Luft- und Raumfahrtbranche: Sachsen sieht gute Perspektiven

Dresden (dpa/sn) - Der Freistaat glaubt an einen weiteren Schub für seine Luft- und Raumfahrtindustrie. «Die sächsischen Chancen liegen künftig vor allem in der Forschungslandschaft und deren Verknüpfung mit der industriellen Entwicklung», betonte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Dienstag in Dresden. Die Firmen dieser Branche im Freistaat gehörten zu den «Innovationstreibern» bei Aus- und Umrüstung von Flugzeugen, Komponentenfertigung für Flugzeuge und Raumfahrtobjekte sowie bei Tests von Flugzeug- und Raumfahrtstrukturen.

Laut Wirtschaftsministerium zählen derzeit 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Luft- und Raumfahrtindustrie in Sachsen. Fast 7000 Mitarbeiter sorgen für einen Jahresumsatz von etwa 1,4 Milliarden Euro. Am Dienstagnachmittag sollte in Dresden an den 60. Jahrestag des Jungfernflugs der «152» erinnert werden. Sie war das erste deutsche Verkehrsflugzeug mit Düsenantrieb, wurde allerdings nie serienmäßig gefertigt. Die DDR stellte die Entwicklung wieder ein. Aus der Unternehmung gingen aber mehrere andere Firmen hervor.

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