Entspannung im Iran-Konflikt: USA bieten Verhandlungen an

Die Eskalationsspirale zwischen den USA und dem Iran scheint vorerst gestoppt. Auf beiden Seiten wird verbal abgerüstet. Washington macht ein Gesprächsangebot. Doch die Nato nennt die Lage unberechenbar.

Washington/Teheran/Berlin (dpa) - Nach den gezielten Militärschlägen zwischen den USA und dem Iran stehen die Zeichen vorerst auf Entspannung.

«Wir sind bereit für ernsthafte Verhandlungen mit dem Iran ohne Vorbedingungen», schrieb die amerikanische UN-Botschafterin Kelly Craft an den UN-Sicherheitsrat. Teheran betonte, man wolle die USA mit politischen Mitteln aus der Region vertreiben. Trotz der Entspannungssignale hält Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Lage weiter für unberechenbar. «Es ist in niemandes Interesse, einen neuen Konflikt zu haben», sagte der Norweger.

Die Lage am Persischen Golf war eskaliert, nachdem die USA den iranischen Top-General Ghassem Soleimani Ende vergangener Woche in Bagdad gezielt getötet hatten. Der Iran hatte in der Nacht zum Mittwoch mit einem - angekündigten - Angriff auf zwei von den USA genutzte Militärbasen im Irak geantwortet. Danach hatten US-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Hassan Ruhani angekündigt, den Konflikt zunächst auf politischer Ebene führen zu wollen. Ruhani warnte aber: «Falls die Amerikaner einen weiteren Fehler begehen sollten, werden sie eine sehr gefährliche Antwort des Irans erhalten.»

Die Lage im Irak blieb angespannt: Am späten Mittwochabend schlugen in der hoch gesicherten Grünen Zone in Bagdad, in der sich die US-Botschaft befindet, erneut zwei Raketen des Typs Katjuscha ein. Solche Angriffe werden oft örtlichen Milizen zugeschrieben, von denen manche auch vom Iran unterstützt werden.

Die amerikanische UN-Botschafterin schrieb in ihrem Brief an den UN-Sicherheitsrat, Ziel müsse es sein, eine weitere Gefährdung des Friedens sowie eine weitere Eskalation durch den Iran zu verhindern. Falls die Situation in Nahost es erfordere, seien die USA darauf vorbereitet, «zusätzliche Maßnahmen» zu ergreifen, um Amerikaner in der Region zu schützen. Für den Fall, ihre Bürger aus dem Nahen Osten ausfliegen zu müssen, verlegten die USA bereits mehrere Hubschrauber und Flugzeuge nach Zypern.

US-Vizepräsident Mike Pence ging davon aus, dass der Iran den Konflikt nicht weiter anheizen wolle. Es gebe einige ermutigende Geheimdienstinformationen, nach denen Teheran Botschaften an ihre verbündeten Milizen schicke, sich nicht gegen amerikanische Ziele oder Zivilisten zu wenden. «Und wir hoffen, dass diese Botschaft zu einem Echo führt», sagte Pence am Mittwoch (Ortszeit) CBS News.

Er glaube, «dass wir heute sicherer sind» als vor der Tötung Soleimanis. «Wir streben keinen Regimewechsel im Iran an, aber wir wollen, dass das Regime sein Verhalten ändert.» Zuvor hatte Trump moderatere Töne angeschlagen und neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran angekündigt, aber keine weiteren Militärschläge.

Die Nato reagierte auf Trumps Aufforderung, das Militärbündnis müsse zusätzlich zur Stabilität im Nahen Osten und dem Kampf gegen Terrorismus beitragen. Die Nato habe das Potenzial dazu, sagte Stoltenberg. «Und wir prüfen, was wir zusätzlich tun können.»

Die Demokraten im US-Abgeordnetenhaus kündigten indes an, sie wollten schon an heute eine Resolution einbringen, um ein mögliches militärisches Vorgehen Trumps gegen den Iran zu begrenzen. Auch einzelne republikanische Senatoren wollten aus Unmut über das Vorgehen der Trump-Regierung der Resolution zustimmen.

Bei dem Vergeltungsschlag der Iraner in der Nacht zum Mittwoch waren nach US-Angaben elf Raketen im Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad westlich von Bagdad und fünf in Erbil eingeschlagen. Die Iraker sprachen von 22 Raketen. Alle gingen demnach über Standorten der von den USA angeführten internationalen Koalition zur Bekämpfung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nieder. Im Irak sind auf mehreren Stützpunkten rund 5000 US-Soldaten stationiert. Der Iran hatte auch eine Militärbasis im Raum Erbil angegriffen. Dort sind etwa 100 deutsche Soldaten im Einsatz, die unversehrt blieben.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer erklärte am Donnerstag, die irakische Regierung müsse dringend über die Zukunft des internationalen Militäreinsatzes entscheiden. Deutschland sei bereit, den Einsatz fortzusetzen, sagte die CDU-Politikerin nach einer Sondersitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestags. Die Bundeswehr ziehe allerdings etwa 26 der noch mehr als 100 Männer und Frauen aus dem Einsatz in Erbil ab, weil deren Einsatzzeit abgelaufen sei. «Alle anderen Kräfte bleiben vorerst auch in Erbil», sagte sie. «Erbil wird weiterbetrieben.» Parallel tagte der Auswärtige Ausschuss in einer Sondersitzung.

Die EU stellte am Donnerstag klar, dass sie das Atomabkommen mit dem Iran entgegen dem Willen Trumps nicht aufgeben will. Das Abkommen sei eine wichtige Errungenschaft gewesen und bleibe ein wichtiges Werkzeug für die Stabilität in der Region, teilte der Sprecher von EU-Ratschef Charles Michel nach einem Telefonat Michels mit dem iranischen Präsidenten Ruhani mit. Michel habe Ruhani dazu aufgerufen, unwiderrufbare Handlungen zu unterlassen. Trump hatte die an dem Abkommen beteiligten Staaten Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Russland und China am Mittwoch dazu aufgerufen, nicht länger daran festzuhalten.

US-Verteidigungsminister Mark Esper erklärte am Mittwochabend (Ortszeit), das US-Militär bleibe «wachsam». «Wir hoffen, der Iran wird die Chance zur Deeskalation der Spannungen ergreifen», sagte Esper nach einer Unterrichtung von Abgeordneten im Kongress.

23Kommentare
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    0
    Echo1
    11.01.2020

    @Saxon..keine grundsätzliche Kritik am System von Politik und Wirtschaft. Aber ohne Kritik und Analyse keine positive Veränderung. Ja man kann die Augen verschließen und das systemgemachte Elend der Welt nicht sehen wollen.

  • 6
    3
    saxon1965
    11.01.2020

    @ Franziskamarcus: "akzeptieren sie doch Mal die Welt, wie sie ist..."

    1.) Wer hat diese Welt maßgeblich zu dem gemacht? Doch wohl insbesondere die USA mit ihrem CIA & Co.
    2.) Ohne Visionen und Wünschen hätte sich unsere Welt nicht weiterentwickelt.
    3.) Ja, ich bin der Überzeugung, dass dieses kapitalistische, materialistische, menschenverachtende System (noch) nicht das Ende der menschlichen Entwicklung ist und wir in einer sehr dunklen Epoche leben. Man muss sich doch nur mal all die kriegerischen Auseinandersetzungen, Manipulationen, Menschenrechtsverletzungen, Armut, Hunger, Umweltsünden etc. vor Augen halten.
    4.) Wer davon überzeugt ist, dass wir heute in einer für die Menschheit fortschrittlichen Zeit leben, der ist für mich ein verblendeter Ignorant!

  • 4
    1
    Freigeist14
    10.01.2020

    Franzmarcus@ ,in welchem Spin Office werden solche kruden Thesen zum Iran-Konflikt zum Besten gegeben ? Israel darf auch nicht fehlen ,obwohl der Staat inoffiziell Atom-Macht ist . Ich kann Ihnen zur Orientierung und Reflexion nur empfehlen, sich die Aussagen des ehemaligen deutsche Botschafters im Iran Bernd Erbel zum Konflikt anzuhören . Aber da der Herr Ihre Trump - Begeisterung erschüttern könnte , werden Sie`s wohl lassen ...........

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    6
    Franziskamarcus
    10.01.2020

    Saxon, akzeptieren sie doch Mal die Welt,wie sie ist und nicht wie sie sie sich wünschen. Im übrigen auch so ein Plus von Trump. Was wäre denn ihre alternative? Rückzug der Amis? Dann Vernichtung Israel? Heimliches Weiterbasteln an der Atombombe? Wiedererstarken des IS? Krieg Iran/Irak/Israel/Syrien/Afghanistan?
    Hören sie doch mal auf zu träumen von wegen friedlicher Koexistenz. Wie gesagt, solange die verprengelten "Gruppen" sich Spinnenfeind sind, wird das nix. Und an was liegts? An einer bestimmten ,steinzeitlichen "Weltanschauung", mit verschiedenen Richtungen.

  • 6
    3
    saxon1965
    10.01.2020

    @ Franziskamarcus: Kann es sein, dass sie Ursachen und Wirkungen verwechseln? Dass es im Nahen Osten sehr kompliziert ist und man da schwer durchblickt, gebe ich gerne zu. Aber ist es nicht Fakt, dass die USA meint, sich ständig und überall einmischen zu müssen? Terrorismus in Europa und bei uns in Deutschland gibt es doch erst, seit dem 11.09.2001 und das hat eine Vorgeschichte!
    Regionale Konflikte werden für eigene Interessen missbraucht und so zu globalen Streitigkeiten. Bei den Amis geht es dabei meistens um Öl und dass sie ihre Waffenlager umschlagen können. Dass dabei die Russen und Andere nicht tatenlos zu schauen liegt auf der Hand. Anstatt in s. g. friedlicher Koexistenz zu leben, wird versucht andere Länder für seine Zwecke nach dem Motto "Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt" zu beeinflussen.
    Letztlich liegt alles am Wirtschafts- und Finanzsystem und das zeigt, in welch rückschrittlicher Epoche wir leben!

  • 1
    7
    Franziskamarcus
    10.01.2020

    Der Druck von Trump wirkt langsam, gut so!Der Tod des Kriegstreibers Suleimani hat auch im Nahen Osten auch spontane Freude ausgelöst, weil ein Peiniger verschwunden ist. Darüber wird bei uns nicht berichtet.Außerdem Stand Suleimani auf der Terrorliste der EU, genau wie IS-Chef Baghdadi oder Bin Laden. Der Schlag der USA hat eine Abschreckung erreicht wie lange nicht mehr. Es ist ein neuer Sheriff in der Stadt.
    Und die hiesigen Sozen stellen sich auf die Seite eines Terroristen?
    Die Probleme im NO werden nicht verschwinden,solange sich Sunniten und Schiiten in der Region hasserfüllt gegenüberstehen, da können Steinmeier, Merkel und Maas sich auf den Kopf stellen.

  • 5
    5
    Freigeist14
    09.01.2020

    Der aggressive Iran will doch tatsächlich erst die schweren Sanktionen aufgehoben sehen , bevor er dem Gesprächswillen der Amerikaner Glauben schenken will. Nein ,diese Mullahs ....immer noch nicht bereit , sich zu beugen .

  • 11
    0
    Hirtensang
    09.01.2020

    Ich habe den Krieg noch kennengelernt. Mein Vater war siebenmal verwundet. Er war für die damaligen Scharfmacher ein Held und für mich ein starker Charakter, weil er vor jedem Einsatz seine Angst überwinden mußte. Was von Ihm übrig war, habe ich im Rollstuhl ausgefahren. aber ich hatte wenigstens noch einen Vater andere nicht! Andere Menschen töten, ganz gleich wem, ist grausam. Bedauerlich, dass die menschliche Dummheit nicht ausstirbt.

  • 1
    5
    Malleo
    09.01.2020

    Schönes Bild!

  • 9
    2
    Lesemuffel
    09.01.2020

    Der republikanische US-Senator Mike Lee bezeichnete den Luftangriffe auf den iranischen General Soleimani als "absolut verrückt", weil die Trump-Administration keine Beweise für "einen unmittelbar bevorstehenden Angriff vorlegen konnte". Gut, eine Stimme der Vernunft, passt den Kriegern hier sicher nicht in ihr rote Daumen-Weltbild. Die US-Methoden sind seit Powells "Beweisen" von Massenvernichtungswaffen bekannt, es folgte der Überfall auf den Irak.... Noch Fragen?

  • 6
    2
    saxon1965
    09.01.2020

    Es ist auch ein Generationsproblem zwischen "aus erster Hand Erfahrenen" und "Ballerspielen Huldigenden".

    Begriffe wie friedliche Koexistenz, Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer souveräner Staaten und Regionen sind heut zu Tage Fremswörter.
    Das Kapital wird immer Mittel und Wege finden, um sich zu mehren, koste es was es wolle, selbst Menschenleben. Und dann sind da noch die Glaubensfanatiker!
    Wenn man davon ausgeht, dass das Leben das höchste Gut ist, was wir haben, dann sind alle kriegerischen Handlungen abzulehnen, auch die der USA! Warum hier bei seit Jahrzehnten mit "zweierlei Maß" gemessen wird, kann nicht wirklich begründet werden. Alleine wenn man die Kriege der USA gegen die der Russen stellt, die Begründungen der USA für Kriege, ob gelogen oder selbst initiert, muss es doch dem Letzten klar werden, wer diese Welt am meisten bedroht?

  • 3
    5
    Lesemuffel
    09.01.2020

    Die Frage wäre, falls die roten Daumen nicht aus Dummheit vergeben werden, ob sie von Angesicht zu Angesicht auch die neuen Krieger unterstützen würden.

  • 7
    5
    Freigeist14
    08.01.2020

    Ja ,Lesemuffel@. Meine alten Herrschaften haben den Krieg noch erlebt . Die roten Daumen denken wohl , provozieren , lügen , eskalieren und im Unrecht sein sind immer die "Anderen " . Weil : Wir sind ja die Guten . Der "Postillon " hat dieser Verblendung den Spiegel vorgehalten .

  • 12
    8
    Lesemuffel
    08.01.2020

    Ich stelle auch fest, lieber freigeist, dass die Bild-Saat hier im Forum einen guten Nährboden hat. Das verbrecherische Gebaren der Yankees findet viel Beifall. Das iranische Volk wird achselzucken missachtet. So stelle ich mir jetzt vor, wie unsere Grossväter und Väter vom Hochfinanzkapital und ihren Gazetten reif gemacht worden sind und begeistert in den Krieg gezogen sind. Wie sonst konnten nach der grauenhaften Niederlage im WK I 20 Jahre später die Masse der Deutschen begeistert erneut zu den Waffen greifen. Die Generation, die den Krieg erlebt hat, stirbt aus, die heutige, wie man bei einigen Nicks lesen kann, ist zu neuen Taten, diesmal an der Seite des Welthegemons bereit. Schließlich will man mal zu den Siegern gehören.

  • 10
    8
    Freigeist14
    08.01.2020

    Julian Reichelt (BILD) hätte wahre Freude daran , daß die irrationale pro-Trump -Haltung und Missachtung des Völkerrechts bei manchem auf fruchtbaren Boden fällt . Gott mit uns.

  • 6
    10
    Freigeist14
    08.01.2020

    acals@ Sie werden sicher noch Links liefern ,die eine iranische Beteiligung an der Kaperung von Schiffen und einem Angriff auf saudische Öl-Raffinerien beweisen . Ansonsten muss ich Ihren Kommentar als Propaganda einordnen ,z,B sich über die leidtragende iranische Bevölkerung zu äußern . Denn gerade die harten westlichen Sanktionen haben den Mittelstand verarmen lassen und eine potenzielle Opposition bewusst geschwächt . Bei Links helfe ich gern aus : Angriff auf Aramco -Anlagen in Saudi -Arabien . UN findet keine Hinweise auf iranische Beteiligung (Antonio Guterres) -..

  • 14
    8
    Lesemuffel
    08.01.2020

    ".... sich von der missverstanden Religion befreien..." Sollten so eine realitätsferne Forderung gelesen. Es wäre schon viel erreicht, wenn die Menschen in Nahost sich von der US/Nato-Einmischung befreien könnten und selbst über ihren Rohstoffreichtum verfügen könnten, anstatt Exxon u. a., sowie die angestrebte Unabhängigkeit vom Dollar erreichen würden. Dagegen ist der Wallstreet allerdings j e d e s Mittel recht.

  • 4
    4
    Tauchsieder
    08.01.2020

    Mal sehen wie der Führer des Iraks darauf reagiert. Der Irak wurde vom Iran angegriffen. Gibt es die gleiche Reaktion wie bei den Amerikanern?

  • 7
    30
    Franziskamarcus
    08.01.2020

    ah88985,haben sie Ausser ÖR-Naivem Trumpbashing noch was mit Substanz beizutragen? Oder meinen sie mit 3-jährigem den Korea-Kim?
    Ansonsten kann ich acals nur zustimmen. War längst überfällig,den Mullahs Einhalt zu Gebieten. Das Atomabkommen war,uns mit Trips Worten zu sagen, ein sch**es Deal, richtig das Ding zu beenden. Wie angekündigt, Trump stellt alles auf den Prüfstand, jetzt wird gehandelt.
    Jetzt zeigt der Iran sein wahres Gesicht.
    God Save Donald.

  • 30
    7
    ah88985
    08.01.2020

    "bis die Beteiligten ihre Hirne wieder einschalten"

    Ich fürchte, darauf warten wir vergeblich, solange die USA von einem Mann mit der Weitsicht und Frustrationstoleranz eines bockigen 3-jährigen regiert wird. Außerdem sollte man nicht vergessen, das man mit einem Krieg im Ausland prima von innenpolitischen Themen ablenken kann.

  • 23
    2
    Pixelghost
    08.01.2020

    Wobei jeder von dem jeweils anderen behauptet er sei irrsinnig und offensichtlich beide auch noch recht haben.

  • 12
    12
    acals
    08.01.2020

    Das Foto zum Artikel beschreibt/bebildert eindrucksvoll was passiert war: US-amerikanisches Hoheitsgebiet wurde angegriffen, und der Irak spielt kaum mehr als eine Zuschauerrolle. Die Mullahs sprich die Jubelperser haben uber Jahre die Schmerzgrenze ausgetestet und immer hoeher gelegt. Wie hinterhaeltig kann man agieren wenn man Schiffe kapert, Oelraffinerien beschiesst, den Irak mit schiitischen Killerkommandos von der wissenschaftl Intelligenz "befreit" ... und sich nicht offen dazu bekennen?
    Die Antwort hat die USA gegeben, und sich per Praesident und Flagge eindeutig positioniert - bis hierher, ihr Terrorfuersten, aber keinen Schritt weiter. (Wenn Sprache zaehlen sollte dann sind zB die verbalen Aussagen staatlich fixierter Iraner zu Israel nicht nur aufschlussreich, sondern duerfen woertlich genommen werden. Deswegen war ja auch der Hingerichtete im Libanon.) Folgerichtig werden westliche Truppen aus dem Irak abgezogen, denn diese staatliche Hoheit existiert nicht real, sprich machtpolitisch.

    Die Iraker, aber auch die Iraner als Bevoelkerung sind die Leidtragenden - denn das nun mindestens folgende Embargo wird Persien und das Zweistromland erneut von Teilhabe an Fortschritt abschneiden. Es wird an den Menschen dort liegen, sich von missverstandener Religion zu befreien, denn wie sagte Karl Marx "Religion ist Opium fuers Volk."

  • 45
    3
    FromtheWastelands
    08.01.2020

    Und der Tanz beginnt...
    Einstein hatte doch recht, die menschliche Dummheit ist unendlich.
    Bleibt nur die Frage wie schlimm es diesmal werden muss und wieviele Menschen ins Gras beißen müssen bis die Beteiligten ihre Hirne wieder einschalten und denn Irrsinn beenden.



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