Gewerkschaft: Bessere Konditionen für Gastronomie-Anfänger

Dresden (dpa/sn) - Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Sachsen fordert bessere Bedingungen für Berufseinsteiger in der Branche. Überdurchschnittlich oft würden Auszubildende in ihren ersten Job nach der Lehre befristet übernommen, teilte die NGG am Montag mit. Sie bezieht sich dabei auf Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). «Wer nach der Ausbildung nur einen Vertrag auf Zeit anbietet, der muss sich nicht wundern, dass sich Schulabgänger woanders umsehen», kritisierte der Geschäftsführer der NGG-Region Dresden-Chemnitz, Volkmar Heinrich, am Montag.

Laut dem IAB war 2017 bundesweit rund jede zweite Übernahme (54 Prozent) von Azubis in der Nahrungs- und Genussmittelbranche befristet - das liegt über dem branchenübergreifenden Schnitt (42 Prozent). Bei den Neueinstellungen insgesamt seien sogar fast drei von vier (73 Prozent) Jobs in dem Bereich befristet - über alle Branchen hinweg seien es 44 Prozent.

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