Wasserstoff: So will Sachsen seine Chancen nutzen

Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft, da er nahezu emissionsfrei ist. Auch der Freistaat entwickelt deshalb eine Strategie zur Nutzung des Energieträgers.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Nixnuzz
    14.08.2020

    @Inke: Sie haben meine volle grüne Zustimmung. Bitte verstehen Sie meine Auflistung als zur Zeit bekannte Herstellmethoden für H2. Nur halte ich den alternativen Stromgewinnungsmarkt für emotional als auch bürokratisch ausgebremst. Und es geht um Geld - viel Geld. Wenn jeder private Häusle-Besitzer sein Dach zur Strom-Produktion nutzen würde, müsste er sich erstmal mit dem Gedanken als Gewerbebetreibender auseinander setzen. In Konkurrenz zu den 4 plus x regionalen Strom-Produzenten und -Verteilern. Keine Ahnung wie derzeit die Einspeisemengen für private Häusle-Bauer reguliert sind - aber meine Dachfläche ist größer als die machbare Foto-Voltaik-Anlage. 20% sind wegen juris. Rahmenbedingungen beim Einbau ausgelassen worden. Jetzt ist das Dach renoviert und versiegelt. Und meine verfügbare Geldmenge ausgeschöpft. Nein - keine weiteren Schulden! Keine weiteren Fremdverpflichtungen.

  • 2
    1
    Inke
    14.08.2020

    Achso, zur Grundlast... Letztendlich geht es doch darum den Anteil an regenerativer Energie im Netz weiter zu erhöhen. Das schafft man eben auch nur mit mehr Anlagen. Kernfusionsreaktoren wird es vor 2050 wohl nicht geben, wie ich letztens gelesen habe. Windkraft kriegt man kaum noch genehmigt. Also muss man doch sehen was ohne großen Trouble noch machbar ist. So zahlreich sind die Möglichkeiten da eben nicht.

  • 2
    1
    Inke
    14.08.2020

    Nixnuzz, ich weiß, meine Idee mutet wohl sehr optimistisch oder futuristisch an. Dennoch müssen wir neue Ideen entwickeln, um uns zukünftig auch sicher aus regenerativen Energiequellen versorgen zu können. Wenn wir dabei nicht wirklich neue Wege finden und gehen wollen, wird alles dazu nur halbgares Stückwerk bleiben. Warum setzt man nicht endlich wieder lohnenswerte Anreize, die Solarenergie auf Dächer zu bringen? Alle geeigneten Dachflächen sollten PV-Anlagen besitzen. Es gibt soviele ungenutzte Dachflächen, die bestens geeignet wären. Verpuffte Energie! Warum? Die Sache muss sich für den Besitzer eben auch wieder lohnen. Wenn die Energiewende wirklich ohne wenn und aber gewollt wäre, dann würde man hier wieder ansetzen und die Vergütungen zur Verfügung stellen. Ich hoffe, die grünen Regierungsmitglieder machen sich auch dafür wirklich stark. Wie gesagt, ich hoffe es...

  • 5
    1
    Nixnuzz
    14.08.2020

    @Inke: Verzeihen Sie mir - aber ihre Ideen sind wohl eher Wünsche, deren Grundlast-Angebot hier nicht machbar sind. Ich halte es auch für blauäugig, über nichtvorhandenen grünen Wasserstoff ministeriell zu fabulieren. Schön - Anwender/Anwendungen stapeln sich. Aber wo kommt das Zeugs her?? Welche Anlagen dürfen nach welcher Genehmigung wo in welchen Mengen unter bürgerlicher Beobachtung produziert werden? De facto sind doch alle Großanlagen ausgeschlossen? Kohlestrom - nein. Gas - politisch unsicher. Wasserkraft - von wo. Akw - äh - ne. Solar - Wetterfühlig. Flora-zerstörend. Windkraft - Tödlich für Bürger, Flora und Fauna. Küstenwindkraftstrom - äh - ne: Keine Leitung über Haus, Land oder nicht durch meinen Vorgarten oder so. Na gut: Bio-Landgasstrom aus Gülle oder Stroh. Hab ich noch irgendwas nicht berücksichtigt? Bin ich wirklich sarkastisch oder sind das Tagesargumente??

  • 4
    1
    Inke
    14.08.2020

    Es sollte zukünftig auch angestrebt werden, den Wasserstoff ebenso dezentral aus den verfügbaren regenerativen Energiequellen herzustellen. Jeder Ort ab einer gewissen Einwohnerzahl sollte über eigene Anlagen verfügen können. Dann macht das ganze auch wirklich Sinn. Die Energie ist vorhanden. Man muss sie nur nutzen. Wasserstoff wieder auf der Straße zu transportieren wäre dabei nur wieder kontraproduktiv.