Tausende Spediteure fordern Mautgebühren zurück

Dem Bund droht eine Klagewelle. Es geht um Hunderte Millionen Euro. Auch ein Spediteur aus dem Erzgebirge fühlt sich betrogen.

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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    4
    vonVorn
    25.01.2021

    Die roten Daumen bei Zeitungss vertragen wohl die Wahrheit nicht.

  • 3
    4
    Zeitungss
    24.01.2021

    @16486....: Arbeiten sie unter solchen Bedingungen oder müssen Sie nur Händchen halten um über die Runden zu kommen ???? Wie viel der Arbeitsplätze sind von Deutschen besetzt ??? Ich fürchte , auch hier hat der Herr Bürgermeister Stress Farbe zu bekennen, wenn nicht darf er es hier tun, genau wie auch seine Rückforderungen. Das Straßentransportgewerbe hat nicht gerade den Ruf, dass es erstrebenswert ist, dort seine Arbeitskraft anzusetzen.

  • 1
    2
    1648656
    24.01.2021

    Hochachtung vor Leuten wie Börner.Sie sind Unternehmer,weil sie etwas in eigener Verantwortung unternehmen! Aber wer im Glasshaus sitzt,sollte nicht mit Steinen werfen,und als Bürgermeister gleich gar nicht!

  • 4
    2
    Zeitungss
    23.01.2021

    @kte: Der Staat tut doch schon das Möglichste den Güterverkehr von der Schiene auf die Straße zu bringen. Bei Massengütern hakt es noch etwas, man arbeitet hart daran. War es doch ein großer Erfolg den 60 Tonner ins Gespräch zu bringen und er wird kommen, der "Überlange" hat es schließlich auch geschafft. Diese Fahrzeuge haben dann auch die Möglichkeit ihren Fahrweg selbst von Hindernissen ohne fremde Hilfe zu beräumen.
    Unfälle mit Todesfolge gehören zu den täglichen Meldungen, was niemanden mehr anhebt. So mancher LKW müsste auf der BAB oder in der Pampa stehen bleiben, weil die Lenkzeit überschritten ist, der Chef dazu allerdings eine ganz andere Meinung hat. Die Terminjagt lassen wir gleich außen vor, über solche Dinge spricht man in diesem Gewerbe ungern bis gar nicht. Man kann nur jeden Menschen bedauern, der damit seinen Lebensunterhalt bestreiten muss, wenige Ausnahmefälle gibt es natürlich auch und diese werden jetzt ein Loblied anstimmen, was sie natürlich dürfen.

  • 4
    2
    Zeitungss
    22.01.2021

    Für die Straßenlobby hätte ich einen Vorschlag wenn der Polizeizuschlag erstattet werden sollte. Ganz einfach aussitzen, hat sich in D schon mehrfach bewährt, warum eigentlich nicht auch hier.
    "Mindestens 90 000 € habe ICH zu viel gezahlt" - falsch - haben seine Kunden zu viel gezahlt, es wäre demnach ein schönes Zubrot für den Chef von 8 Firmen incl. Bürgermeisterposten. Man wird es sicherlich seitens der Kundschaft verfolgen und seine Anteil einfordern.
    @langearnold: Ihren letzten Satz kann ich eigentlich nur beipflichten, was natürlich nicht jeder kann oder will.

  • 15
    2
    Zeitungss
    21.01.2021

    @Hinterfragt: Sollte es zu Rückzahlungen kommen, kommen wir auch noch einmal auf die "Unterstellungen" zurück. Ich glaube nicht, dass sich betroffene Kunden auf den Vergleich mit der Penny-Werbung zufrieden geben. Wer 90 000 € zurückfordert, sollte auch wissen, wer diese finanziert hat, denn diese wurden auf die Kunden umgelegt und stammen nicht aus der Privatschatulle des Spediteurs. Bleiben wir also sachlich.

  • 14
    2
    kte
    21.01.2021

    Die Entscheidung des EuGH ist sicher rechtlich korrekt, aber praktisch wenig hilfreich:
    Die Spediteure werden die Rückerstattungen vermutlich nicht an die Kunden weiterreichen.
    Andererseits gibt es auf deutschen Autobahnen und Fernstraßen Zustände, die eines hochentwickelten Landes unwürdig sind:
    # Fehlende LKW-Stellpätze führen zu chaotischen Zuständen und tödlichen Unfällen.
    # Sanitäre Anlagen sind oft in einem Zustand, der zahlenden Nutzern nichtentspricht, sie müssen erneut gelöhnt werden an den Rasthöfen bzw. sind gar nicht vorhanden oder Dixi-Klasse.
    # Sicherheit von Fahrern, Fahrzeugen und Ladung auf den Rastplätzen wäre ein weites Aufgabenfeld auch für die Polizei.

    Man sollte also nicht die Rückzahlung der Gebühren anordnen, sondern deren Investition in einen menschenwürdigen Zustand der Infrastruktur.

    Und außerdem: Wir erheben CO2-Steuern, aber verringern die LKW-Maut?

  • 2
    10
    Hinterfragt
    21.01.2021

    Hmm, da wird was aufgedeckt und schon gibt es erste Begehrlichkeiten und Unterstellungen.
    Mein Gott, bisher hat er die zu viel gezahlten Gelder ja noch nicht mal zurück bekommen.
    Also tief Luft holen und abwarten.
    Wenn dann ein Rückzahlung an den Spediteur erfolgte, kann man immer noch über die eigene Rückzahlung nachdenken.

    Wenn ich mir dabei allerdings die Zahlen im Text nehme, macht das grob 3,6% aus.
    In dem Zusammenhang fällt mir da gerade die aktuelle Penny-Werbung ein.
    Macht bei 50 Euro, die man bezahlt hat 1, 80 aus ...

  • 9
    4
    Zeitungss
    21.01.2021

    An Hand der roten Däumchen ist bereits jetzt erkennbar, dass die zurückgeforderten Gelder dann schon einmal im Haus bleiben sollen, diese auch noch an die Kunden weitergeben, ja wo kämen wir denn da hin ?

  • 13
    3
    Dickkopf100
    21.01.2021

    Und wieder ein neues Armutszeugnis für das deutsche Verkehrsministerium. Wen wundert bei solchen Ministern wie damals Dobrindt und jetzt Scheuer. Schon ein kluger Schachzug die Kosten der Polizei den Spediteuren auf's Auge zu drücken. Die Überwachten bezahlen die Bewacher oder so ähnlich... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Verwunderlich ist nur, dass das Ministerium nicht wusste, dass es illegal ist. Sonst haben die doch für jeden Mist teure Berater. Hätten sie doch mal ihre Nachbarn gefragt, denn die haben schon lange eine Maut und keine Probleme. Langsam wundert einem nicht mehr in diesem Land. Schade nur, dass immer die Unschuldigen die Zeche dafür zahlen müssen. Die Politiker bleiben immer straffrei. Und das ist nicht nur in Deutschland so...

  • 16
    0
    saxon1965
    21.01.2021

    Die Maut wird auf den Rechnungen explizit ausgewiesen, genau wie die Mehrwertsteuer. So gesehen müssten die Spediteure auch an die Kunden zurückzahlen.
    Das hier offensichtlich der deutsche Verkehrsminister wiederholt "einen guten Job" gemacht hat, steht für mich jedoch fest. Anscheinend wurde ja nur in Deutschland falsch berechnet.
    Eine Art Bereicherung an den Bürgern könnte man durchaus unterstellen. Natürlich keine direkt persönliche.
    Beim Mautskandal hat der Andy S. ja auch nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet, denk man jedenfalls. Was wird eigentlich dort aus den vielen Millionen? Sind ja nur Steuergelder!

  • 23
    6
    gelöschter Nutzer
    21.01.2021

    Sehr geehrter Hr Börner, Chef von acht Firmen (wow). An wen genau kann ich mich wenden, wenn ich zu hohe Transportkosten bei Ihnen bezahlt habe?

  • 24
    3
    langearnold
    21.01.2021

    @Am Kuechwald + @Zeitungss
    Vollkommen korrekt. "Die deutschen Speditionen sind die Hauptbetroffenen" ist Unsinn. Diese erleiden erst dann einen finanziellen Nachteil, wenn Ihre Kunden den nicht korrekten Mautaufschlag zurückfordern. Dies will von der jeweiligen Spedition erstmal administrativ bewältigt werden.
    Rechtsempfinden in allen Ehren, als Unternehmer würde ich kein großes Fass aufmachen und hoffen, dass der Kelch an mir vorüber gehen möge.

  • 49
    5
    penaum
    21.01.2021

    Man kann Hr. Scheuer sicherlich vieles vorwerfen, aber dass die Kosten der Verkehrspolizei in die Lkw-Maut einzubeziehen, dem Ziel diente sich zu bereichern, ist Unfug. Hier will wohl einer besonders viel Aufmerksamkeit erhalten.

  • 41
    9
    Zeitungss
    21.01.2021

    @AmKue: Genau so ist es. Das allerdings wird dem 72jährigen nicht einfallen. Aus eigener Tasche hat er den "Polizeizuschlag" nicht bezahlt, er wurde weitergereicht. Vielleicht denkt der 72jährige auch einmal nach, wie oft täglich die Polizei wegen Vorkommnissen mit Lkw auf der Autobahn unterwegs sein muss. Sollte es so kommen, wird der 72jährige eher nicht an die Rückzahlung an seine Kunden denken, wetten ???

  • 62
    9
    AmKuechwald
    21.01.2021

    Dann müssten doch die Spediteure die Rückzahlung auch anteilig an die Kunden/Endverbraucher zurückgeben, oder? Wenn etws falsch berechnet wurde, sollte es korrigiert werden, da bin ich dabei. Doch die Kalkulation ist doch eine Gesamtheit beim Spediteur, die er umlegt, auf die er noch Steuern zahlt, usw..