Bahnstrecken im Ostsachsennetz II müssen neu vergeben werden

Dresden (dpa/sn) - Die Eisenbahnstrecken im Ostsachsennetz II müssen neu vergeben werden. Der Vergabesenat des Oberlandesgerichts Dresden wies am Freitag die Beschwerde der Verkehrsgesellschaft Start Ostsachsen zurück und bestätigte die Entscheidung der Vergabekammer Sachsen vom Herbst vergangenen Jahres, wie das Gericht mitteilte. Diese hatte den Auftraggebern, zwei deutschen Zweckverbänden und zwei tschechischen Verwaltungsbezirken untersagt, die für den Zeitraum von Dezember 2019 bis Dezember 2031 ausgeschriebenen Verkehrsleistungen an Start Ostsachsen zu vergeben.

Die Länderbahn GmbH, die die Eisenbahnleistungen derzeit erbringt und sich ebenfalls um die Vergabe beworben hatte, hatte den Nachprüfantrag gestellt, weil sie der Meinung ist, dass Start Ostsachsen die Anforderungen nicht erfülle. Dieser Ansicht folgte nun auch das Oberlandesgericht. Die Auftraggeber werden deshalb den Zuschlag für die ausgeschriebenen Verkehrsleistungen vergeben müssen, ohne dabei das Angebot der Start Ostsachsen zu berücksichtigen.

Zum Ostsachsennetz gehören die Strecken Dresden über Bautzen nach Görlitz, von Görlitz nach Bischofswerda, von Dresden über Zittau nach Liberec, von Dresden über Ebersbach nach Zittau sowie die Strecke von Liberec nach Seifhennersdorf.

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