DGB Sachsen verstärkt Bemühen um Bildungsfreistellungsgesetz

Dresden (dpa/sn) - Der DGB Sachsen hat einen Entwurf für das seit längerem von ihm geforderte sogenannte Bildungsfreistellungsgesetz mit einem verbrieften Recht auf Qualifizierung vorgelegt. Danach sollen Beschäftigte und arbeitnehmerähnlich Arbeitende, Beamte und dual Studierende fünf Tage im Jahr bezahlt freigestellt werden zur beruflichen, politischen, sozialen, kulturellen und ehrenamtlichen Bildung. Globalisierung und Digitalisierung erforderten mehr denn je politisches Wissen und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem, sagte die Vize-Vorsitzende der Gewerkschaft, Anne Neuendorf, am Montag in Dresden.

Bildung ermögliche allen, sich zu beteiligen, eigene Interessen zu erkennen, zu artikulieren und auf demokratischem Weg durchzusetzen, erklärte Neuendorf. Die Entscheidung für mehr Bildung sei eine Entscheidung für ein demokratisches Gemeinwesen und eine aktive Gesellschaft. Das Ansinnen des DGB wird vom Landessportbund, dem Landesfrauenrat, den Sächsischen Studierendenschaften und dem Kinder- und Jugendring Sachsen unterstützt.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...