EU-Kompromiss ermöglicht Weiterbau von Nord Stream 2

Der Bau der russisch-deutschen Erdgaspipeline Nord Stream 2 ist eines der umstrittenesten Energieprojekte in Europa. Jetzt haben Gegner und Befürworter einen Kompromiss vereinbart.

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Freigeist14
    10.02.2019

    Das muss man sich mal vorstellen : Die EU-Kommission schlug eine Richtlinie vor,daß bei Energieprojekten mit Drittstaaten und einem EU-Land sämtliche Staaten mitentscheiden sollen,deren maritime Wirtschaftszone eine Pipeline passiert. Was nur darauf hinaus laufen sollte,das Ostsee-Anrainer Northstream II weiter behindern sollen .Immerhin wurde der Vorschlag in eine Kontrollfunktion der EU abgeschwächt. Aber selbst das wird von "Kritikern " wie Elmar Brok als "ganz fauler Kompromiss " verteufelt.

  • 4
    2
    BlackSheep
    09.02.2019

    @Hinterfragt, die eine Unabhängikeit mit der nächsten Abhängkeit zu erkaufen scheint mit nicht sinnvoll.

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    saxon1965
    08.02.2019

    Und was ich mich frage:
    Klar baut Niemand so eine Leitung ohne Absatz- und Abnahmeverträge. Aber wieso hat da schon wieder die EU die Finger im Spiel und kann, noch dazu im Nachhinein, Regeln aufstellen und mit kassieren?
    Wenn Deutschland und andere Länder von Russland Gas kaufen wollen, was reglementieren da Andere?
    Dürfen wir überhaupt noch etwas selber bestimmen? Sind wir noch souverän?
    Ich kann mich des Anscheins nicht erwehren, dass EU, Globalisierung und die USA schon längst über deutschem Recht, Bestimmungen und Handeln stehen.
    Aber sicher leide ich da nur unter Verfolgungswahn oder hege verschwörerische Gedanken.

  • 3
    10
    Blackadder
    08.02.2019

    Was ich mich schon lange frage: wo ist eigentlich aussaugerges? Der würde sich doch so ein Thema nicht entgehen lassen.

  • 16
    1
    Hinterfragt
    08.02.2019

    Ist aber auch eine Frechheit, dass sich Deutschland unabhängig von Gas aus den USA machen will ...

  • 12
    0
    Freigeist14
    08.02.2019

    Vermutlich eine Retourkutsche Macrons, weil Frau Merkel sein großes "Europäisches Zukunftsprojekt " sehr unterkühlt beantwortet hat .Vor Tagen noch die Deutsch-Französische Freundschaft " überschwänglich gefeiert und nun im geostrategischen Alltag angekommen .

  • 10
    2
    saxon1965
    08.02.2019

    Sorry, der Text ist 1:1 auch genau so auf GMX?

    Man will keine Abhängigkeit von Russland? Aber sich von den USA das dreckige Fracking-Gas aufdrängen lassen! Und Polen bangt, genau wie die Ukraine um ihre Durchleitungsgebühren. Was wäre also sicherer und unabhängiger?
    Und was die Verlässlichkeit anbelangt und den Friedenswillen, da sollte man mal überlegen, wie oft Russland andere Länder angegriffen hat und wie oft die USA.
    Man kann nicht mit allem in diesem riesigen Land einverstanden sein. Aber erstens sind es deren innere Angelegenheiten und zweitens sollte man stets erst mal vor der eigenen Haustüre kehren!
    Jedenfalls wird das europäische Eingreifen in dieses Projekt, wieder die Europakritiker stärken. Unsere Souveränität und Unabhängigkeit wird immer mehr beschnitten.



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