Chemnitzer Firma entwickelt Benzin ohne fossile Brennstoffe

Der Chemieanlagenbau Chemnitz will in Luft oder Abgasen enthaltenes Kohlendioxid in Kraftstoff verwandeln. Jetzt ist dabei ein Durchbruch gelungen.

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29Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    tbaukhage
    18.12.2019

    @Einspruch: Nein, Lithium ist nicht selten! Blei, beispielsweise, kommt weniger häufig vor. Und dennoch fahren die Verbrenner mehr Blei in ihren Starterbatterien herum als Lithium in den Akkus der E-Autos steckt.

  • 1
    1
    Haju
    17.12.2019

    @tbaukhage: Nun ja, ich persönlich sehe, daß Elektroenergie nur 17% weltweit und in Deutschland 15% der Energiebedarfsdeckung ausmacht. Manche wollen aber mit Solarenergie und Windrädern die Welt retten und dabei offenbar die Elektrifizierung auf 100% treiben. Das ist natürlich aussichtslos, insbesondere wenn man Panik bekundet. Für mich sind das eigentlich nur Lösungen im Umweltschutzbereich für die westlichen Großstädte, die natürlich verfolgt werden müssen.
    Das BMBF schreibt: "Die Kopernikus-Projekte sind auf einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren angelegt. Das Bundesforschungsministerium stellt für die erste Förderphase bis 2018 bis zu 120 Millionen Euro bereit. Bis 2025 sollen für zwei weitere Förderphasen 280 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Kopernikus-Projekte sind Teil des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung "Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung". Vergleichen Sie das mal mit der Billionenzahl der EU.
    Die anderen Fragen sind da also interessanter, wenn es um das Klima geht. Meiner Meinung nach sind Umweltschutz (dafür mehr Geld ausgeben, was sinnvoller ist!) und Maßnahmen zur Bewältigung der Erderwärmung das einzig kurzfristige, was möglich ist. Alles andere braucht länger, aber ein Grund zur Panik besteht in Wirklichkeit auch gar nicht: ich kann durchaus Temperaturwechsel um mehr 50 Grad über eine Spanne von einem halben Jahr (war schon vor Jahrzehnten so) ertragen, wobei die warmen Phasen länger andauern, etwas wärmer sind und so hier örtlich zu ca. 2,6 Grad im Jahresmittel führen.
    Was fehlt ist das historische Denken: 2019 mit 1919 vergleichen und dann 2119 von 2019 aus approximieren, wobei die aktuelle Warmphase dann schon längst am Abklingen sein kann. Photovoltaik, Windräder (Lebensdauer ca. 20 Jahre - Billionenprogramme in dieser Zyklusdauer?!) werden dann Schnee von gestern sein.

  • 1
    3
    Haju
    17.12.2019

    @tbaukhage: Nun ja, ich persönlich sehe, daß Elektroenergie nur 17% und in Deutschland 15% der Energiebedarfsdeckung ausmacht. Manche wollen aber mit Solarenergie und Windrädern die Welt retten und dabei offenbar die Elektrifizierung auf 100% treiben. Das ist natürlich aussichtslos, insbesondere wenn man Panik bekundet. Für mich sind das eigentlich nur Lösungen im Umweltschutzbereich für die westlichen Großstädte, die natürlich verfolgt werden müssen.
    Das BMBF schreibt: "Die Kopernikus-Projekte sind auf einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren angelegt. Das Bundesforschungsministerium stellt für die erste Förderphase bis 2018 bis zu 120 Millionen Euro bereit. Bis 2025 sollen für zwei weitere Förderphasen 280 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Kopernikus-Projekte sind Teil des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung "Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung". Vergleichen Sie das mal mit der Billionenzahl der EU.
    Die anderen Fragen sind da also interessanter, wenn es um das Klima geht. Meiner Meinung nach sind Umweltschutz (dafür mehr Geld ausgeben, was sinnvoller ist!) und Maßnahmen zur Bewältigung der Erderwärmung das einzig kurzfristige, was möglich ist. Alles andere braucht länger, aber ein Grund zur Panik besteht in Wirklichkeit auch gar nicht: ich kann durchaus Temperaturwechsel um mehr 50 Grad über eine Spanne von einem halben Jahr (war schon vor Jahrzehnten so) ertragen, wobei die warmen Phasen länger andauern, etwas wärmer sind und so hier örtlich zu ca. 2,6 Grad im Jahresmittel führen.
    Was fehlt ist das historische Denken: 2019 mit 1919 vergleichen und dann 2119 von 2019 aus aproximieren, wobei die aktuelle Warmphase dann schon längst am Abklingen sein kann. Photovoltaik, Windräder (Lebensdauer ca. 20 Jahre - Billionenprogramme in dieser Zyklusdauer?!) werden dann Schnee von gestern sein.

  • 2
    2
    Einspruch
    17.12.2019

    Es bleibt Blödsinn, hunderte kg herum zu kutschieren. Da verpufft eine Menge Energie sinnlos. Besser wäre es , man hätte nur einen kleinen Speicher für nicht abgedeckte Bereiche oder Notfälle und würde ansonsten die el. Energie irgendwie während der Fahrt zugeführt bekommen. Aber da ist ja auch noch nichts brauchbares vorhanden.
    Für den weltweiten Fahrzeugbestand kommt man mit den vorhandenen Beständen an seltenem Lithium ohnehin schnell an Grenzen. Eigentlich ist es zu schade dafür.

  • 4
    0
    cn3boj00
    17.12.2019

    @Inke, so ist das aber auf dieser Welt. Niemand muss so tun, als ob die "dritte Welt" oder auch die zweite gerade unter dem Li-Abbau leidet. Es gibt fast nichts, wo wir - die Reichen und Mächtigen - nicht um des Profits willen den Rest der Welt ausbeuten. Das hat nichts mit E-Mobilität zu tun, sondern mit Kapitalismus. Als das Li noch nicht in so großen Akkus wie für Autos verbaut wurde what es mn genau schon so gemacht, für Handys, Computer, etc, aber auch für ganz andere Industriezweige. Hat da ein Hahn um die argentinischen bauern gekräht? Wir tun das doch nur, wenn es uns ins Konzept passt. Und Li wird nicht das Ende der Fahnenstange sein. Wir werden lernen müssen, unseren Energiehunger irgendwann nicht mehr aus endlichen Rohstoffen der Erdkruste zu stillen. Insofern ist auch E-Fuel ein kleiner Schritt von vielen, nur braucht es eben noch etwas mehr als nur die Machbarkeit.

  • 2
    3
    tbaukhage
    17.12.2019

    @Haju: Wurden alle 16 Fragen deswegen so suggestiv formuliert, um die Antworten vorweg zu nehmen, die man gerne hören möchte?

    Warum wurde Frage 10 nicht zB. so formuliert? "Welche Technologien zur Abscheidung, Speicherung und Nachnutzung von Kohlendioxid aus Verbrennungsprozessen („CCS“) werden berücksichtigt, um emissionsfreie Kohle- und Gaskraftwerke zu ermöglichen?"

    Klar, die jetzt mögliche Antwort "Kopernikus-Projekte" passt natürlich nicht zur ursprünglichen Frage 10 ...

  • 3
    2
    Haju
    17.12.2019

    "Frage 10: Warum berücksichtigen Sie Technologien zur Abscheidung, Speicherung und Nachnutzung von Kohlendioxid aus Verbrennungsprozessen („CCS“) nicht, obwohl mit solchen emissionsfreie Kohle- und Gaskraftwerke möglich sind?"
    Aus den sechzehn Klimafragen an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die am 31. Januar 2020 eingereicht werden. Bis dahin werden noch Mitzeichner gesucht - einfach "Klimafragen" eingeben.

  • 4
    4
    tbaukhage
    17.12.2019

    Nachdem ich den Begleittext unter den Video gelesen hatte, habe Ich mir den von Inke verlinkten ARD-Beitrag nicht angeschaut.
    Ich zitiere Saxon: "Was mich stört ist, dass bei allem Für und Wider nie die ganze Wahrheit gesagt wird. Man manipuliert die Massen, wie es der Politik gefällt." Und eben nicht nur die Politik manipuliert, sondern auch und vor allem die Medien!

    Im Begleittext liest man: "Das größte Bauteil eines Elektroautos ist mit mehreren hundert Kilo Gewicht die Batterie." Stimmt. Und weiter unten wird dann Bezug auf einen 100kWh-Akku genommen. Dass in einem solchen, "hunderte Kilogramm schweren", Akku aber nur 10kg Lithium verbaut sind, bleibt unerwähnt.
    Der als Beispiel herangezogene 100kWh-Akku wird derzeit nur in Teslas ModelS und X verbaut. Die Reichweite liegen dort bei 600km, nicht wie im Begleittext zu lesen 400km.
    Da als Beispiel der Tesla-Akku dient, sollte man wissen, dass Teslas Lithium vor allem aus Australien kommt. Dort wird es bergbautechnisch gewonnen und eben nicht durch Verdunstung!
    Weiter liest man, dass bei der Herstellung dieses Akkus angeblich 15-20t CO2 freigesetzt werden. Der "Schwedenstudie" wurden 2017 schon 17t CO2 angedichtet und inzwischen hundertfach als falsch nachgewiesen. Diese Zahl kommt in der "Schwedenstudie" an keiner Stelle vor! Sie wurde von einem Journalisten hineininterpretiert, der sich dafür mehrfach öffentlich entschuldigt hat.
    Und vielleicht noch ein letzter Hinweis: Wenn 100.000km genannt werden, ehe ein E-Auto in der CO2-Summe sauberer fährt, als ein Diesel, sollte man wissen, dass es inzwischen E-Autos gibt, die mit ihrem Akku seit 500.000km unterwegs sind.

    Es ist also wie immer bei dieser Art der Berichterstattung: Übertreibung, Weglassen oder Halbwahrheiten in der einen oder eben anderen Richtung - je nachdem, was man den Leuten einreden will. Ich zitiere nochmal Saxon: "Man kann es jedoch auch Niemandem vorschreiben, dass er sich über alles tiefgründig informieren muss."

  • 8
    1
    saxon1965
    17.12.2019

    @ Inke: Das mit dem sich schlau machen ist so eine Sache. Natürlich stehen den Menschen genügend Informationsquellen zur Verfügung. Man kann es jedoch auch Niemandem vorschreiben, dass er sich über alles tiefgründig informieren muss. Da kommt den staatlichen Stellen, von der Schule bis zu den Medien eine Hauptrolle zu. Leider sinkt unser Bildungsniveau in der Breite und die Medien spielen auch keine überragende Rolle dabei. Gerade bei den Öffentlich Rechtlichen stehen da "Rosamunde Pilcher & Co." mehr im Vordergrund als "Leschs Kosmos" oder sind sie 23 Uhr noch voll aufnahmefähig, von jüngeren Generationen ganz zu schweigen.
    Eine Lösung, die uns schon etwas voran bringen könnte wäre, dass wir uns Fachminister einstellen mit kompetenter Mannschaft und unsere Staatsführung parteienunabhängig wäre. Es müsste um das Management eines Staates, die Führung eines Volkes in die Zukunft und nicht um parteipolitische Machtspiele gehen. Wir brauchen, davon bin ich überzeugt, in Zukunft ein anders aufgestelltes Staatsmanagement und ein neues Gesellschaftssystem. Wie das aussehen sollte, müssen die Bürger dieses Landes festlegen und keine Berufspolitiker mit X Nebeneinkünften! Meine größte Hoffnung bei den "Fridays for Future"-Protesten ist, dass ein "Weiter so!" verhindert wird.

  • 5
    2
    Inke
    16.12.2019

    Nixnuzz, in der Reportage wird auf die katastrophalen Folgen des Abbaus durch Sole-Eintrocknung im argentinischen Hochland eingegangen. Jahrtausende alte Grundwasservorkommen werden der Verdunstung preisgegeben und den Einheimischen wird damit die Lebensgrundlage entzogen. Dann wird auch noch über die energieaufwändige Herstellung der Akkus in Fernost berichtet. Saubere Elektroenergie?? Mitnichten!

  • 7
    5
    cn3boj00
    16.12.2019

    Schöne Rechnung @tbaukhage, da waren Sie etwas schneller. Wie man sieht ist der Wirkungsgrad doch ziemlich wichtig, Würde der ganze Verkehr auf synthetische Kraftstoffe umgestellt, bräuchte man dafür fast das 10fache an Energie als wenn alle Autos rein elektrisch fahren würden. Und wenn die Hälfte davon Kohlestrom wäre sähe es sehr düster aus!
    Trotzdem zeigt dieses Beispiel, dass die Entwicklung noch lange nicht am Ende ist. Ich bin sehr zuversichtlich, dass eines Tages die Frage der Energiespeicherung und des Energietransportes so gut gelöst ist, dass die Verbrennungsmaschinen ausgedient haben, so wie einst die Dampfmaschine. Vielleicht nutzt man sie noch zur mobilen Energieerzeugung, dafür wären auch E-Fuels eine Lösung, wenn man den Wirkungsgrad auf >90% bringt. Ob das in 20, 50 oder 100 Jahren sein wird ist aber noch recht vage, zugegeben. Doch das Problem der Energiegewinnung wird irgendwann sowieso eine der zentralen Fragen der Menschheit. Und wer nicht an den technologischen Fortschritt glaubt und alles schlechtredet ist und bleibt einer von gestern.

  • 5
    3
    Nixnuzz
    16.12.2019

    Kenne jetzt diese Reportage zur LI-Gewinnung nicht - aber wurde dort generell auf die weltweiten Vorkommen und deren Abbau eingegangen?:
    Abbau und Reserven:
    "Mengenmäßig wurden 2015 außerhalb der USA 35.000 Tonnen Lithium gewonnen und überwiegend als Lithiumcarbonat (Li2CO3) gehandelt; die Reserven in den vorhandenen Minen werden auf rund 16 Millionen Tonnen geschätzt (Stand: März 2018).[23] Das Weltvorkommen aus kontinentalen Solen, geothermischen Solen, aus dem Hectorit-Mineral, Ölfeld-Solen und aus dem Magma-Gestein Pegmatit wird auf 53,8 Millionen Tonnen geschätzt.[24]
    Die größten Ressourcen sind in Argentinien (9,8 Mio. Tonnen), Bolivien (9 Mio. Tonnen), Chile (8,4 Mio. Tonnen), China (7 Mio. Tonnen), USA (6,8 Mio. Tonnen) und Australien (5 Mio. Tonnen) sowie Kanada und Kongo. In Europa hat Portugal (100.000 Tonnen) die größten Vorkommen. In Brasilien und Mexiko gibt es Ressourcen von jeweils 180 000 Tonnen.[24] "
    Sicherlich sind die "einfachsten Abbau-Methoden in Südamerika" durch Sole-Eintrocknung die wohl schlimmste Gewinnungsform. Aber wie sieht das nun bei den Methoden in z.B. Australien oder Portugal aus?

  • 4
    3
    Inke
    16.12.2019

    Saxon, ja, da gebe ich Ihnen in vielen Dingen recht. Die Wirtschaft muss brummen, koste es was es wolle. Vielleicht findet sich rechtzeitig noch besserer Weg. Der Verbraucher hat die absolute Macht. Das ist nur vielen nicht bewusst. Leider sind viele auch nicht in der Lage sich selbstständig und unabhängig zu informieren. Dabei muss ich immer wieder für die öffentlich rechtlichen Sender plädieren. Gerade zum Thema Lithiumgewinnung und die angeblich "saubere" E-Mobilität gabs da eine sehr gute Reportage im Ersten. Da geht einem sozusagen ein Licht auf. Wen es interessiert:

    https://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/kann-das-elektro-auto-die-umwelt-retten-100.html

    Und wenn die E-Autos Ladenhüter bleiben, muss man irgendwann umschwenken.

  • 5
    1
    Nixnuzz
    16.12.2019

    Bevor wir das Fell "Syn-Treibstoffe" zerlegen bzw. einsetzen: Wo und wie kommen wir an das CO2 in ausreichenden Mengen ran? Wollen wir es hochenergetisch nach dem Linde-Verfahren aus der Luft: ausfrieren? Holen wir es aus den Braunkohlekraftwerken aus den Kaminen? Wasserstoff ist derzeit vielleicht leichter bereitstellbar. Aber was soll als Kohlenstoff-Basisträger wirklich bereitgestellt werden? Ok: Fischen wir die tausenden Tonnen Plastik aus dem Meer. Wäre vielleicht eine sinnvolle Aufgabe für runtergeregelte Fischerei-Flotten. .....

  • 8
    2
    saxon1965
    16.12.2019

    @ Inke: Ich möchte nicht alles schlecht reden. Was mich stört ist, dass bei allem Für und Wider nie die ganze Wahrheit gesagt wird. Man manipuliert die Massen, wie es der Politik gefällt.
    Das beweist sich an Beispielen wie der Herstellung von Batterien und deren Rohstoffgewinnung bis hin zu unserem "Schadstoff- und Energieexport" bei der Herstellung von Konsumgütern.
    Anstatt den Menschen klar gemacht wird, dass sich unser Konsumverhalten ändern muss, um die Umwelt, das Klima, die Ressourcen und die Menschen zu schonen, läuft die Konsumspirale auf höchstem Niveau. Nicht den modernen Diesel fahren, bis er sich amortisiert hat, nein am besten gleich eine E-Auto kaufen und alles alte weg schmeißen ist die Divise. Nicht dafür sorgen, dass eine Waschmaschine 10 Jahre läuft, nein nach fünf Jahren darf sich eine Reparatur nicht mehr lohnen usw. usf.

  • 4
    3
    ChWtr
    16.12.2019

    Bei synthetischen Kraftstoffen musste ich (komischerweise) sofort an synthetische Rauschmittel (Drogen) denken, obwohl noch nie gekifft oder irgendwelche Aufputschmittel (Amphetamine) genommen. Gott bewahre! Im Straßenverkehr schlimm genug (...), anderswo auch.

    Wenn sich jedoch synthetische Kraftstoffe prinzipiell herstellen lassen, ist es eine Frage der Zeit, bis es sich im großen Maßstab produzieren lässt. CAC sucht ja bereits nach Investoren. Mein Geld (Risikokapital) würde ich dort anlegen! Leider gibt es offenbar bei uns (noch) keinen Markt (...) - was schon wieder in sich aberwitzig ist. Da doktert man seit 10 Jahren rum, forscht und entwickelt und wenn man es in die Serienreife bringen will - nitschewo. Furchtbar!

  • 5
    1
    tbaukhage
    16.12.2019

    Sollte ich bei Folgendem an irgendeiner Stelle von falschen Annahmen ausgegangen sein oder mich verrechnet haben, dann bitte ich um Korrektur - DANKE!

    Ein Liter Diesel, egal ob fossil oder synthetisch, liefert ca. 10kWh an Energie. Diese müssen dem synthetischen Diesel bei der Herstellung von außen zugeführt werden. CAC selbst spricht dabei von einem Wirkungsgrad von bis zu 15%. Um ein Liter Diesel zu synthetisieren, sind also 70kWh elektrischer Energie nötig.
    Für einen PKW würden sich bei einem Verbrauch von sechs Litern Diesel auf 100km demnach 400kWh ergeben. Der deutsche Autofahrer fährt im Jahr ca. 14.000km, die dafür nötige Elektroenergie würde sich demnach auf 56.000kWh summieren.
    Bei derzeit 48.000.000 PKW in D sind das dann rund 2.700.000.000.000kWh, sprich 2.700TWh.
    Zum Vergleich: Die Gesamt-Nettoproduktion an Elektroenergie betrug 2018 in D etwa 540TWh, also ziemlich genau ein Fünftel davon...

  • 4
    4
    Inke
    16.12.2019

    Saxon..., reden Sie doch nicht gleich alles schlecht. Bei einer Windkraftanlage dauert die energetische Amortisation nur drei bis sieben Monate ...
    https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/windkraftanlagen-materialfresser/
    Schon jetzt können die Erneuerbaren an guten Tagen ganz Deutschland zuverlässig mit Strom versorgen. Die Speichertechnologie macht ja nun auch endlich riesige Fortschritte, wie es dieser Artikel aufzeigt. Nun muss es noch entsprechend Anwendung finden.

  • 4
    5
    saxon1965
    16.12.2019

    Das alles durchzurechnen bleibt sowieso eine Milchmädchenrechnung. Selbst wenn man Windkraft als erneuerbar sieht, so muss ein Windrad produziert, transportiert werden (mit erneuerbarer Energie und aus nachwachsenden Rohstoffen), der Strom muss transportiert werden (Leitungen bestehen aus...), der Wirkungsgrad liegt bei x Prozent (Leitungsverluste) und der Verbrauch an Landschaft und Lebewesen steht da auch noch zu Buche.
    Nicht dass ich alles miesrechnen will, nur wie ehrlich ist man denn bei all diesen Themen und besonders bei der E-Mobilität wirklich?
    Und was wirtschaftlich ist entscheidet sich an der Frage, wie man was bepreist. Dabei dem CO2 einen Preis verpassen, aber generell den Verbrauch von Wasser, sauberer Luft, Landwirtschaftlicher Fläche u. ä., ja selbst an Menschen, nur unzulänglich zu bepreisen, sehe ich ebenfalls als sehr problematisch an.

  • 7
    1
    743448
    16.12.2019

    @Franzudo: Das theoretische Durchrechnen muss die Wissenschaft machen, das kann die FP nicht leisten. Davon abgesehen macht sowas nur Sinn, wenn der Strom aus erneuerbaren Energien kommt. D.h. sowas wird in absehbarer Zeit nicht wirtschaftlich in Deutschland zu betreiben sein. In Deutschland wäre es nur mit massiven Subventionen möglich, im Ausland wäre es aber weit eher möglich.

  • 18
    2
    franzudo2013
    16.12.2019

    Endlich mal wieder eine sachbezogen Information und Diskussion. Der Alarmismus macht mich als Ingenieur ganz irre.
    Freie Presse- bitte dran bleiben. Jetzt vertiefen mit Zahlen und Statistik.
    Wieviel regenerativen Strom braucht man für die Herstellung ? Wie würde rein theoretisch eine Umstellung von fossil auf synthetisch laufen können ? Wieviel CO2 wird dabei gebunden ? Das wäre interessant.

  • 8
    2
    Nixnuzz
    16.12.2019

    Es bleibt immer auch die Frage nach den Primär-Rohstoffen wie Kohlenstoff z.B. als CO2 und Wasserstoff z.B. aus der Elektrolyse. Covestro kann sein CO2 direkt aus den Chemiekraftwerken/Prozesswärme beziehen. Wasserstoff aus dem H2-Netz des Ruhrgebietes - aus den Niederlanden aus der Erdöl/Erdgas-Destillation? Wo kann dann noch Syn-Benzin hergestellt werden? Würde primär die Frage nach der ausreichend großen Wasserstoff-Produktion stellen. Erst dann kann man weiteres damit "anfangen"!. Ob direkt in der Zelle, als Vergaserkraftstoff, als Hydrierungsmittel von z.B. Plastikmüll.etc.. Sicherlich einigermassen langfristig speicherbar. Vielleicht kann das kurzfristig in der Behälter-Menge erweitert werden?

  • 17
    6
    saxon1965
    16.12.2019

    Bei all dem hat man doch immer mehr das Gefühl, nein die Gewissheit, dass DIE Politik macht was sie will (oder soll), aber nicht unbedingt dass, was die Bevölkerung im Land will.
    Wenn dem so wäre, dann müsste man deren Legitimität in Frage stellen oder mindestens mehr Direkte Demokratie einfordern.
    Sollte ich mit meinem Kommentar (wieder einmal) gegen die Regeln verstoßen, dann bitte ich, dass man mir meinen Verstoß erklären möge.

  • 25
    3
    701726
    16.12.2019

    Man kann doch nicht zurück rudern, jetzt wo das Elektroauto Favorit ist.
    Ist als Satire gemeint. Es gibt so tolle Erfindungen zur Energie- Stromgewinnung, aber wenn Nichtfachleute entscheiden , kann es nichts werden.

  • 17
    4
    saxon1965
    16.12.2019

    "Über Lkws und Schiffe hinaus, die große Energiemengen benötigen, werden E-Fuels kaum Chancen eingeräumt."
    Aber was die CO2-Emmisionen betrifft, da wurde über diese Transportmittel, außer über Kreuzfahrtschiffe, noch gar nicht gesprochen! Warum wohl?
    Vielleicht liegt es ja daran, dass die Politik dann ihre gesamte Strategie von Infrastruktur (Bahn) bis zu Freihandelsabkommen (Globalisierung) in Frage stellen müsste?
    Man versucht uns einzureden, dass man ein "überlaufendes Fass" dadurch retten kann, indem man verhindert, dass kein Regentropfen hinein fällt. Dabei unterschlägt man jedoch das Abfallrohr, welches das Wasser vom viel zu großen Dach einleitet.

  • 26
    7
    Inke
    16.12.2019

    Synthetische Kraftstoffe und die Brennstoffzelle werden die Mobilität der Zukunft bestimmen. Die Elektromobilität wird in Deutschland momentan utopisch aufgeblasen. Akkus werden unter enormem Verschleiß von Umwelt- und Energieressourcen in China hergestellt; irrwitzigerweise unter riesigem Verbrauch von Kohlestrom. Hoffentlich verrennt man sich hier in Deutschland nicht in eine Sackgasse und bleibt offen für andere, bessere Technologien. Für die Region Chemnitz bleibt zu hoffen, dass CAC damit Arbeitsplätze und Know How für die Zukunft vor Ort sichern kann.

  • 23
    3
    hkremss
    16.12.2019

    Der Wirkungsgrad ist nicht das wichtigste, wenn die Primärenergie aus regenerativen Quellen stammt. Entscheidend ist am Ende vor allem der Preis. Im Gegenzug erhält man einen Energieträger, der sich ausgezeichnet einsetzen, transportieren und lagern lässt und für den überall bereits Infrastruktur vorhanden ist. Das ist nachhaltig. Ob man diesen Kraftstoff auch großtechnisch in Deutschland produzieren muss, ist eine ganz andere Frage. Das kann man auch in Ländern tun, wo Wind, Sonne und Wasserkraft in viel größeren Mengen zur Verfügung stehen.

  • 12
    2
    Nixnuzz
    16.12.2019

    Nach der 72'er Ölkrise wurde wieder in nationalen Treibstoff-Resourcen gedacht. U.a. wurde über die Rückführung von Plastik in seine Öl-Ausgangsstoffe nicht nur nachgedacht sondern auch versuchstechnisch entwickelt und eine Anlage in Bocholt(?), NRW, gebaut. Wie üblich war das nutzbare chemische Endergebnis zu teuer - und die Ölkrise weg. Wenn ich nicht ganz danebenliege, wurde die Anlage etc. dann nach der Wende an die Uni Freiberg weitergeleitet. Basis für die heutigen Resultate? Ansonsten bastelt Covestro in Dormagen seit ca. 10 Jahren großtechnisch an der Synthetisierung von höhermolekularen Hydroxy-Kohlenwasserstoffen aus CO2 und Wasserstoff. BASF/Elastogran hat da wohl ähnliches im Programm.

  • 38
    5
    Saphir2000
    16.12.2019

    Da kann man CAC zu ihrer Entwicklung nur gratulieren.
    Hoffentlich ist in Deutschland neben dem Batterie Lobbyismus noch Platz für Innovationen. Da müsste vielleicht auch nicht eine Industrie plattgemacht werden, die ein deutsches Standbein ist.
    Die Entsorgung des Batteriemülls haben die Lobbyisten sicherlich auch noch nicht kalkuliert. Oder müssen die das nicht, weil das dann wieder über den Steuerzahler geht.



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