Boeing einigt sich mit American Airlines auf Schadenersatz

Fort Worth (dpa) - In der Krise um das Unglücksmodell 737 Max hat sich der US-Flugzeugbauer Boeing mit American Airlines auf eine Schadenersatzzahlung geeinigt.

Die Höhe sei vertraulich, sagte der Vorstandschef der Fluggesellschaft, Doug Parker, laut einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Mitteilung.

Er gab aber an, American Airlines wolle einen Anteil von 30 Millionen Dollar (rund 27 Mio Euro) im Rahmen der Gewinnbeteiligungsstrategie an die Mitarbeiter weitergeben. Diese leisteten trotz der «andauernden Herausforderungen» weiterhin tolle Arbeit für die Kunden, begründete der Vorstandschef den Schritt.

Angesichts der ungewissen Wiederzulassung der Boeing 737 Max hatte die Airline erst Mitte Dezember angekündigt, den Krisenjet voraussichtlich bis zum 7. April aus ihrer Planung zu streichen. Wegen zwei Abstürzen (im Oktober 2018 und März 2019) mit insgesamt 346 Toten gilt seit Mitte März 2019 ein Startverbot für die Flugzeuge.

American Airlines und andere Fluggesellschaften mussten wegen des Ausfalls bereits zahlreiche Flüge streichen. Auf eine rasche Wiederzulassung der 737 Max deutet derzeit wenig hin.

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