Im Osten schwindet der Glaube an einen Erfolg der Energiewende

Die Mehrheit der Ostdeutschen steht weiter hinter dem Wandel hin zu den erneuerbaren Energien. Die Ablehnung und Skepsis wachsen aber.

11Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    Zeitungss
    20.01.2019

    @Einspruch: Sie haben es auf den Punkt gebracht. Das EEG liefert die Grundlage dafür, dass der Normalbürger so begeistert ist. Die Basis zum Gelddrucken muss bekanntlich auch finanziert werden, was der private Stromkunde mit großer Freude erledigt und es murrend zur Kenntnis nimmt. Wer ordentlich Strom verheizt, ist bekanntlich befreit, was jeder private Kunde wohlwollend zur Kenntnis nimmt.
    Wer die Kohle in den Hintern geblasen bekommt, kann Ihre Zeilen natürlich nicht verstehen und auch nicht wollen. Mit der gelobten Marktwirtschaft hat das EEG auch bei großzügiger Bertachtung absolut nichts mehr zu tun. Soll jeder Erzeuger sein Produkt an der Strombörse an den Mann bringen und damit seine Investitionen finanzieren, sollte noch etwas übrig bleiben, darf der Bertreiber lachen, was dann auch gerecht wäre, denn jetzt lacht er immer. Die Landschaft und die Bebauung ist zu einem Großteil schon verschandelt, die Landwirte sind jetzt "Kraftwerksbetreiber", was profitabler ist als ihr eigentlicher Beruf. Wieviel landwirtschaftliche Fläche wird für Schönwetterstrom noch zugebaut ???? Für die Speicherung werden medienwirksam einmal 3 Flachbatterien aufgestellt, die Pumpspeicherwerke nimmt der Fiskus in die Zange, wie krank ist denn das Gesamtkonzept, fragt sich inzwischen nicht nur der blutige Laie, denn der muss dafür tief in die Tasche greifen.

  • 6
    1
    Einspruch
    20.01.2019

    Wenn die Energiewende die Energie ständig nur teurer oder unbezahlbar macht, werde ich sie nie gut finden und daran glauben. So werden wohl viele denken. Die ganzen Haushaltsgeräte neu mit A+++, die Led Lampen, sauteuer und lange nicht so haltbar wie versprochen mit einem unnatürlichem Licht. Und trotzdem wird es immer teurer, obwohl die verbrauchte KW Zahl pro Jahr schon im Keller ist. Alles Mist. Digitalisierung und Smarthome ist der nächste Käse. Ich brauche keine App, die unter Vernachlässigung der Bauphysik ständig am Thermostat dreht und mir eine Ersparnis vorgaukelt, die mich am Ende mehr kostet und deren Anschaffungskosten ich nie rein hole. Weil es immer teurer wird, bevor sich was rechnet. Und den Lichtschalter und den Kühlschrank kann ich schon noch selber beaufsichtigen.

  • 7
    1
    Tauchsieder
    19.01.2019

    Sie leiden wohl an einer gewissen Realitätsferne "Bla....."?

  • 1
    10
    Blackadder
    19.01.2019

    @tauchsieder: Unfassbar Ihr Zynismus, wenn die Jugend sich berechtigterweise um die Zukunft sorgt.

  • 9
    3
    Tauchsieder
    19.01.2019

    Wahnsinns Bilder mit den Kindern, da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Wäre dies nach dem Schulunterricht angesagt gewesen, wäre wahrscheinlich keine S.. gekommen.

  • 10
    2
    franzudo2013
    18.01.2019

    Der Beweis ist doch erbracht. Deutschland hat die höchsten Stromkosten, die groesste Blackoutgefahr, gleichbleibende CO2-Emissionen und den Ausblick, dass sich diese Tendenzen weiter verschärfen.
    Die Klimakirche schickt jetzt sogar Schulkinder zur Demo. Das hat eine ähnliche Qualität wie der Schäferhund vom Obersalzberg.

  • 7
    4
    franzudo2013
    18.01.2019

    Erstens ist nichts alternativlos. Zweitens ist eine Energiewende keine Glaubensfrage.
    Eine Energiewende, die diesen Namen verdient, kann nur auf Innovation, Markt, Physik und Freiheit aufbauen.
    Im Großen und Ganzen das Gegenteil dessen, was gerade läuft.

  • 11
    2
    Deluxe
    18.01.2019

    @Blackadder:
    Eine Energiewende ist ganz sicher alternativlos.

    Aber daß DIESE Energiewende in der jetzigen Form alternativlos ist, möchte ich stark bezweifeln. Insbesondere die Umsetzung ausschließlich auf Kosten der Endverbraucher und die politische Gesamtorganisation des Projektes.

    Denn diese Energiewende ist leider auch wieder nur zur Gelddruckmaschine für Großkonzerne verkommen, anstatt eine wirkliche Wende in der Organisation von Daseinsvorsorge zu sein. Das beginnt bei den Eigentumsverhältnissen, die ganz andere sein müßten und hört bei der Frage der Gewinnmaximierung noch nicht auf.

  • 3
    4
    Tauchsieder
    18.01.2019

    Einfache Antwort zur Überschrift - Der war nie da!

  • 2
    13
    Blackadder
    18.01.2019

    Es ist aber nun mal leider alternativlos. Wir müssen andere Wege der Energieerzeugung finden, früher oder später. Eigentlich ist eh schon viel zu viel Zeit verloren gegangen.

  • 10
    3
    Deluxe
    18.01.2019

    Der Artikel trifft genau ins Schwarze.
    Es ist nicht die Energiewende als solche, die den Leuten Kopfzerbrechen macht.

    Die meisten Menschen muß man nicht davon überzeugen, daß der Mix aus Atomkraft und Braunkohle nicht auf Dauer das Nonplusultra ist. Denn die Frage des Atommülls ist nicht endgültig und langfristig beantwortet und die Kohle wird (neben der Schadstoffproblematik und dem Landschaftsverbrauch) ja auch irgendwann alle. Das weiß jeder und niemand will dauerhaft Kohle verbrennen.

    Aber auch die erneuerbaren haben Grenzen. Wieviel Ackerfläche will man noch für Solarzellen opfern? Wieviele Windräder will man in unserem kleinen, dichtbesiedelten Land noch bauen? Es gibt in Deutschland außerhalb der Städte nahezu keinen Ort mit Ausblick mehr, von dem aus man eine Landschaft ohne Windräder sieht.

    Die Zweifel haben politische Gründe. Weil die Menschen nicht mehr den Eindruck haben, das was da gemacht wird sei wirklich durchdacht. Das Konzept ist nicht stimmig, den politischen Entscheidern fehlt oft naturwissenschaftliches Grundwissen und seitdem es das EEG gibt, haben die Bürger nur eine einzige Erfahrung gemacht:
    Strom wird immer teurer.



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