Findige Ideen: Sächsische Unternehmen trotzen Corona-Krise

Dresden (dpa/sn) - Kurzarbeit und laut einer KfW-Umfrage rund 75 Milliarden Euro Umsatzeinbußen allein im März - den Mittelstand trifft der Corona-Ausbruch hart. Doch so manches Unternehmen nutzt die Krise auch für neue Ideen in Sachen Hygiene: So hat ein Museumsausstatter aus dem erzgebirgischen Scharfenstein eine selbst desinfizierende Besuchsbox entwickelt, die für Pflegeeinrichtungen oder auch komplett digitale Behördengänge geeignet ist. Andere Firmen setzen auf Hygieneschutzwände oder Desinfektionsmittelsäulen.

In Sachsen spielt der Mittelstand eine große Rolle: Knapp drei Viertel der Arbeitsplätze im Freistaat stellen Firmen mit bis zu 250 Mitarbeitern, erklärt die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW). Die Corona-Krise habe bis dato kerngesunde Unternehmen in ihrer Existenz getroffen, sagte Arbeitgeberpräsident Jörg Brückner der Deutschen Presse-Agentur. Der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft befürchtet im zweiten Halbjahr eine Insolvenzwelle.

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