Machtlos gegen Trumps Kandidatin

Die Demokraten können die Berufung der konservativen Abtreibungsgegnerin Amy Coney Barrett an den Supreme Court nicht verhindern. Schon übernächste Woche soll die Anhörung im Senat beginnen.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

1313 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 0
    1
    Jemand
    30.09.2020

    klapa: "Und er war Friedens-Nobel-Preisträger. Was ist diese Auszeichnung nach einem solchen Laureaten noch wert?"

    Der Wert dieser Auszeichnung für besondere Verdienste in der Friedensarbeit hielt sich vorher schon in Grenzen. Zum Beispiel bekam ihn 1979 eine kath. Missionarin, die in Abtreibung den größten Zerstörer des Friedens sah.

    https://www.welt.de/vermischtes/article114200253/Die-dunkle-Seite-von-Mutter-Teresa.html

  • 2
    1
    klapa
    29.09.2020

    Sehr deutlich, Malleo, unterstreiche jedes Wort.

    Wichtig ist, dass andere Länder ihr Terrain politisch und moralisch rein halten. Und Deutschlands erhoberner Zeigefínger, wie ihn kürzlich der chinesische Botschafter monierte, ist dabei immer und überall eine unwillkommene Geste.

    Was sich in der Zwischenzet im eigenen Land an Unrat anhäuft, ist völlig uninteressant.

    Der griechische Rechstsstaat entwickelt dabei andere und verständlichere Vorstellungen und Methoden, wenn er Mitglieder von deutschen NGO wegen Schlepperdiensten anklagt, wie Medien mitteilen.

  • 2
    1
    Freigeist14
    29.09.2020

    klapa@ vielleicht könnte das Nobel-Komitee die Reputation wieder herstellen , wenn sie Assange ,Manning oder Snowden für den Friedensnobelpreis vorschlagen würden ?

  • 2
    1
    Malleo
    29.09.2020

    Das geht natürlich gar nicht!
    Merkmale wie konservativ, katholisch und Abtreibungsgegnerin sind im Verständnis des im Land weit verbreiteten Belehrungsjournalismus jedes für sich absolute Ausschlusskriterien für eine Nominierung.
    Wenn Barrett zudem noch von Trump vorgeschlagen wird, jenen Präsidenten, den man von Berlin aus alles wünscht, nur keine Wiederwahl, passt er doch mit seiner Politik „America first“ nicht zur politischen Agenda, die man glaubt, hier in Europa verfolgen zu müssen, ist das no-go erreicht.
    Was kann die EU neben großartigen Versprechen vorzeigbar dagegen stellen?
    Europäische Werte!
    Wie wäre es mit deutscher Willkommenskultur, griechischer Finanzpolitik, katalanischen Separatismus, britischen Parlamentshumor, französisches Streikrecht oder den südosteuropäischen Mindestlohn?
    Hier im Land wird bei der Auswahl von Verfassungsrichterinnen dagegen alles besser gemacht.
    Beispiel Frau Borchert, Verfassungsrichterin mit SED-, PDS-, Linken- und AKL- Mitgliedschaft stören nicht und sorgen auch beim investigativen Journalismus nicht einmal für eine Fragestellung.
    Nur wer linke Diktatur kennt, würde diese Person ablehnen- und zwar strikt, strikt, strikt.

  • 2
    2
    klapa
    29.09.2020

    Kaum ein anderer US-Präsident weist eine derart verheerende kriegerische Bilanz auf wie Obama. Er befahl mehr Bombenangriffe als George W. Bush, orchestrierte vernichtende Regimewechsel in Libyen und der Ukraine und legte ein Atomwaffenprogramm auf, das die Basis für die zugespitzte Konfrontation mit Russland bildet. Höchste Zeit also für eine Neubewertung der Präsidentschaft Obamas. - Rubikon

    Und er war Friedens-Nobel-Preisträger. Was ist diese Auszeichnung nach einem solchen Laureaten noch wert?

  • 2
    1
    klapa
    29.09.2020

    Die USA führten unter der Regierung Obamas seit dessen Amtsantritt am 20. Januar 2009 bis zum 6. Mai insgesamt 2663 Tage Krieg in verschiedenen Ländern. – Spiegel

    Barack Obama hat den Drohnenkrieg gegen Terroristen intensiviert. Er behält sich vor, persönlich über Leben und Tod zu entscheiden – zivile Opfer nimmt er in Kauf. – Welt

    Er war länger als sein Vorgänger und als alle anderen Präsidenten der oberste Kriegsherr, unter ihm war die amerikanische Nation zwei Amtszeiten ununterbrochen im Krieg. – Heise

    Er war eine ‚demokratischer‘ Präsident.

  • 3
    1
    Jemand
    29.09.2020

    klapa, es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob sich jemand für soziale Marktwirtschaft (mit sozialen Sicherheiten) oder für freie Marktwirtschaft einsetzt.
    Und was die "unter die Gürtellinie reichenden Methoden" bei diesbezüglichen Auseinandersetzungen angeht - da schießt Trump schon den Vogel ab.

  • 3
    2
    klapa
    28.09.2020

    Jemand, wer sich etwas eingehender mit der amerikanischen Geschichte beschäftigt, weiß, dass es zwischen beiden Parteien nur unwesentliche Unterschiede gibt.

    Die Demokraten setzen sich für einen starken Staat mit sozialen Sicherheiten ein, die Republikaner ziehen die Marktfreiheit und die Selbstverantwortung des Einzelnen vor.

    Ansonsten streben beide nach Machtbefugnis, die sie versuchen in Gouverneurs-, Präsidenschafts- und Teilwahlen zu Senat und Repräsentantenhaus zu erreichen.

    Bei den Methoden der politischen Auseinandersetzung lassen sich kaum Unterschiede feststellen. Auf beiden Seiten reichen sie bis unter die Gürtellinie, was wesentlich normaler ist als in DE.

  • 2
    3
    Jemand
    28.09.2020

    klapa: "Alles andere ist eine Sache der Namensgebung bzw. ihrer Programme."


    Genau um dieses "alles andere" ging es mir.

  • 4
    2
    Freigeist14
    28.09.2020

    Jemand@ Sie sind ja lustig . Stehen dann Republikaner für die Republik ? Wie demokratisch es bei den Demokraten zuging , sah man ja auch bei der "gelenkten " Vorwahl 2016 ,als Hillary Clinton gegen den Favoriten Bernie Sanders "gewann " .

  • 2
    3
    klapa
    28.09.2020

    Darf ich daran erinnern, Jemand, beide Parteien, Demokraten und Republikaner stehen auf dem Boden der amerikanischen Verfassung.

    Alles andere ist eine Sache der Namensgebung bzw. ihrer Programme.

  • 4
    4
    Jemand
    28.09.2020

    klapa, Demokraten stehen aber für Demokratie. Das macht den Unterschied zu Leuten wie Trump und Co. Barrett ist erzkonservativ und erzkatholisch - was solche von Demokratie halten, weiß man ja. (Erdogan z. B.: " Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.´)

  • 2
    5
    klapa
    27.09.2020

    Das würden die Demokraten doch genau so machen, Mr Schumer, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Die Vergangenheit beweist das.

    So geht Politik! Eine dauernde Auseinandersetzung in einer Demokratie um den besten Weg, den niemand für sich gepachtet hat.