Erst angelockt, dann abkassiert: Rentner gehen auf die Straße

Tausende Sachsen fühlen sich verschaukelt. Bei Auszahlung ihrer Betriebsrente oder Direktversicherung hält die Krankenkasse gleich doppelt die Hand auf. Der Protest dagegen erreicht nun die Straße - und könnte das Landtagswahlergebnis beeinflussen.

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3Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 9
    9
    Interessierte
    24.06.2019

    Da wird es einem wieder ganz schlecht , wenn man hier liest , wie ´wieder´ die Ostler ausgenommen werden und im Westen kann das geklärt werden ……...
    Aber wahrscheinlich brauchten die Sachsen das Geld für ihre Schlösser + Pferdeställe + andere Prestigeprojekte …

    Zu dem Gesetz von 2004 gehörte doch auch ein Frau mit , die Ulla Schmidt ?
    Weil die damals Geld zur Rettung der KKassen benötigen ?
    Und dann waren doch damals noch die KKassen-Zuzahlungen …

    Zwar gibt es eines Gesetzesinitiative --- , die Beitragspflicht auf die Auszahlungsbeträge abzuschaffen oder zumindest zu halbieren -
    Doch passiert ist seither nichts ..... ,
    ( das machen die immer so , die reden , damit man was hört und damit die Zeit vergeht , damit die Jahre dahin gehen , weil man das Geld doch selber braucht …

    Und dann gab es doch auch diese 800.000 geschiedenen Frauen , wovon schon 600.000 weggestorben sind und man nun abartet , bis nochmals 150.000 wegsterben , damit es nicht ganz so teuer wird , wenn man doch noch was tut …
    Und bis dahin leben die Ostfreuen + Männer , welche die Mauer für ein besseres Leben geöffnet haben und den KK beendet haben und eine niemals vermutete Wiedervereinigung erkämpft haben - in Armut

    Aber ich finde das gut , war man doch 1953 und 1989 schon auf der Straße und nun 2019 wieder ...
    Und wann und wo gehen die denn auf die Straße ?
    Das sind doch sicherlich auch die Pegida-Teilnehmer …
    Hoffentlich werden die da nicht Rechts und als radikal eingestuft von diesem Staat

  • 15
    3
    Malleo
    24.06.2019

    So ist das, klammheimlich werden von diesem Rechtstaat rückwirkend(!) Gesetze geändert und die Betroffenen nicht einmal informiert!

  • 13
    3
    j35r99
    24.06.2019

    Es ist nun einmal so in diesem Rechtsstaat!
    So wird das Rentenrecht in Sachsen anders ausgelegt, wie in den anderen Neuen Bundesländern. Als ehemaliger Volkspolizist der DDR bekam ich einen sog. Grundsold (ca. 450.- MDN). Zusätzlich kam noch das Verpflegungsgeld und das Bekleidungsgeld (ca. 150.- MDM) dazu. Diese beiden Punkte wurden jedoch nicht bei der Berechnung der Rente herangezogen.
    Obwohl das Bundessozialgericht 2007 und das Sächsische Sozialgericht 2018 entschieden haben, dass das Verpflegungsgeld und Bekleidungsgeld in der Rente anzurechnen sind, denkt die Sächsische Staatsregierung nicht daran, den Vorgaben der Rechtsprechung nachzukommen.
    Kommentare und Meinungen von mir und meinen ehemaligen Kollegen/innen dazu möchte ich hier nicht wiedergeben.