PC oder Laptop gebraucht kaufen - worauf Verbraucher achten sollten

Aus unserem Alltag ist der Computer nicht mehr wegzudenken. Umso ärgerlicher ist es, wenn er seinen Dienst versagt. Nicht immer bekommen Sie ein altes Notebook wieder flott, wenn der Systemstart zu lange dauert oder der Rechner generell für jede Aufgabe zu viel Zeit benötigt. Mitunter liegt es einfach daran, dass der Computer mittlerweile zu alt ist, sodass ein neues Modell her muss. In diesem Fall kann es sich lohnen, über ein gebrauchtes Gerät nachzudenken.

Was spricht für einen gebrauchten Computer?
 

Nicht nur gebrauchte Smartphones liegen im Trend, auch bei PCs und Laptops entscheiden sich viele Verbraucher aufgrund der hohen Preisersparnis für ein gebrauchtes Gerät. Sie können bei einem Gerät, das schon zwei oder drei Jahre alt ist, sehr viel Geld sparen. Gerade beliebte Rechner von Markenherstellern wie Lenovo, HP oder Acer erhalten Sie gebraucht oft schon für weniger als 300 Euro. Für die meisten Anwendungsbereiche sind gebrauchte Computer auch vollkommen ausreichend.

Was spricht gegen einen gebrauchten Rechner?


Trotzdem sollten Sie beim Gebrauchtkauf daran denken, dass Computer schneller altern als andere Multimediageräte wie Fernseher. Nach wenigen Jahren sind die technischen Komponenten - insbesondere der Prozessor und die Grafikkarte - oft schon überholt, sodass es teilweise Schwierigkeiten mit neuen Programmen gibt. Schuld daran ist vor allem die Tatsache, dass moderne Software immer leistungsstärker, aber damit auch ressourcenhungriger wird. Sollten Sie hohe Anforderungen an Ihren Rechner stellen und ihn beispielsweise auch für neue Computerspiele oder die Bild- und Videobearbeitung nutzen wollen, ist ein neues Modell sicher besser für Sie geeignet.

Im Idealfall: Gebrauchten Rechner vom Händler kaufen


Grundsätzlich ist es eine gute Idee, einen gebrauchten Rechner nicht von einer Privatperson zu kaufen, sondern direkt von einem Händler, denn dann genießen Sie eine Vielzahl an Vorteilen. Wenn Sie gebrauchte IT online kaufen möchten, werden Sie zum Beispiel bei it-versand.com fündig. Dort gibt es erneuerte Gebrauchtgeräte von Markenherstellern. Es handelt sich dabei unter anderem um Ausstellungsgeräte von Messen, um Leasing-Rückläufer, um Lagerretouren und um Vorführgeräte. Da die Laptops und Computer vor dem Verkauf generalüberholt werden, sind sie in einwandfreiem Zustand. Sie erhalten außerdem eine 12-monatige Gewährleistung, sodass Sie bei etwaigen Mängeln nicht auf dem defekten Gerät sitzen bleiben. Das ist ein großer Vorteil im Vergleich zum Kauf von einer Privatperson, denn dann haben Sie in der Regel keine Gewährleistungs- und Garantieansprüche. 

Welche Leistung sollte der gebrauchte Laptop bieten?


Die Antwort auf diese Frage hängt ganz davon ab, was Sie mit Ihrem Computer vorhaben. Für normale Büroaufgaben benötigen Sie kein Gerät mit einem High-End-Prozessor. In aller Regel reicht ein Intel Core i3- oder ein AMD A4-Prozessor vollkommen aus. Eine gute Wahl treffen Sie auch mit den ein wenig schwächeren, aber energiesparenden Intel Core M- oder AMD Athlon-Chips. Nur, wenn Sie mehr Leistung benötigen, sollte der Computer mit einem Intel Core i5- oder AMD A6-Prozessor ausgestattet sein. Eine wichtige Rolle spielt auch die Frage, wie viel Arbeitsspeicher der Computer besitzt. Nach aktuellem Stand sollten es wenigstens 4 Gigabyte RAM sein. Damit können Sie alle alltäglichen Aufgaben problemlos erledigen. Mehr Zukunftssicherheit bietet Ihnen natürlich ein PC mit 6 oder 8 Gigabyte RAM. Alternativ können Sie ein Modell wählen, bei dem Sie den RAM später nachrüsten können.

Achten Sie auf das Alter


Bevor Sie einen Computer gebraucht kaufen, sollten Sie einen Blick auf das Alter werfen. Je älter er nämlich ist, desto weniger ist ein Gebrauchtkauf lohnenswert. Das liegt nicht nur daran, dass die Bauteile darin veraltet sind, sondern auch an den generellen Abnutzungserscheinungen der verwendeten Komponenten. Einen PC, der schon über fünf Jahre alt ist, sollten Sie nicht mehr kaufen. Falls der Rechner zum Spielen genutzt werden soll, ist die Verfallsgrenze sogar noch niedriger.

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