Regionale Nachrichten und News mit der Pressekarte
Sie haben kein
gültiges Abo.
Regionale Nachrichten und News
Schließen
Mahnt angesichts langer Lieferzeiten zu schnellen Ausschreibungen für die geplanten neuen Gaskraftwerke: Siemens-Energy-Chef Bruch. (Archivbild)
Mahnt angesichts langer Lieferzeiten zu schnellen Ausschreibungen für die geplanten neuen Gaskraftwerke: Siemens-Energy-Chef Bruch. (Archivbild) Bild: Daniel Karmann/dpa
Wirtschaft
Siemens-Energy-Chef: Gaskraftwerke-Bau wird "Fotofinish"

Der Manager warnt nach der Einigung der Bundesregierung vor jahrelangen Lieferzeiten bei den Gasturbinen und mahnt: Die Ausschreibungen müssen jetzt schnell kommen.

Berlin.

Der von der Bundesregierung geplante Bau neuer Gaskraftwerke wird nach Einschätzung von Siemens-Energy-Chef Christian Bruch ein "Fotofinish". Grund sind lange Lieferzeiten. Bei großen Gasturbinen seien es derzeit vier Jahre, sagte der Manager. Und es sehe nicht so aus, als würden sich die Lieferzeiten in den nächsten 18 Monaten entspannen. Deswegen müsse man jetzt loslegen und Anfang 2026 in den Vergabeprozess kommen.

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte am Donnerstag gesagt, dass 2026 Gaskraftwerke für acht Gigawatt ausgeschrieben werden sollen. Diese sollen bis 2031 in Betrieb gehen. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD ist eigentlich die Rede vom Bau von bis zu 20 Gigawatt an Gaskraftwerksleistung bis 2030.

Die Gaskraftwerke sollen als Backups einspringen, wenn der Strombedarf durch erneuerbare Energien nicht zu decken ist, weil keine Sonne scheint und kein Wind weht. Aus der Kohleverstromung will Deutschland schrittweise bis 2038 aussteigen, damit geht viel sogenannte gesicherte Leistung verloren. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
Das könnte Sie auch interessieren
04.12.2025
1 min.
Dieser Blitzer im Vogtland entwickelt sich zur Einnahmequelle für den Kreishaushalt
Der Blitzer in Schöneck löste im halben Jahr 3742-mal aus.
Das Gerät am Ortseingang von Schöneck ist für den Vogtlandkreis lukrativ. Im ersten Halbjahr seines Bestehens wurde eine beachtliche Summe eingenommen.
Daniela Hommel-Kreißl
19:14 Uhr
6 min.
Trumps neue Sicherheitsstrategie sieht EU als Risiko
Sieht in europäischen Spitzenpolitikern wie Friedrich Merz offensichtlich eine indirekte Gefahr für amerikanische Interessen: US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
Donald Trump ist nicht für leise Töne bekannt. Entsprechend ungewöhnlich ist die Art, auf die er seine Sicherheitsstrategie veröffentlicht - ohne große Ankündigung. Der Inhalt hat es aber in sich.
Luzia Geier und Ansgar Haase, dpa
13.11.2025
6 min.
Schwarz-Rot entlastet Industrie und Flugbranche
Kanzler Merz: "Ein starkes Deutschland braucht eine starke Wirtschaft."
Die Industrie klagt über hohe Energiepreise. Die Bundesregierung sagt Entlastungen zu. Das gilt auch für die Luftverkehrsbranche.
14.11.2025
4 min.
Neue Gaskraftwerke: Energiekonzerne stehen "in Startlöchern"
Die Koalition hat sich auf eine Kraftwerksstrategie geeinigt. Bis 2032 sollen insgesamt 12 Gigawatt steuerbare Leistung entstehen, vor allem durch neue Gaskraftwerke. (Archivbild)
Die Koalition hat beschlossen: Bis 2031 sollen neue Gaskraftwerke fertig werden. Sie sollen sicher Strom liefern, wenn Sonne und Wind zu wenig erzeugen. Die Branche scharrt schon mit den Hufen.
08:03 Uhr
3 min.
Nach Schnee, Eis und milden Temperaturen in Sachsen: Kommt nächste Woche der Winter zurück?
Hier und da Schnee und Glatteis gab es in Sachsen bereits in den vergangenen Tagen - steht das nun wieder bevor?
Vor wenigen Tagen hatten wir noch Glätteunfälle in Südwestsachsen, nun wird es milder. Bleibt das so? Was kommende Woche auf den Freistaat zukommt.
Patrick Hyslop
19:06 Uhr
6 min.
EU vs. Elon Musk: Brüssel verhängt Millionenstrafe gegen X
Wegen Verstößen gegen europäische Digitalgesetze muss das Internetportal Millionen zahlen. (Symbolbild)
Die EU setzt ein Zeichen: Trotz deutlicher Warnungen der US-Regierung von Donald Trump verschärft sie ihr Vorgehen gegen amerikanische Tech-Konzerne. Ist das genug?
Niklas Treppner, dpa
Mehr Artikel