Kretschmer: Strukturwandel in Lausitz als Chance begreifen

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Görlitz (dpa/sn) - Der begonnene Strukturwandel in der Lausitz braucht nach den Worten von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vielfaches Engagement in der Region. «Solche Chancen hatte die Lausitz noch nie, wir sollten sie jetzt gemeinsam ergreifen und sie realisieren und sie nicht zerreden», sagte er am Freitag in Görlitz. Er sei überzeugt, «dass es uns gelingt, wenn viele mitmachen, die nicht am Wegesrand stehen und kritisieren, sondern die mitmachen, gemeinsam etwas für die eigene Heimat bewegen.»

Kretschmer verwies auf Milliardeninvestitionen in Wirtschaft, Infrastruktur und Wissenschaft. So gebe es für das geplante Großforschungszentrum über 100 Bewerbungen aus allen Teilen der Welt, «großartige Wissenschaftler mit spannenden Themen». Die Jury, der Astronaut Alexander Gerst und Nobelpreisträger Prof. Stefan Hell angehören, werde ein Konzept aussuchen, das passend sei für die Lausitz. Es solle bewusst in die östliche Region, um den Effekt für die Strukturentwicklung möglichst stark zu machen, sagte er.

Rund ein Jahr nach dem Beschluss zum Kohle-Ausstieg hat in den betroffenen Kommunen aus dem sächsisch-brandenburgischen Braunkohle-Revier der Strukturwandel begonnen. So sollen etwa in den betroffenen Regionen neue Großforschungszentren entstehen.

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