschen von anderen Ländern aufnehmen und in Europa verteilen will , das muß doch Gründe haben ?

    Warum flüchten die Menschen aus den Kriegsgebieten denn nicht in die anderen Länder in Afrika , wo kein Krieg ist , das wäre zumindest die gleiche Mentalität ...
    Wie viele Länder gibt es in Afrika … 55
    Hier ist doch nicht überall Krieg ...
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staaten_Afrikas

    Und seit 1960 spricht man von der III Welt
    Und was hat Europa oder Deutschland denn zumindest in den letzten 5 Jahren getan , um diesen Kontinent bzw. verschiedene Länder zu unterstützen - außer Reden ....

    Dazu kam gerade jetzt um 14.10 ein Beitrag ...

  • 14
    2
    ralf66
    08.07.2019

    @Distelblüte, wer hat denn das bestimmt, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, wem hat man denn dazu gefragt und haben sie einmal darüber nachgedacht, dass wenn es schon eine Einwanderung gibt die dann wenigstens dem Land etwas nützten sollte und nicht umgekehrt Schaden entsteht? Sie wollen einfach nicht begreifen, dass Menschen die sich auf ''Boote' und Schrottschiffe begeben, die nicht für die Hochseeschiffahrt geeignet sind in erster Linie selber in Gefahr bringen. Wenn solche Schiffe in See stechen ist doch eine Seenotrettung vorprogrammiert, dass ist kein nach der Definition Seenotrettung normaler Vorgang, dass ist eine vorsätzlich herbeigeführte Seenotrettung.

  • 10
    2
    OlafF
    08.07.2019

    Die allermeisten Menschen in Notlage und die Armen sitzen in den Anrainerstaaten und Flüchtlingslagern fest. Die Bilder derer, welche über Schlepperwege übers Meer gelangen sprechen es aus. Man braucht nichts zu sagen, man kann es sehen . Wen man nur will! Nochmal, Migration ist keine Lösung, allenfalls ein Symptom. Wer die Migration bis zur bedingungslosen Selbstaufgabe treiben will, muss auch dafür bereit sein Opfer zu bringen, auch Menschen fremder Kulturen aufzunehmen und sich dann nicht darüber beschweren, wenn es problematisch wird.
    Auch wenn die Administratoren die medialen Vorgaben der freiwilligen Selbstzensur jetzt schon erfüllen, so kann jeder gernd

    dawid.snowden/videos/325794461418020/ argumentativ widerlegen.

  • 4
    14
    Distelblüte
    08.07.2019

    @Malleo: Werden Sie nicht polemisch. Es geht hier nicht um Arbeitsmigration, sondern um Menschen, die aus einer extremen Notlage gerettet wurden.
    Außerdem: Wir sind längst über das Stadium hinaus, bei dem Geflüchtete private Bürgen brauchten, die ihnen Wohnraum zur Verfügung stellten und finazielle Unterstützung leisteten.
    Sie verwehren sich noch immer dem Fakt, dass Deutschland seit mehr als 50 Jahren ein Einwanderungsland ist, das seinen Aufgaben in diesem Punkt bisher eher wenig bis gar nicht nachgekommen ist.
    Aber vielleicht möchten Sie sich ja mal einen Artikel der Stollberger Freien Presse zu Gemüte führen, der sich mit dem Thema Integration befasst:
    https://www.freiepresse.de/erzgebirge/stollberg/gefluechtete-in-arbeit-behoerden-und-firmen-nennen-erfahrungen-artikel10558178
    Wo würden Sie sich einordnen? Bei den Blockierern, die keinen migrantischen Kollegen neben sich dulden?
    Oder bei den Menschen, die eine Integration möglich machen?

  • 15
    5
    Malleo
    07.07.2019

    Distel...
    Nehmen Sie zwei der Fachkräfte auf?

  • 5
    23
    Distelblüte
    07.07.2019

    Gute Entscheidung von Malta.

  • 0
    7
    Malleo
    07.07.2019

    nixnuzz
    ???

  • 17
    0
    Nixnuzz
    07.07.2019

    @Tauchsieder: Gegenvorschlag: Die großen Hotelschiffe fahren vielleicht von Venedig aus auf der Heimattour nach D an dieser Küste lang. Da kann man dann Selfies mit Gummibooten machen... (Malleo: vielleicht kommt das hier durch? Dachte immer ich wäre zuweit westlich..))

  • 18
    8
    Tauchsieder
    06.07.2019

    Auf gehts, Westkurs setzen Richtung Gibraltar. Anschließend Nordkurs setzen Richtung Biskay/GB. Dann durch den Ärmelkanal geflutscht und schwupp die wupp in einem Triumphkurso in Bremerhaven, oder Hamburg angelandet. Und schon kann sich das nächste Boot auf die Reise machen. Außerdem sind sie auch gleich bei den politisch "korrekten" Regierungen angekommen.

  • 24
    7
    Malleo
    06.07.2019

    Lesemuffel
    sind Sie sicher, dass sich auf dem Schiff Fachkräfte befinden?
    (Versuch Nr. 3 diese Frage zu stellen, das Herz der Administratoren ist heute sehr weit links)

  • 9
    15
    Lesemuffel
    06.07.2019

    Die BRD-Regierung sollte dem fragwürdigen Methoden zur Fachkräfte Akquisition durch NGOs eine bessere Methode entgegensetzen. Warum erst aus dem Inneren Afrikas durch Libyen 65 km vor die Küste gehen lassen und dort von einem Deutschen Schiff abholen lassen? Direkt aus Afrika abholen. Mit Asyl Antrag in einer in einer BRD-Botschaft und dann per Jet nach D.. Wäre humaner.

  • 26
    6
    BlackSheep
    06.07.2019

    Nach den Geschehnissen um das erste Boot wieder diesen Hafen anzufahren ist Erpressung und Provokation pur.



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