Genosse Weltveränderer: Gorbatschow wird 90

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Michail Gorbatschow sicherte sich seinen Platz in der Geschichte schon vor mehr als 30 Jahren. Er gilt als einer der Väter der deutschen Einheit und im Westen als großer Reformer des 20. Jahrhunderts. An diesem Dienstag wird er 90 Jahre alt.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    4
    Haju
    01.03.2021

    @fotografik
    Zum Glück wurden Sie dann aber auch durch die Reden von SED und FDJ immer wieder entschädigt!

  • 5
    7
    fotografik
    01.03.2021

    Sorry, ich habe ihm schon damals nicht getraut! In seinen Reden kam das Wort Sozialismus überhaupt nicht mehr vor! Sehr zu empfehlen ein Büchlein von Reinhard Huhn!

  • 12
    6
    Freigeist14
    01.03.2021

    Hans Magnus Enzesberger bezeichnet M.Gorbatschow als "Helden des Rückzuges" Dem kann man zustimmen . Hoffen wir nun , daß Joe Biden `Held des Rückzuges` aus Deutschland 2021 wird . Wir helfen gern aus .

  • 8
    9
    Echo1
    01.03.2021

    Glasnost und Perestroika. Hoffnung auf mehr Demokratie, Offenheit, Frieden und Dialog.
    Das ging dann leider in die falsche Richtung. Gorbatschow wurde nur benutzt.
    Sein ehrliches Bemühen sollten wir nicht vergessen. Vom Westen hofiert und abgeschmiert. Seine Landsleute wissen das. Hier will man das nicht hören.
    Von seinen Zielen auf einer anderen gesellschaftlichen Grundlage sind wir meilenweit entfernt. Im hier und heute erst recht nicht. Gorbatschow war in den letzten Jahrzehnten einer der keine klaren Antworten mehr gab. Für mich enttäuschend. Er hat sich feiern lassen. Ein Feigenblatt. Beschämend.

  • 14
    5
    Lesemuffel
    01.03.2021

    G. würde schamlos von den USA/Nato über den Tisch gezogen. Er hat vermutet, der US-Imperialismus sei friedlich geworden. Dass sich ausgerechnet die Deutschen zur Avantgarde gegen RF machen, könnte er nicht ahnen. Putin hat das durchschaut. Er passt auf.

  • 15
    8
    Freigeist14
    28.02.2021

    Und ein weiterer Mythos wird gepflegt , die Zusage , das Versprechen der Nichtausdehnung der NATO gen Osten zu leugnen . 1990 war es einfach selbstverständlich ,den(naiven ?) Vertrauensvorschuss` Gorbatschows nicht zu verletzen und die NATO selbst als überholt anzusehen . Die SPD sprach sich 1989 selber für deren Ende und eine Überführung in ein gesamteuropäisches Verteidigungssystem aus . Die Schwäche und Defensive der UdSSR und GUS wurde dann nach 1991 unzweideutig ausgenutzt . Spätestens 1999 merkte auch Jelzin im Kosovo-Krieg , daß die NATO an Zusammenarbeit oder gar Augenhöhe kein Interesse hatte .