Lagardes EZB-Schwerpunkte: Niedrigzinsen, Klima, Digitales

Ab November soll die bisherige IWF-Chefin Lagarde die Europäische Zentralbank führen. Bei ihrer Anhörung im EU-Parlament zeigt sie sich offen für eine Fortführung der lockeren Geldpolitik. Unterschiede zu ihrem Amtsvorgänger Mario Draghi werden dennoch deutlich.

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2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Nixnuzz
    06.09.2019

    Sorry aber habe keine Ahnung von Geldwirtschaftspolitik, aber wie weit greifen neben dieser: "Auch an den 0,4 Prozent Strafzinsen, die Kreditinstitute zahlen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken, hielt die Notenbank fest. Dies soll Geschäftsbanken davon abhalten, Geld zur Notenbank zu tragen." die bisherige Zins- und Gebührenpolitik sowieso unsere Guthaben an? Demnächst inklusive diese 0,4% aber unsichtbar?.Der letzte Bericht zu den Sparkassen und Raiffeisenkassen war nicht besonders vertrauensbestätigend. Versicherungen mieten sich irgendwo Tresorkeller an, um Bargeld kiloweise vor der EZB zu schützen - brauchen wir derartige "Einzelsammelstellen" privat dann auch im Keller? Oder wird eine ausschliessende untere Scham- und Schmuddelgeldgrenze unterhalb des privaten Milliardenvermögens "angerichtet"? (Irre: Platten kriegen dann Schliesfachkeller..)

  • 4
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    DrWernerSchmidt
    06.09.2019

    Die Einsetzung von Frau Lagardes ging ja recht geräuschlos von statten. Die Politiker der SPD haben sich ja am Nebenkriegsschauplatz der Kommissionspräsidentin aufgeregt, alle Medien berichteten über eine Frau von der Leyen, was ja den meisten eigentlich egal sein kann, wer dort in Brüssel sitzt. Der Vorschlag von Macron war genial. Die Redetribüne den Deutschen und den Geldsack in die eigene Hand. Und keiner leistet Widerstand. Warum auch. Verdient doch ein SPD-Finanzminister mit jedem Euro Schulden einen halben Cent. Da muss er ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn er freiwillig einen EZB-Präsidenten fordern würde, der den Geldsack ein bisschen geschlossener hält. Ich wundere mich nur über seine "schwarze Null".
    Er fordert ja nun auch die Vermögenssteuer. Herr Scholz wird sicher wissen, dass Negativzinsen eine Vermögenssteuer sind, nur dass diese vom "kleinen Mann" bezahlt wird, der absehbar dann auf sein für's Alter angespartes Vermögen seine 0,4% an die Staaten abführen darf. Gut für den, der sein Geld in Immobilien anlegen kann. Warum wundert sich eigentlich die SPD über ihr Image?