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Abu Dhabi ist der Schauplatz der trilateralen Verhandlungen zwischen Washington, Moskau und Kiew über ein Ende des Kriegs in der Ukraine. (Archivbild)
Abu Dhabi ist der Schauplatz der trilateralen Verhandlungen zwischen Washington, Moskau und Kiew über ein Ende des Kriegs in der Ukraine. (Archivbild) Bild: Sina Schuldt/dpa
Welt
Ukraine-Krieg: Verhandlungen in Abu Dhabi vorerst beendet

Seit fast vier Jahren läuft der von Kremlchef Putin begonnene Krieg gegen die Ukraine. Die diplomatischen Bemühungen für ein Ende der Gewalt sind zäh. Nun ist eine weitere Verhandlungsrunde zu Ende.

Abu Dhabi.

Der zweite Verhandlungstag bei den trilateralen Gesprächen zwischen Kiew, Moskau und Washington über eine Beendigung des russischen Kriegs in der Ukraine ist beendet. Die Delegationen seien in ihre Hotels zurückgekehrt, eine Fortsetzung heute sei nicht mehr geplant, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Verhandlungskreise. Konkrete Ergebnisse wurden zunächst nicht bekannt.

Bei den Verhandlungen geht es darum, einen Weg zur Beendigung des von Kremlchef Wladimir Putin im Februar 2022 befohlenen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu finden. Russland fordert von der Ukraine für ein Ende der Gewalt die Abtretung von Gebieten sowie den Verzicht auf die Nato und eine schlagkräftige Armee. Vor allem einen weiteren Rückzug aus den bislang nicht von russischen Militärs besetzten Gebieten hat die Ukraine abgelehnt. Die USA wollen als Vermittler beide Seiten zu Kompromissen bewegen.

Nach aus Verhandlungskreisen durchdringenden Informationen sind beide Kriegsparteien grundsätzlich mit dem Verlauf der Gespräche zufrieden. Es gebe Resultate, doch diese würden von den Verantwortlichen daheim verkündet, zitierte Tass ein Mitglied der russischen Verhandlungsdelegation. Die Ukraine habe die Verhandlungen ebenfalls als "positiv" und "konstruktiv" bewertet, schrieb der politische Beobachter von Axios, Barak Ravid, auf X. Demnach sollen die Gespräche bereits in der nächsten Woche fortgesetzt werden. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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